"Was zählt!"-Fonds für Lehre und Lernen: Erste Hochschulprojekte in die Förderung gestartet

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Der "Was zählt!"-Fonds für Lehre und Lernen im Bereich Hochschule stieß bisher auf große Resonanz. Zahlreiche Anträge sind mittlerweile eingegangen, von denen die Claussen-Simon-Stiftung bisher 13 bewilligt hat. Gefördert mit insgesamt rund 50.000 Euro werden Projekte der Universität Hamburg, der Technischen Universität Hamburg-Harburg, der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW), der Hochschule für Musik und Theater sowie der Bucerius Law School.

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) erhält zum Beispiel Hardware zur Durchführung von telemedizinischen Sprechstunden: Studierende im Praktischen Jahr erleben mit Schauspielern/-innen, die vor einer Kamera Patienten/-innen mimen, einen simulierten ersten Arbeitstag, können ihre ärztlichen Kompetenzen erproben und Feedback hierzu erhalten - relevant auch für die medizinische Versorgung nach Corona, zum Beispiel in ländlichen Regionen. Die Bucerius Law School richtet eine Open Science-Plattform ein, auf der digitale Lehrveranstaltungen als Konferenz oder Seminar abgehalten werden können; darüber hinaus sollen dort alle Hochschulangebote digital als Open Science-Inhalte langfristig zur Verfügung gestellt werden. Und an der Hochschule für Musik und Theater wird ein Projekt mit Schauspielstudierenden gefördert, die Konzepte erarbeiten, um Theater im digitalen Raum neu erlebbar zu machen: "Kunst in Quarantäne".

Lehrende und Mitarbeitende aller Hamburger Hochschulen können sich weiterhin mit Anträgen um eine Förderung bewerben, in denen es um kreative und innovative Lösungen zur Aufrechterhaltung und/oder digitalen Weiterentwickling des Lern- und Lehrbetriebs geht.