'Wenn Mama und Papa forschen'
Berliner Zeitung
Laut einer Studie des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft spielen heutzutage bei 80 Prozent der verheirateten deutschen Wissenschaftler in Berufungsangelegenheiten die Beschäftigungsmöglichkeiten des Partners eine große Rolle, oder sind gar ein notwendiges Kriterium für eine Rückkehr aus dem Ausland. In diesem Artikel der Berliner Zeitung werden die Vorzüge des Doppelkarriereprogramms der Claussen-Simon-Stiftung vorgestellt. Hierbei werden die Partner von Wissenschaftlern, die zurück nach Deutschland kehren wollen bzw. einen Ruf aus dem Ausland ablehnen, bei der Suche nach einem angemessenen Arbeitsplatz unterstützt. Die Stiftung bietet deutschen Universitäten und Institutionen an, bei einer Beschäftigung des Forscherpartners für sechs Jahre die Hälfte von dessen Gehalt zu übernehmen. Neun solcher Stellen will die Stiftung fördern.
Zitat von Peter Beck vom Stifterverband: "Das Problem der Doppelkarrierepaare ist in der Wissenschaft bestens bekannt. Die Universitäten wissen, dass sie etwas tun müssen."
