100 Jahre Universität Hamburg: Eröffnung der Jubiläumsdauerausstellung

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Auf 400 Quadratmetern werden die Besucherinnen und Besucher eine Zeitreise durch die Geschichte der Universität machen können, in integrierten Wechselausstellungen aktuelle Forschungsergebnisse und Projektarbeiten von Studierenden kennenlernen sowie eigene Erinnerungen und Gedanken in Verbindung mit der Universität teilen können.

Die Dauerausstellung stellt die verschiedenen Etappen der Universitätshistorie anhand von zehn Themeninseln dar, bei denen zahlreiche Objekte von Ereignissen, Persönlichkeiten und Entwicklungen in Forschung und Wissenschaft in Hamburg erzählen. Die Claussen-Simon-Stiftung fördert die Einrichtung von zwei Themeninseln: Unter dem Titel "Neue Horizonte" werden exemplarisch herausragende, für ihr jeweiliges Fach prägende Forscherinnen und Forscher der Universität Hamburg vorgestellt; der Kunsthistoriker Erwin Panofsky, die Germanistikprofessorin Agathe Lasch sowie Fritz Sack, der als erster Soziologe eine kriminologische Professur innehatte. Die weitere von der Claussen-Simon-Stiftung geförderte Themeninsel mit dem Titel "Wissen über die Welt (Sprachen, Kulturen und Natur)" beleuchtet die institutionelle Entwicklung der bis heute an der Universität Hamburg prominent vertretenen Fächer, die sich mit Spachen und Kulturen der Welt befassen. Sie präsentiert dazu exemplarisch die Geschichte der Asien-Afrika-Wissenschaften ausgehend vom Kolonialinstitut sowie des 1919 an die Hochschule angegliedertenBotanischen Museums mit seinen Sammlungen aus der ganzen Welt und dem Laboratorium für Warenkunde.