Details zum Aktionsprogramm Doppelkarriere
Das Aktionsprogramm 'Doppelkarriere' zeigt Erfolge: Zwei Wissenschaftler aus den USA und Großbritannien konnten nach Deutschland zurückgeholt werden
Dank der bundesweit einmaligen Initiative können deutsche Universitäten auch den Partnern von Spitzenforschern eine Stelle anbieten. Dies ist ein wichtiger Wettbewerbsvorteil im internationalen Kampf um die klügsten Köpfe: Eine Studie des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft hat gezeigt, dass die beruflichen Chancen für den Partner ein wichtiges Kriterium für die Standortentscheidung von Wissenschaftlern sind. Die komplette Studie können Sie hier herunterladen (pdf-Datei...).
Laut der vom Stifterverband in Auftrag gegebenen Studie 'Brain Drain – Brain Gain' sind für 80 Prozent der deutschen Wissenschaftler im Ausland gute berufliche Perspektiven für den Partner ausschlaggebend für die Wahl des Lebensmittelpunktes. Gleichzeitig sehen 65 Prozent der in Europa und über 75 Prozent der in den USA arbeitenden Forscher diese Perspektiven nur im Gastland. Gerade Berufungen von Wissenschaftlern aus dem Ausland scheitern häufig an der mangelnden Beschäftigungsmöglichkeit für den Partner. In angelsächsischen Ländern sind deshalb entsprechende Angebote selbstverständliche Praxis und immer häufiger Teil von Berufsverhandlungen.
Die Claussen-Simon-Stiftung und der Stifterverband fördern daher - abhängig von der Qualifikation des Partners - jeweils auf sechs Jahre befristete Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiter, Juniorprofessuren oder Stiftungsprofessuren (W2) zur Hälfte. Unterstützt werden Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, sowohl in laufenden Berufsverhandlungen als auch wenn ein Forscher ins Ausland wechselt.
