Samuel Penderbayne schließt künstlerisch-wissenschaftliche Promotion mit summa cum laude ab

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Der australische Komponist war von 2015 bis 2018 Träger des Opernstipendiums der Claussen-Simon-Stiftung: Er komponierte die abendfüllende Kammeroper „I.th.Ak.A“ und schrieb die zugehörige künstlerisch-wissenschaftliche Arbeit zum Thema "Cross Genre Composition: encoding characters in operatic compositions with semiotic elements derived from commercial music genres".

Für seine musikwissenschaftliche Forschungsarbeit hat Samuel Penderbayne die innovative Methode künstlerischer Forschung angewendet, mit der er ästhetische und theoretische Grundlagen der Musik seiner Kammeroper erforschte. Das Opernstipendium wurde 2015 erstmals von der Claussen-Simon-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Staatsoper Hamburg und dem Institut für kulturelle Innovationsforschung an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg im Rahmen unseres Förderprogramms Dissertation Plus ausgeschrieben. "I.th.Ak.A" wurde am 6. April 2018 an der opera stabile der Hamburgischen Staatsoper uraufgeführt. Daran schlossen sich zahlreiche Kompositionsaufträge renommierter Häuser und Festivals für den jungen Komponisten an.

Seit 1. Oktober 2018 ist Lorenzo Romano der neue Inhaber des Kompositions- und Promotionsstipendiums, das die Claussen-Simon-Stiftung, die Staatsoper Hamburg und das Institut für kulturelle Innovationsforschung an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg abermals gemeinsam ausgeschrieben hatten. Der 33-jährige Italiener, der in Florenz und Graz Violoncello und Komposition studierte, überzeugte mit seinem Opernkonzept „La Luna“ sowie seinem Dissertationsprojekt zum Thema „Hören als kreativer Akt“.