"Was zählt!"-Fonds für Kunst und Kulturschaffende der Claussen-Simon-Stiftung: Zweite Auflage von Förderungen

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Bis zum 11. Juni 2020 konnten sich aktive und ehemalige Geförderte bei stART.up um die Förderung von künstlerischen Projekten aus dem „Was zählt!“-Fonds für Kunst- und Kulturschaffende der Claussen-Simon-Stiftung bewerben. Weitere 31 Projekte können nun mit einer Gesamtsumme von rund 100.000 Euro gefördert werden, nachdem in einer ersten Förderrunde im April bereits 25 Anträge mit einer Summe von insgesamt rund 85.000 Euro bewilligt worden waren.

Darunter ist zum Beispiel ein Kurzfilmprojekt der Filmemacherin Julia Küllmer, stART.up-Jahrgang 2018/19, unter Verwendung von Tagebucheinträgen und Fotografien ihres Großvaters. Cora Sachs, Theaterregisseurin aus dem stART.up-Jahrgang 2015/2016, wird bei der Recherche und Textentwicklung für das Theaterstück "Anatomie der guten Hoffnung" gefördert, in dem sie anhand des urweiblichen Vorgangs der Geburt patriarchale Unterdrückungsmechanismen aufarbeiten möchte. Die Aufführung ist für den Herbst 2021 im monsun.theater Hamburg geplant. Und der Fotograf Andreas Hopfgarten, Fotograf, stART.up-Jahrgang 2019/2020, startet mithilfe der Förderung aus dem "Was zählt!"-Fonds ein Rechercheprojekt über Hans Scharff, Verhörungsbeamter der deutschen Luftwaffe, der während des Zweiten Weltkriegs für die Nationalsozialisten US-amerikanische Piloten verhörte.

Die Claussen-Simon-Stiftung hatte den "Was zählt!"-Fonds für Kunst- und Kulturschaffende Anfang April 2020 aufgelegt, um die Geförderten bei stART.up in der Zeit des Stillstands des kulturellen Lebens bei der Entwicklung und Durchführung neuer künstlerischer Recherche-, Produktions- und Vermittlungsprojekte zu unterstützen. Insgesamt 49 Künstlerinnen und Künstler der verschiedenen stART.up-Jahrgänge wurden bislang unterstützt.