Claussen-Simon-Wettbewerb für Schulen
Claussen-Simon-Wettbewerb für Schulen

 

Projekttagebuch des Heinrich-Heine-Gymnasiums

"T-Club – eine Technikgemeinschaft"

Gewinner beim Claussen-Simon-Wettbewerb für Schulen 2016
Projektleitung: Boris Chen

 

T-CLUB – EINE TECHNIKGEMEINSCHAFT

MOTIVATION: Was ist der T-Club und warum bauen wir ihn auf?

Am Heinrich-Heine-Gymnasium existiert ein sehr gutes Angebot in den musischen Fächern und es gibt auch sonst viele interessante Aktivitäten, doch es fehlt den Schülerinnen und Schülern ein Ort, wo sie sich kreativ mit Technik beschäftigen, handwerklich arbeiten, theoretisches Wissen aus den Schulfächern mit Spaß umsetzen können. Ein Raum, in dem Dinge entworfen, gebaut und ausprobiert werden können, die sie oder er anschließend vielleicht sogar mit nach Hause nehmen und dort einsetzen kann. 

Wie viele Dinge sind „cool“ und haben etwas mit Technik zu tun? Genau! Technik zu benutzen macht Spaß. Technik zu verstehen auch? Wir wollen, dass sich nicht nur „Nerds“ dafür begeistern, die manches eher unpopuläre Theoriefach ohnehin mögen. Technik ermöglicht die Verbindung zu bisher ungeliebten Schulfächern, denn manche möchten eben erst einmal davon überzeugt werden, dass die graue Theorie auch zu etwas Praktischem gut sein kann. Und außerdem: Wie wäre es, eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern an unserer Schule zu haben, die nicht nur Spaß daran hätten, etwas für sich zu tun, sondern auch daran, ihr Wissen und ihre Erfahrungen weiterzugeben? Vielleicht etwas mit anderen oder für andere zu bauen oder zu reparieren. Vielleicht bei einem Wettbewerb zu helfen. Vielleicht sogar andere Schülerinnen und Schüler (und LehrerInnen) selbst zu unterrichten. Nebenbei gesagt, so etwas kann nicht nur Freude bereiten, sondern macht sich auch gut auf dem Zeugnis oder bei einer Praktikums- oder Stipendienbewerbung. Nicht zuletzt sind technisches Wissen und handwerkliches Können etwas, das auch nach dem Schulabschluss zu gebrauchen ist. 

Und schließlich: Wie wäre es, einen Ort zu haben, an dem sich Interessierte einfach nur treffen und austauschen können, ohne dass sich andere über vermeintlich „abgedrehte“ Ideen lustig machen? Denn wenn aus solch einem Ideenaustausch vielleicht einmal ein „Gadget“ wird, kann anfängliche Belustigung auch schon mal in Bewunderung umschlagen. Steve Jobs galt für viele in seinen jungen Jahren, selbst nach der Gründung von Apple, auch nur als ein seltsamer Spinner. 

Die Antwort auf diese Fragen ist an unserer Schule der T-CLUB.

Es gibt ihn bereits, noch klein und provisorisch. Aber seine Erstmitglieder sind hochmotiviert und stolz darauf, zu den Gründern zu gehören. Viele an unserer Schule haben uns dabei geholfen, die ersten Schritte zu machen. Und wir haben uns noch einiges vorgenommen. 
Unser Grundsatz ist: Jede und Jeder soll – im Rahmen der Kapazitäten – zum T-Club kommen können, und wer mit Begeisterung, Einsatz und Verlässlichkeit ein T-Club-Projekt abschließt, wird Mitglied. 

KONZEPT: Wie organisieren wir uns?

Ziel des T-CLUB-Konzeptes ist es, durch den Aufbau geeigneter technischer, personeller und räumlicher Ressourcen unseren Schülerinnen und Schülern (SuS) einen besonderen Arbeits- und Erprobungsraum zur Verfügung zu stellen, zu dem sie im Rahmen einer Clubmitgliedschaft Zugang erhalten. T-Club und Technikraum sollen unter anderem zu einem Zentrum für die Aktivitäten im Bereich naturwissenschaftlich-technischer Wettbewerbe werden. Auslöser waren die im September 2015 formulierten Verbesserungsansätze in der Betreuung des Wettbewerbs Nordmetall-Cup Formel 1 in der Schule, an dem das HHG seit vielen Jahren teilnimmt. 

Der T-CLUB ist allerdings nicht als ein Club der „Begabten“, sondern als ein Treffpunkt der „Begeisterten“ konzipiert. 

Daher ist das Konzept nicht in den Regelunterricht eingebettet, sondern als AG angelegt. Die SuS können auf freiwilliger Basis arbeitsteilig arbeiten und dabei ihren Neigungen und Fähigkeiten gemäß auch Expertenwissen aufbauen. Dadurch soll eine Kultur des fach- und klassenstufenübergreifenden Zusammenhaltes der Clubmitglieder etabliert werden, ähnlich, wie es am Heinrich-Heine-Gymnasium im Bereich der Wettbewerbe z.T. bereits praktiziert wird. Dabei soll nicht nur das kooperative Miteinander betont werden. Ebenso soll den SuS vermittelt werden, dass T-Club-Mitglieder auch in vielerlei Hinsicht Vorbilder sind. Sie sollen sich durch besonderen persönlichen Einsatz, Verlässlichkeit sowie einen sicheren und sauberen Arbeitsstil auszeichnen. 

Eine Mitgliedschaft im T-Club ist immer an Projekte gebunden. Sie wird jährlich erneuert. Dabei gibt es zwei Arten von Mitgliedern im T-Club: „Junior“ und „Professional“. Die Junioren nehmen zum ersten Mal an einem Projekt teil. Sie sind gewissermaßen Mitglieder auf Probe. Betreut werden sie von „Professionals“ und von Lehrkräften. Schließen sie das Projekt mit Erfolg ab, werden sie selbst zu „Professionals“ für ein Jahr. Danach können sie ihre Mitgliedschaft jeweils projektgebunden Jahr für Jahr verlängern.

Projektbeispiele:

• T-Club-eigene Projekte (techn. Spielereien und anspruchsvolle Geräte).
• Wahrnehmung von Betreuungsaufgaben im T-Club.
• Mitarbeit beim Auf- und Ausbau des T-Clubs.
• Teilnahme an einem Wettbewerb mit T-Club-Bezug.

Zielgruppen:

• Von Klassenlehrern empfohlene SuS, auch aus Nicht-MINT-Fächern.
• Handwerklich interessierte SuS. 
• SuS, die voraussichtlich nicht in die Studienstufe wechseln werden (Berufsorientierung).
• SuS der IVK (Internationale Vorbereitungsklasse).
• SuS aus den Kursen Physik, Informatik und Naturwissenschaftliche Wettbewerbe (NWW).

T-Club-Mitglieder haben Zugang zu einem gemeinsamen Treffpunkt, erhalten die Möglichkeit, neue technische Geräte und eigene Entwicklungen als erste auszuprobieren und können an besonderen Exkursionen teilnehmen, wie z.B. zuletzt ein Besuch bei der Lufthansa Technik (Link: T-Club inspiziert Triebwerke). Sie erhalten auch außerhalb von Technikfragen Tipps, Tricks und Unterstützung von anderen T-Club-Mitgliedern, eben so, wie das bei einer guten Gemeinschaft üblich ist. Wir arbeiten z.Zt. gerade daran, dass alle, die mitmachen, etwas erhalten werden, das sie immer an ihre Mitgliedschaft im T-Club erinnern wird. 


ZEITPLAN: Wie gehen wir vor?

1) Die Pilotprojektphase
In der Anfangsphase stehen Mittel und Räumlichkeiten noch sehr eingeschränkt zur Verfügung. Über einige besondere Projekte, z.B. aus Wettbewerben und MINT-Fächern oder durch Inititativbewerbungen finden sich einzelne besonders interessierte und motivierte SuS, die bereit sind, in ihrer Freizeit den T-Club aufzubauen. Dabei werden sukzessive alte Lagerräume entrümpelt, gereinigt, renoviert und schließlich zur Werkstatt ausgebaut. Der gesamte Aufbau der Werkstatt ist ein Schülerprojekt! So sollen z.B. alle Arbeitsplätze und die sonstige Infrastruktur aus vorkonfigurierten Einzelteilen von Schülerhand aufgebaut werden. Die Ausstattung soll am Ende professionellen Standards entsprechen, daher wird der Aufbau mehr Zeit in Anspruch nehmen, als bei einem klassischen Bestell-, Liefer- und Aufstellprozess. Eine Gruppe von SuS hat bereits eine erste Arbeitsfläche von einigen Quadratmetern im Lager frei gemacht und grundgereinigt. Neben dem eigentlichen Aufbau der Werkstatt sind auch Kooperationen mit externen Partnern geplant – ein Ziel ist z.B. der Aufbau eines Windkanals. Dieses Projekt reicht bis in den nächsten Planungsabschnitt: 

2) Die Professionalisierungsphase
Die Werkstatt ist in dieser Phase renoviert und voll operationsfähig.  Infrastruktur und Geräte (z.B. Werktische, Maschinen, Computer und Netzwerk, Belüftung, Absaugung von Stäuben und Dämpfen, Beleuchtung) stehen zur Verfügung. In drei kleineren Räumen können die SuS lernen sowie sicher und professionell arbeiten. Die Schwerpunkte dabei sind u.a.: Holz- und Metallbearbeitung, Elektronik, 3D-Druck, CAD/CAM und Simulation. Die Räume sind nun auch geeignet, bei einem breiteren Publikum Interesse zu wecken. Mehrere kleinere Projekte werden im Sinne von „Schnupperkursen“ angeboten und von erfahrenen T-Club-Mitgliedern mit betreut. Besonders motivierte T-Club-Mitglieder erhalten zudem die Möglichkeit, sich intern und extern fortzubilden und zu spezialisieren. Die Werkstatt wird außerdem mit einem 3D-Drucker laufende Kurse und Wettbewerbe, z.B. das Formel-1-Team, unterstützen. In den Räumen wird es dann auch einen Platz für eine Daueraustellung technischer Arbeiten geben.

3) Die Kooperationsphase
Die interne Zusammenarbeit mit Nicht-MINT-Fächern wird verstärkt gefördert. Dabei wird der 3D-Druck eines der verbindenden Elemente sein. T-Club-Mitglieder bieten CAD-Schulungen an, betreuen die Entwurfsphase gemeinsam mit den Lehrkräften und koordinieren den 3D-Druck. Sie übernehmen auch Wartungs- und Instandhaltungsaufgaben im T-Club (z.B. Ersatzteilanfertigung). Die Schule tritt mit ihrem Angebot nun auch stärker extern auf und betreibt vermehrt Kooperationen (z.B. Projekte mit anderen Nicht-MINT-Fächern, Repair Café, Berufsorientierung, Kurse, Anfertigung von Schulungs- und Experimentiermaterial für andere Fächer). Koordinations- und Verwaltungsaufgaben nehmen in dieser Phase zu. Damit entstehen auch Chancen für SuS, die vornehmlich Projektmanagementfähigkeiten und kaufmännisches Wissen erwerben und erproben wollen. Eine Schüler-Firma wird in dieser Phase die Aktivitäten bündeln.


 

Redakteurin: Boris Chen

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Wer den T-Club nicht aus eigener Erfahrung kennt, stellt sich darunter vielleicht eine (T)echnik-"Bastelbude" für Spezialisten vor. Mittlerweile hat der T-Club aber fast 40 Mitglieder, Tendenz wachsend, warum dieses Interesse?. Es gibt eben auch einen "Club"-Anteil, bei dem Engagement und Gemeinschaftssinn eine Rolle spielen: Mitglieder und sogar Eltern kümmern sich um Verpflegung, wenn es mal wieder später wird oder spenden Dinge, wie z.B. unseren Wasserkocher, Tee und andere Gegenstände. Und man hilft sich gegenseitig projekt- und jahrgangsübergreifend, auch bei nichttechnischen Themen. T steht nicht nur für Technik, sondern auch für Treffpunkt. Im Bild: Chinesischtraining im T-Club für ein Mitglied, das im nächsten Schuljahr nach Shanghai gehen wird.

Redakteurin: Boris Chen

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Überall bei uns sind die weißen Boxen zu sehen, aus denen der Pausengong und eher unspektakuläre Hinweise oder Aufforderungen kommen, wie z.B. im Winter auf das Werfen von Schneebällen zu verzichten. Da unsere Schülerinnen und Schüler aufgrund der ordentlichen Mitgliederzahl im T-Club auch gerne einmal auf den Schulflur ausweichen, wurde kurzerhand beschlossen, eine dieser Lautsprecherboxen an die besonderen Anforderungen unseres Clubs anzupassen. Mit dem Segen unserer Schulleitung haben wir eine Box also „getunt“ und unsere Mitglieder können nun ihr Wunschkonzert genießen, vom Schülerhandy per Bluetooth auf den Schullautsprecher geschickt!

Redakteurin: Boris Chen

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Anfang Mai ging es für unser Team Evispo nach Friedrichshafen zur deutschen Meisterschaft von „Formel 1 in der Schule“. Leider reichte es dort nicht für einen der vorderen Plätze, deswegen wird jetzt schon fieberhaft nach Verbesserungsmöglichkeiten gesucht. Es wird auch Zeit, dass unser neuer 3D-Drucker kommt! Nichtsdestotrotz hat das Team dieses Jahr zur Freude aller auf Bundesebene die Auszeichnung „Schnellstes Auto Junior“ erhalten!

Redakteurin: Boris Chen

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Dass das, was aus der Steckdose kommt, gefährlich ist, das sollten alle Schülerinnen und Schüler eigentlich wissen. Trotzdem wird im Alltag gerne aus Ahnungslosigkeit etwas falsch gemacht und es droht Gefahr. Ein Beispiel: Unser Werkstattstaubsauger wird oft und von vielen genutzt. Dabei löste sich die Außenisolierung aus dem Stecker. Vielleicht weil gelegentlich nur am Kabel statt am Stecker gezogen wurde? Auf jeden Fall war dies der Anlass, das Thema über die üblichen und gerne überhörten Lehrerwarnungen hinaus einmal wirklich begreifbar zu machen. Anhand eines laufenden Projektes wurde die komplette Verdrahtung (natürlich unter Aufsicht) vom Stecker bis zum Motor von den Schülerinnen und Schülern nachvollzogen. Jetzt wissen selbst unseren „Kleinen“, welche Drähte besonders gefährlich sind und sie verstehen, was mit ihnen geschieht,wenn man den Stecker fälschlich nur am Kabel aus der Steckdose zieht. Unsere Hoffnung: Wer einmal selbst die fummelige Verkabelung befestigt hat, geht mit der Ausrüstung zukünftig vorsichtiger um. Und vielleicht hat das sogar einen guten Einfluss auf manche problematischen Gewohnheiten im häuslichen Bereich…

Redakteurin: Boris Chen

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EVISPO – passender hätte der Name kaum gewählt werden können. Unsere Formel1-Junioren sind unter diesem Motto und Teamnamen bei der Hamburger Meisterschaft des Nordmetallcup angetreten…..und mussten gleich mehrmals auf das Siegertreppchen. Gleich vier(!) Sonderpreise durften Paula, Philipp und Kevin in Empfang nehmen: beste Präsentation, bester Teamstand, beste Konstruktion und schnellstes Auto! Dennoch war die Spannung bis zum letzten Moment groß, denn nur die Erstplatzierten dürfen zur deutschen Meisterschaft fahren. Als nur noch das Auto in Weiß-Blau-Rosa auf dem Jury-Tisch stand, war schließlich klar: Im Mai geht es an den Bodensee, Evispo ist Landesmeister! Damit stellt der T-Club unserer Schule bereits das zweite Mal in Folge das Juniorteam, das Hamburg im deutschlandweiten Formel1-Wettbewerb vertreten wird.

Redakteur: Boris Chen

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Fast alle haben sich bis zur letzten Stunde an den Vorbereitungen beteiligt: Am Tag der offenen Tür präsentiert sich das Heinrich-Heine-Gymnasium den Viertklässlern der Region. Es ist auch für uns ein besonderer Tag, denn die Gründungsmitglieder erinnern sich noch gut an die Veranstaltung im vorangegangenen Jahr. Damals konnte sich das Team nur in der Turnhalle präsentieren, herzeigbare eigene Räume hatten wir noch nicht. Dieses Mal lockt schon am Türrahmen Bodennebel aus der Nebelmaschine (Marke T-Club) in die Clubwerkstatt. Besonders großen Zulauf hatten der 3D-Drucker und die Lötstation. Das verdanken wir auch den jungen Fünftklässlern an unserer Schule, die als „Guides“ natürlich wissen, wo es am HHG etwas Interessantes zu zeigen gibt.

Redakteurin: Boris Chen

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Kurz nach den Dreharbeiten treffen die ersten teuren Ausrüstungsgegenstände ein. Wo am Drehtag noch ein privater Schülerlötkolben eine der Hauptrollen spielen musste, steht jetzt eine solide T-Club-eigene Lötstation. Weitere werden folgen. Einige Teams warten schon lange auf vernünftiges Werkzeug und praktische Maschinen für die Holz-und Kunststoffbearbeitung. Bestellt werden nach Möglichkeit Einzelkomponenten, die dann von Schülerhand zusammengebaut werden. Momente der Ratlosigkeit sind schnell überwunden, auch wenn einmal die Montageanleitung fehlt. Die Werktische wurden von den Clubmitgliedern selbst geplant, aber sie sind noch nicht bei uns, denn nach dem Einzug wurde beschlossen, die Maße und die Anzahl der Tische noch einmal zu ändern. Das bedeutet auch neue Angebote und eventuell auch andere Lieferanten. Für die Übergangszeit verwenden wir schwere Massivholztische, die sonst keiner mehr benötigt. Vorteil: Es kann auch einmal der Tisch angebohrt und schweres Material montiert werden, ohne dass wir Sorge haben müssen, wichtiges Schulinventar zu entwerten. Außerdem sammeln wir bei der täglichen Arbeit Erfahrungen, die in das endgültige Tischdesign eingehen. Eine weitere Praxiserfahrung gewinnen wir mit der gestiegenen Anzahl der Projekte und der hohen Nachfrage nach Rechnerarbeitsplätzen: Unsere Kostenschätzung für die Computerausstattung und für projektbezogene Bau- und Kleinteile war wohl eher knapp kalkuliert. 

Redakteurin: Boris Chen

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Wenn es mal wieder etwas teurer werden darf und länger dauern soll, dann braucht man eine Baustelle. Geplant war die lang ersehnte Renovierung der provisorischen T-Club-Räume ursprünglich im Sommer, aber nun sind alle froh, immerhin noch vor den Weihnachtsferien wieder einziehen zu können. Kopfschüttelnd entdecken wir, dass die Maler in ihrem Eifer Fenster und Vorhänge gleich mit verziert haben. Und da sich durch die Bauarbeiten alle Termine weit nach hinten verschoben haben, sind wir mit unseren Projekten nicht so weit wie ursprünglich geplant. Aber die Projektteams haben in allen möglichen Ausweichräumen und zu Hause weiter gearbeitet und so ist nur noch die karge Ausstattung der Räume eine Herausforderung für den anstehenden Besuch des Filmteams der Stiftung. Der Drehtag zeigt: Wählt man geschickte Kamerawinkel, dann lassen sich auch mehrere Projekte immer wieder am selben Tischchen und notfalls an der frischen Luft vorstellen. 

Redakteurin: Boris Chen

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Seit Beginn des Schuljahres hat der T-Club ein Luxusproblem: Die Schülerinnen und Schüler aus dem Wahlpflichtbereich, die freiwillig Hinzugekommenen und natürlich die Mitglieder aus den Gründungstagen stellen uns vor besondere Herausforderungen hinsichtlich der Betreuung. Immerhin, inzwischen gibt es schon ein paar „alte Hasen“ unter den Mitgliedern, die die Junioren unterstützen können. Die Bandbreite der Projekte lässt sich gut an zwei Vorhaben zum Thema Mobilität erkennen: Während ein Miniaturwunderlandfan sich einem Auto-Projekt für unseren Tag der offenen Tür widmet, erfüllen sich zwei T-Club-Veteranen ihren Traum eines eigenen Karts –  gleiches Thema, ungleiche Dimensionen! Im Bild sieht man die beiden Rahmen der Fahrzeuge. 

Redakteurin: Boris Chen

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Nachdem unsere Wände als unbedenklich gelten, wird dann doch noch festgestellt, dass die alte Deckenisolation nicht so gesund ist. Das Gebäude wird gesperrt. Aber inzwischen geht es weiter und die Handwerker geben uns sogar Tipps, wie unser T-Club besser aussehen könnte.
Beim Heraustrennen unseres neuen Fensterausschnittes entdecken wir, dass die Stahlkonstruktion des Gebäudes genau an der offenen Stelle mit einem Metallkreuz zusammengehalten wird, das nicht entfernt werden kann. Gemeinsames Nachdenken mit allen Beteiligten und dann die Entscheidung: Genauso soll es bleiben. Das Metallkreuz wird mit Rostfarbe lackiert und das Fenster wird davor gesetzt! Wenn alles klappt, montieren wir später einen Monitor an das Kreuz – natürlich war das dann alles schon immer so geplant.

 

Redakteurin: Boris Chen

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Nachdem alle Pläne, Gespräche, Ausschreibungen und Entscheidungen endlich hinter uns liegen, sollte eigentlich in den Sommerferien der Umbau unserer Räume starten. Die erste schlechte Nachricht: Die Handwerker haben erst im nächsten Schuljahr wieder Zeit.
Beunruhigend: Es wird bei Vorarbeiten in den Nachbarräumen Asbest entdeckt. Wir bleiben optimistisch und räumen zum Schuljahresende erst einmal alles frei.

Redakteurin: Boris Chen

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In Kooperation mit der Lufthansa Technik hat ein Team aus T-Clubmitgliedern aus den Jahrgängen 8, 9 und 12 ein Jahr lang an einem  Turbinenprojekt gearbeitet und ein druckluftbetriebenes Funktionsmodell fast komplett aus 3D-Druck-Teilen erstellt. Das Projekt ist Teil des lüttIng-Schüler-Technikakademie-Programms. Die Vorstellung findet vor großem Publikum im Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung statt.

Redakteurin: Boris Chen

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Viele Wochen, z.T. bis spät in den Abend hinein, haben die CrazyRacers in den T-Club-Räumen verbracht. Nun stellen sie ihren komplett neu entwickelten Rennwagen in Neckarsulm vor. Ihr Auto ist das schnellste aller Juniorteams.

Redakteurin: Boris Chen

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Um das Werkstattprovisorium zu beenden, führen wir diverse Gespräche mit Handwerkern und suchen nach zusätzlichen Finanzierungsquellen. Neben der Ausstattung der Räume ist eine vorausgehende Grundrenovierung nicht zu umgehen. Leider geht es eher schleppend voran. Die Clubmitglieder arbeiten trotzdem weiter unverdrossen an ihren Projekten.

Redakteurin: Boris Chen

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Der T-Club ist eine AG und die Teilnahme ist freiwillig. Bisher gab es an unserer Schule aber auch einen Wahlpflichtkurs NWW – Naturwissenschaftliche Wettbewerbe. Dieser Kurs wird nun umstrukturiert: Die Kursteilnehmer können nun auch T-Club-Projekte bearbeiten, bzw. Teile ihrer Arbeiten in den Räumen des T-Clubs ausführen. Es ist nun auch nicht mehr obligatorisch, an Wettbewerben teilzunehmen. SchülerInnen können sich auch mit Technik beschäftigen oder ohne Termindruck an einem eigenen Thema forschen. Daher heißt dieser Wahlpflichtkurs ab dem Schuljahr 2017/18 offiziell FTW – Forschung, Technik, Wettbewerbe.

Redakteurin: Boris Chen

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Fünf Jungen und ein Mädchen aus unserem 6. Jahrgang, die jüngsten Mitglieder im T-Club, treten zum ersten Mal beim Hamburger Wettbewerb „Formel 1 in Schulen“ an. Viele Tage haben sie in den Clubräumen an ihrem Rennwagen gearbeitet. Dabei war der neue 3D-Drucker des Clubs eine große Hilfe. Das Team der „CrazyRacers“ wird zur Überraschung und Freude aller aus dem Stand heraus Juniormeister in Hamburg und darf zum Bundeswettbewerb nach Neckarsulm.

Das erfolgreiche Debut unserer Junioren feiern wir einige Tage später abends in der Schule mit Limo und Pizza. Mit dabei sind auch einige ältere Mitglieder aus dem T-Club.

 

Redakteurin: Boris Chen

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Fast alle Mitglieder haben sich für den Tag der offenen Tür frei genommen. Aufgaben und Betreuungszeiten sind aufgeteilt und die Sportfachschaft stellt für das Debüt Präsentationsfläche in der Turnhalle zur Verfügung.

Das Interesse ist groß und es gibt den ganzen Nachmittag viel zu tun. Vielleicht auch, weil einige Clubmitglieder die Eltern und ehemalige Grundschüler gezielt auf dem Gelände ansprechen und zu uns lotsen.

Redakteurin: Boris Chen

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Noch haben wir nicht genügend Ausweichplätze in unserer Schule finden können, um unser ehemaliges Schullager vollends zu leeren. Dennoch sind unsere provisorischen und noch wenig ansehnlichen Clubräume schon regelmäßiger Treffpunkt für die Mitglieder. Es wird dort nicht nur an Projekten gewerkelt, sondern auch gefeiert. Und bei gutem Wetter wird sogar im Freien gearbeitet.