Der eigenen Geschichte auf der Spur: Hamburger Studierende recherchieren in Rom

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„One Foot In The Past - One In The Future: Young Investigators and the Tradition of Middle Eastern Studies in Hamburg“: 2018 zeichnete die Claussen-Simon-Stiftung anlässlich des 100. Geburtstags der Universität Hamburg dieses Hochschulprojekt mit dem mit 60.000 Euro dotierten Sonderpreis des Claussen-Simon-Wettbewerbs für Hochschulen aus. Unter der Projektleitung von Prof. Dr. Serena Tolino von der Abteilung „Geschichte und Kultur des Vorderen Orients“ am Asien-Afrika-Institut untersuchen Studierende die Geschichte des eigenen Fachbereichs: Welche Meinungen, Personen und Veranstaltungen prägten das Institut in den 1960er bis 90er Jahren? Wie haben die damaligen Professoren die Sicht auf den Vorderen Orient und die Haltung am Fachbereich geprägt?

Im Juni stand nun eine fünftägige Recherchereise nach Rom auf dem Programm: Prof. Dr. Tolino begab sich mit einer Gruppe Studierender auf Spurensuche in Archiven und Museen in der italienischen Hauptstadt. Unter anderem analysierten sie Dokumente im Archiv des Istituto per L'Oriente (IPO) sowie der Nationalbibliothek Roms und des Istituto Affari Internazionali (IAI), mit dem in früheren Zeiten eine Kooperation mit Hamburg bestand.
Einige Ergebnisse dieser Recherchen werden in der Ausstellung zum Universitätsjubiläum der Öffentlichkeit präsentiert werden, die im Herbst 2019 im Hauptgebäude der Universität eröffnet werden wird.