Claussen-Simon-Wettbewerb für Schulen
Claussen-Simon-Wettbewerb für Schulen

 

Projekttagebuch des Helmut-Schmidt-Gymnasiums

"water protection & water use"

Gewinner beim Claussen-Simon-Wettbewerb für Schulen 2016
Projektleitung: Frauke Söhle, Karsten Kohl

 

Helmut-Schmidt-Gymnasium: water protection & water use

Intention der Schule

Das Helmut-Schmidt Gymnasium hat mit der Schwerpunktsetzung für Naturwissenschaften in der Unterstufe (Profilklassen), Mittelstufe (Wahlbereich) und Oberstufe (Profile mit naturwissenschaftlichen Fächern) eine deutliche Ausrichtung, sodass wir mit diesem Projekt im Bereich der Ökologie, Ökotoxikologie, Schall-  und Strömungslehre, eine Schwerpunktsetzung und Stärkung der Oberstufenprofile (Biologie & Physik) durch Kontextbezüge - in Zusammenarbeit mit externen Partnern - umsetzen möchten. Eine "Spurensuche & Gewässeranalyse" im Umfeld der Elbinsel Wilhelmsburg, mit Bezügen zum HH-Hafen, zur Nordsee und der Möglichkeit an zukünftige Projekte (Partner wie Hochschulen) anzuknüpfen.  
 
Anknüpfend an das EU-Interrreg-Projekt „DiPol“ (2009-2013) soll hier eine profilübergreifende Bearbeitung zur Situation und Relevanz unserer Ressource Wasser erfolgen. Neben unserem Engagement als Umweltschule in Europa, soll hier die Zusammenarbeit mit der HAW (wie auch die Anschlussfähigkeit für weitere Projekte) und weiteren Projektpartnern gestärkt werden, im Kontext mit der Betrachtung von ökologischen und ökonomischen Aspekten aus dem Umfeld der Schule & der Schüler (Elbe, Elbinsel Wilhelmsburg, HH-Hafen, Nordsee).
Dabei liegt aus biologischer Sicht ein Schwerpunkt 
- auf den Lebewesen und den Stoffeinträgen im Ökosystem, 
aus physikalischer Sicht 
- ein Schwerpunkt auf "Schall- und Strömungsanalysen"
(im Kontext mit der Ntuzung durch Binnen- und Hochseeschiffe). 
 
Die "Spurensuche" erweitert sich auf "Gewässeranalysen":
Neben einer bereits in der Oberstufe gesetzten projektartigen Schwerpunktsetzung zur Erarbeitung von kriminaltechnischen Methoden (crime lab / Genanalyse und Spektralanalyse im Kontext,  eine "Spurensuche" gefördert durch die Claussen-Simon-Stiftung), 
soll mit diesem Projekt ein zweiter Schwerpunkt zur Gewässeranalyse fächerübergreifend in Kontexten erfolgen
(Gewässeranalysen mit ökotoxikologischen Untersuchungen einerseits und Schall- sowie Strömungsmessungen andererseits).

Gesellschaftsrelevanz / Gewässer- und Strömungsanalysen:
In diesem Projekt sollen Schülerinnen und Schüler des HSGs Gewässer hinsichtlich der Wasserqualität, der Strömungseigenschaften, Nutzungsmöglichkeiten und Risiken untersuchen. 
Dabei ist die Flussaue und der angrenzende Nordseeraum (Mündungsgebiet der Elbe) Untersuchungsraum, ausgehend von der Elbinsel Wilhelmsburg mit der Anbindung an die Großstadt und den Nordseebereich.
Die gesellschaftliche und naturwissenschaftliche Relevanz ergibt sich aus der Nutzung und der Bedeutung dieser natürlichen Ressource Wasser. 
Für Schülerinnen und Schüler der Flussinsel Wilhelmsburg werden die Relevanzen des Naturraumes, wie auch die sich aus der Nutzung ergebenden Chancen und Risiken in der Projektarbeit vor Ort und im Labor deutlich.
Neben der Einbindung von außerschulischen Partnern und Lernorten sollen weiterhin
die gesellschaftliche Relevanz und
die Fachkompetenzen der Schülerinnen und Schüler gefördert werden, um für naturwissenschaftliche Aufgabengebiete zu begeistern.

Als fachliche Inhalte (& Kompetenzen) sind im Biologie-Geographie-Philosophie-Profil Gewässeranalysen im Bereich der Elbinsel Wilhelmsburg, wie auch im Nordseeraum geplant.
Dazu sollen mit Hilfe von Gewässeranalysekoffern Wasserproben auf chemischer und biologischer Ebene untersucht werden, wobei die Lebewesen als Indikatoren einbezogen werden sollen. 
Als Besonderheit ist ein Praktikum zur ökotoxikologischen Analyse hinsichtlich von verschiedenen Stoffen, welche durch die anthropogene Nutzung in unsere Gewässer gelangen, geplant.
Dazu wurde bereits im Vorfeld der Projektplanung eine Fortbildung an der HAW, unter der Leitung von Prof. Dr. Susanne Heise, mit naturwissenschaftlichen Fachkollegen des Gymnasiums durchgeführt, wobei eine weitere Vernetzung und Zusammenarbeit mit der HAW gefördert und ermöglicht werden soll. 
Lokal soll ein Exkurs zur Bundesforschungsanstalt für Fischerei (Netze und Öl) und/oder zur "Wasserschutz- Feuerwehr oder Polizei" erfolgen, wodurch die Relevanz und Vielschichtigkeit der Thematik deutlich wird (Anfragen erfolgen ggf.).
Als ein weiterer Höhepunkt soll eine Exkursion auf eine Nordseeinsel erfolgen, dazu ist bereits grundsätzlich eine Anfrage zur Nutzung eines Schülerlabors auf Helgoland erfolgt; alternativ könnten Untersuchungen auf Sylt erfolgen (soweit Helgoland ausgebucht ist);
Schülerlabor OPENSEA des Alfred-Wegener-Instituts;
z.B.: 
- Versuche zur physikalischen Ozeanografie,
 - Fischereibiologie: Ausfahrt mit dem Forschungskutter Uthörn - Kennenlernen der Methodiken von "Beprobung" in der Meeresforschung 
- Auswertung der Fischpopulation und des Beifangs 
- Untersuchung von Planktonproben

Als fachliche Inhalte (& Kompetenzen) im Physik-Geschichte-Philosophie-Profil sind Strömungsuntersuchungen sowie Untersuchungen zur Lärmbelastung durch Schiffsmotoren im Bereich der Elbinsel Wilhelmsburg, dem Hamburger Hafen, wie auch im Mündungsgebiet der Elbe angedacht.
Als außerschulischer Lernort soll zudem das DLR (Deutsches Luft- und Raumfahrtzentrum) im Rahmen von Untersuchungen von/zu Strömungen besucht werden. Hierbei soll insbesondere das Strömungsverhalten im Wasser untersucht werden. Weiterhin ist die Ausbreitung von Schallwellen in Gewässern Gegenstand der Untersuchungen. Der Schall verschiedener Lärmquellen (unterschiedliche Schiffsmotoren) soll mit Unterwassermikrophonen protokolliert und mit der Schallausbreitung in der Luftverglichen werden. 

"Meetings" erfolgen zum Projektstart, zur Halbzeit und zum Projektende, mit dem Ziel 
- einer gemeinsamen Planung und Entwicklung, 
- einer gegenseitigen Weitergabe von Erkenntnissen, 
- zum internen Marketing (Schüler begeistern & unterrichten Schüler) 
[siehe Projektablauf als Übersicht bei den hochgelandenen Bildern oben und bei den Kommentarten der Schüler unten].

Schülerrelevanz:
Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihre Fach- und Methodenkompetenzen, erlangen Einsichten in Gesellschaftsrelevanzen und lernen u. a. an außerschulischen Lernorten, neben der Anknüpfung zu externen Partnern, sodass ein breites Spektrum zur Begeisterung und Steigerung der Kompetenzen gefördert wird. 
Neben den Fachkompetenzen bekommt der Anforderungsbereich für Präsentationskompetenzen (bereits im Vorfeld gefördert durch die Uni-Hamburg „ Studenten machen Schule“) einen Ernstcharakter, da sich die Profile (Bio-Geo und Physik-Geschichte) gegenseitig informieren werden, sodass Lernen durch Lehren, ausgeführt von Schülern für Schüler, einen wichtigen Lernzuwachs ermöglicht. 

Kommentare und Schülerwünsche:
Den Wünschen der Schüler nach eigenen Planungsphasen 
entsprechen wir 
- im Rahmen unserer "Kick-off-Veranstaltung (Biologie und Physik),
- im Rahmen nach eigenen Forschungsfragen auf der Exkursion nach Helgoland (Biologie und Physik).
Den Wünschen der Schüler nach Bezügen zu Binnen- und Hochseegewässern entsprechen wir
- im Rahmen der Einbindung von See- und Hochseeschiffen (Elbe Wilhelmsburg und HH-Hafen Physik),
- im Rahmen der Gewässeranalysen Süderelbe (Biologie) und
- im Rahmen der Exkursion nach Helgoland (Biologie und Physik).
Den Wünschen der Schüler nach Bezügen zu lebenden Organismen entsprechen wir 
- durch Gewässeranalysen u.a. anhand von Indikatororganismen zur Klassifizierung der Gewässer,
- durch die Exkursion zur Bundes-Forschungs-A. für Fischerei,
- durch die Untersuchungen im Kontext mit der "Ökotoxikologie" anhand von Organismen (hier nicht patogene Bakterien),
- durch die Exkursion nach Helgoland (wobei nach Rücksprache vor Ort der Exkurs nun eine Woche dauern sollte - sodass wir diesen zeitlich in die Projektwoche im Herbst verortet haben).
Den Wünschen der Schüler nach außerschulischen Lernorten und fächerübergreifenden Bezügen, wie auch die Fächer verbindende Bezüge (Physik, Biologie, Chemie, Geographie), wie auch Bezüge zur Elbe (Wilhelmsburg und HH-Hafen) und Hochsee (Helgoland), entsprechen wir nahezu durchgehend (siehe Projektplan bei d. Bildern und Meilensteine);
eine Einbindung der HAW erfolgt weiterhin im Rahmen des Projektes und als Ausblick für folgende Jahrgänge durch die Verknüpfung mit weiteren Projekten der Hochschule (ggf. über Prof. Susanne Heise HAW).

Meilensteine hier knapp in der Übersicht:
Vorleistungen 2016:
- Mai 2016: Fortbildung in der HAW (Prof. S. Heise) - ist erfolgt.
- Nov.-Dez. 2016: Planungsphase konkret durch Leitung

Projektablaufplan 2017 (siehe auch bei den Bildern oben):
- Jan.-Feb. 2017: Kick-off und Planungsphase mit den SuS
- März-April 2017: Feld & Laboranalysen mit Info.-Workshop
- Mai - Juli 2017: Arbeitsphase / ggf. HH-Exkurs
- August / Sommerpause -
- Sept-Okt.: Exkursion & Info.- Workshop schulintern 
(Oberstufe und Mittelstufe wird informiert)
- Okt-Nov.: Ergebnisse an die Stiftung zur Präsentation

Partner & Akteure
Helmut-Schmidt Gymnasium /Fächer und Oberstufenprofile: 
Biologie & Geografie (eA) Profil und
Physik (eA) Profil
- (Grundlagen aus der Chemie) 
HSG-FachkollegInnen und Beteiligte: 
Frauke Söhle (Physik & Projektleitung), 
Jonas Vogelsang (Physik & Kursleiter), 
Wolf Einfalt (Biologie & Kursleiter), 
Karsten Kohl (Bio/Geo & Projektleitung)
HSG-Schülerinnen & Schüler:
25 Schülerinnen / Schüler des Bio/Geo-Profils
14 Schülerinnen / Schüler des Physik- Profils

Prof. Dr.Susanne Heise (Fakultät Life Sciences / HAW) ist bereits als Fortbildnerin hinsichtlich ökotoxikologischer Untersuchen eingebunden; Zusagen zur weiteren Zusammenarbeit liegen vor:
- hinsichtlich einer Begleitung zur Untersuchung im Rahmen der "Ökotoxikologie", 
- inkl. eines "Impulsvortrages" für die Schüler, 
- einer weiteren Schulung für Lehrer zur Durchführung,
- mit einmaliger Unterstützung durch Laborantinnen,
- ggf. als Ausblick eine weitere Verknüpfung der Ergebnisse mit bestehenden Projekten der HAW und einer weiteren Zusammenarbeit.

Außerschulische Lernorte und Partner
(Anfrage erfolgt ggf.)
Schülerlabor OPENSEA Helgoland (erste Anfrage ist erfolgt)
HAW: Prof. Susanne Heise im Kontext mit Gewässerbewertungen und Ökotoxikologie (Zusagen liegen vor; siehe oben) 
Bundesforschungsanstalt für Fischerei (Palmaille 9 /22767Hamburg / Anfrage erfolgt ggf.)
DLR / Deutsches Luft- und Raumfahrtzentrum (HH-Harburg / Anfrage erfolgt ggf.)
HH-Hafen; ggf. Wasserschutz der Polizei oder Feuerwehr (Anfrage erfolgt ggf.)

Eine Verankerung des Projektes im Curriculum der Schule ist in zwei Oberstufenprofilen geplant, eine Weiterentwicklung im Kontext mit den externen Partnern ebenso.

Wir danken herzlich 
- Frau Prof. Dr. Susanne Heise (HAW), Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Fakultät Life Sciences, Department Medizintechnik, Professorin für Ökotoxikologie,
für die bisherige Zusammenarbeit und die Bereitschaft der weiteren wissenschaftlichen Begleitung, ebenso 
- Frau Brigitte Harth, Schülerlabor OPENSEA des Alfred-Wegener-Instituts Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, Biologische Anstalt Helgoland für die grundsätzliche Bereitschaft der Zusammenarbeit,
- Herrn Wolf Einfalt und Herrn Jonas Vogelsang für die schulinterne Zusammenarbeit am Helmut-Schmidt Gymnasium,
- unseren Schülerinnen und Schülern des Abiturjahrgangs 2018 für das gezeigte Interesse und den Vorschlag zur Projektarbeit,
abschließend danken wir herzlich für die Beachtung unseres Projektentwurfes, wir hoffen auf eine positive Einschätzung und Rückmeldung. 


 

Redakteur: Karsten Kohl

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Auch im Herbst 2018 konnten sich die aktuellen Oberstufenkurse durch Gewässeranalysen und Bodenproben über den Zustand der
Natur auf der Elbinsel Wilhelmsburg ein Bild verschaffen.
Die dabei gewonnenen Kompetenzsteigerungen zeigen sich einerseits durch eine Zunahme an einem Interesse an den Naturwissenschaften, wie auch an einem gesteigerten Interesse an Studiengängen im Bereich der entsprechenden Fachbereiche.  
Allen beteiligten Schülerinnen, Schülern, Kolleginnen und Kollegen einen herzlichen Dank für das Engagement und viel Freude an den eigenen Forschungsprojekten, für deren Durchführbarkeit wir weiterhin sehr dankbar sind.

Weitere Informationen finden sie auch unter www.helmutschmidtgymnasium.de

Redakteur: Karsten Kohl

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Am kommenden Dienstag (20. März 2018)  
startet nun die Fortsetzung und sozusagen
zweite Runde des Projektes
Gewässerschutz und Gewässernutzung.

Nachdem die Fachkonferenzen der Fachbereiche Biologie, Physik und Geographie einer weiteren Umsetzung der Projektideen zugestimmt haben,
wird Herr Nenning Tien (HAW) unsere Fachkollegen des Fachbereichs Biologie nun an einem schulinternen Fortbildungsnachmittag in die Analysemethoden der Ökotoxikologie mit Hilfe von Leuchtbakterien einführen und unterrichten.

Nachfolgend werden die Analysekoffer zur chemischen Untersuchung von Gewässern gesichtet.
Ebenso hat der Fachbereich der Geografie in den kommenden Wochen einen Fortbildungstermin, da die Analysen auf die Bodenkunde ausgeweitet werden sollen.
Aus dem Fachbereich Physik kommen vergleichbar positive Rückmeldungen und aktuelle Planungsvorhaben,
sodass die Umsetzung dieser praktischen Labor- und Felduntersuchungen auch in Zukunft am Helmut-Schmidt-Gymnasium im Unterricht durch Schülerinnen und Schüler der Oberstufe erfolgen werden.

Unser Dank gilt hier unseren Kolleginnen und Kollegen, wie auch Herrn Henning Tien für die erneute Bereitschaft und Unterstützung.
Karsten Kohl

Aktuell berichtete das Elbe-Wochenblatt erneut über unsere Untersuchungen und Feldforschung im Oberstufenunterricht am H.-S.-Gymnasium:
Link zu einer Veröffentlichung im Elbe Wochenblatt:

www.elbe-wochenblatt.de/harburg-city/lokales/wasserprojekt-das-ist-nicht-nur-spass-d48355.html

"Wasserprojekt: „Das ist nicht nur Spaß“
Helmut-Schmidt-Gymnasium forscht mit Unterstützung der Claussen-Simon-Stiftung in Wilhelmsburg und auf Sylt"

Redakteur: Karsten Kohl

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Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage unserer Schule

http://helmutschmidtgymnasium.de/

Zum Beispiel:

http://helmutschmidtgymnasium.de/schulprofil/science-center/projekt-gewaesserschutz-und-gewaessernutzung/grosser-exkursion-nach-sylt/

Zum Beispiel:

http://helmutschmidtgymnasium.de/schulprofil/science-center/projekt-gewaesserschutz-und-gewaessernutzung/pressemitteilung-wuerdigung-blick-in-die-zukunf/

Redakteur: Karsten Kohl

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Rückblick; im Rahmen der Preisverleihung zu aktuell geförderten Projekten durch die Claussen-Simon-Stiftung; "Unseren Schulen".

Am 30. November 2017 waren wir zur aktuellen Preisverleihung von der Claussen-Simon-Stiftung im Festsaal der Bucerius-Law-School eingeladen, wo der Film zu unserem nun abgerundeten Projekt "water protection & water use" als Rückblick vorgestellt wurde.

Neben dieser Würdigung unseres Projektes durch den gezeigten Filmbeitrag (erstellt von Frau Katrin Hollensteiner), war es ein sehr festlicher Rahmen mit einem sehr schönen Programm, welches wir sehr genossen haben, herzlichen Dank.

Für uns war es ausgesprochen interessant über die aktuell gewürdigten Projekte informiert zu werden und im Anschluss mit den Preisträgern und Projektleitern der bisherigen und neuen Ausschreibungsrunden einen anregenden Austausch zu haben.  
Für die Einladung zu dieser festlichen und sehr schönen Veranstaltung bedanken wir uns herzlich und freuen uns auf die weitere Umsetzung unseres Projektes, im Rahmen unseres Schulcurriculums. Die Förderung des Projektes hat unsere schulische Weiterentwicklung nachhaltig und positiv beeinflusst, sodass auch zukünftige Schülergenerationen die praktischen Labor- und Felduntersuchungen durchführen werden. Wir freuen uns ebenso auf die weitere Zusammenarbeit mit unseren externen Projektpartnern und bedanken uns sehr.

Ausblick:
Nach der erfolgreichen Umsetzung unseres Projektes water protection & water use wurden diese praktischen Feld- und Laboranalysen durch die Fachkonferenzen der Fachbereiche Biologie und Physik in das Fach- & Schulcurriculum des Helmut-Schmidt-Gymnasiums integriert. Die Termine müssen im Einzelnen abgestimmt werden.

Die Verknüpfung der Gewässeranalysen in der Oberstufe, mit einem Projekttag zur  "Artenvielfalt" in der Mittelstufe, wurde im Rahmen der Umwelterziehung angeregt und auf der Fachkonferenz Biologie ebenso als Entwicklungsziel aufgenommen.  

Die von den SchülerInnen und Schülern formulierten Projektziele wurden schulintern evaluiert und sind hinsichtlich der Einbindung in die Vermittlung von Kompetenzen und hinsichtlich der Anwendung von Operatoren auch in das Unterrichtsfach "Seminar" aktuell aufgenommen worden.

Neben den fachlichen und methodischen Kompetenzsteigerungen wurden personelle und gesellschaftsrelevante Ziele von den Schülerinnen und Schülern als sehr wichtig erachtet und als Zugewinn hinsichtlich der persönlichen Entwicklung empfunden. Für alle wertvollen Anregungen danken wir unseren Schülerinnen und Schülern.

Aktuelle Termine:
Eine erneute schulinterne Weiterentwicklungsphase erfolgt
bereits am 20. März 2018,
u. a. zur Durchführung ökotoxikologischer Untersuchungsmethoden (Leuchtbakterientests mit Vibrio fischeri),
unter der wissenschaftlichen Begleitung von Herrn Henning Tien (HAW) und unter Beteiligung der FachkollegInnen des Fachbereichs Biologie.
Dabei werden neue Untersuchungsmöglichkeiten vorgestellt und besprochen.

Ebenso wird sich der Fachbereich Geographie im März 2018
- im Rahmen einer schulinternen Planungs- und Fortbildungsveranstaltung - mit dem Thema der Sediment- und Bodenanalysen beschäftigen.

Ein Zusatztermin zur Entwicklung von Unterrichtsmaterial zum "Tag der Artenvielfalt" in der Mittelstufe (s. o.) erfolgt unter der Leitung von Frau Eggers (Umwelterziehung) im Februar 2018 schulintern. Eine Verknüpfung der Projekte wurde angeregt (s. o.).

Zum Jahresende danken wir an dieser Stelle erneut dem Stiftungsbeirat für das Vertrauen in unseren Projektvorschlag und der Stiftung für die Förderung, wie auch unseren externen und schulinternen Partnern.
Wir freuen uns auf die weitere Projektentwicklung und Umsetzung des Projektes auch mit zukünftigen Schülergenerationen.
Es ist beeindruckend und erfreulich, wie alle Akteure uns bei der Entwicklung und Umsetzung unseres Projektes unterstützt haben und unsere Ziele zur Kompetenzerweiterung auch in Zukunft umsetzen werden, herzlichen Dank,
Frauke Söhle & Karsten Kohl

Redakteur: Karsten Kohl

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Planung für die Zukunft / Planning for the future

Die Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler waren sehr positiv, dabei hat u.a. die Kombination von praktischer Feld- und Laborarbeit, als Ergänzung zum bisherigen Fachunterricht, ein hohes Maß an Zuspruch bekommen. Ebenso fanden es viele Schülerinnen und Schüler gut, dass sie zunächst die Praxistage in Hamburg mit Anleitung hatten, nachfolgend auf der Sylt-Exkursion das Vorgehen vor Ort jedoch auch mit planen konnten.
Ein Blick in die Zukunft: Die Durchführungen der praktischen Untersuchungen in den Fächern Biologie und Physik sollen auch zukünftig in den Fächern auf erhobenem Niveau erfolgen.
Ebenso wird ein Exkurs nach Sylt als Möglichkeit für die Zukunft erachtet und soweit es möglich ist auch zukünftig umgesetzt werden.
In jedem Fall liegt eine nachhaltige Nutzung der Ausstattung, Geräte, Erfahrungen und Zusammenarbeit mit den gewonnenen Partnern vor.
Als einen ersten Schritt konnten wir Herrn Henning Tien (HAW) für eine Fortbildung der Kolleginnen und Kollegen für das Frühjahr 2017 gewinnen, damit alle unsere Fachkolleginnen und -kollegen die Untersuchungsmethoden mit den"Leuchtbakterien", den neuen Untersuchungskoffern, Methoden und unsere Erfahrungen teilen können.
Nachfolgend wird auf den Fachkonferenzen über die weitere Umsetzung und Implementierung dieser praktischen Feld- und Labortage - in Absprache mit der Schulleitung - beraten und beschlossen werden.
Wir danken herzlich unseren zahlreichen Unterstützern und freuen uns sehr, dass unser naturwissenschaftliches "science-center" der Schule  auf didaktischem und wissenschaftlichem Niveau weitere Möglichkeiten zur Vermittlung von beruflichen und fachlichen Kompetenzen erhalten hat.
Unser Dank gilt:
Frau Prof. Susanne Heise (HAW),
Herrn Henning Tien (HAW & Umweltkontor Tien),
Frau Edith Halves (HAW),
Frau Birgit Hussel (AWI-Sylt),
Herrn Kai Escobar Wolf (AWI / Sylt),
Herrn Lars Christensen (von Klüver &Schulz),
Frau Beate Schilling-Fürst, Frau R. Niemann,
Herrn J. Rosenthal, (BS13),
Herrn Marcus Karp (Kontakt zur HPA),
Frau Karin Przygodda für die Beratung (Kontakt zur AWI),
Frau Katrin Hollensteiner mit ihrem Filmteam von der Claussen-Simon-Stiftung und
Frau Christine Geupel von der Claussen-Simon-Stiftung für die Vorbesprechung und Begleitung,
unseren Kolleginnen und Kollegen
Frauke Söhle (HSG),
Jonas Vogelsang (HSG),
Christina Shelton (HSG),
Wolf Einfalt-Rieger (HSG),
Angelika Schlepphorst (HSG),
Juliane Eggers (HSG),
Dr. Martina Heindorf (HSG),
Volker Clasing (HSG / Schulleiter),
bei unseren Schülerinnen und Schülern für den Projektvorschlag und die erfolgreiche Umsetzung,
bei der Claussen-Simon-Stiftung für die Unterstützung zur Durchführung dieses Projektes.
Wir hoffen auf zukünftige Zusammenarbeit.
We’re looking forward to future coorperation.
Frauke Söhle & Karsten Kohl helmutschmidtgymnasium.de

Redakteur: Karsten Kohl

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Gewässerschutz & Gewässernutzung ein Projekt des Helmut-Schmidt-Gymnasiums – Unterstützt von der Claussen-Simon-Stiftung mit 35.000,- Euro – Ausschreibung: Unseren Schulen 2016.
Von der Elbe bis zur Nordsee haben Oberstufenschülerinnen und -schüler des Helmut-Schmidt-Gymnasiums Gewässer, Ökosysteme und Strömungsverhältnisse in diesem Kalenderhalbjahr wiederholt untersucht. Dabei wurden zunächst Proben und Messwerte auf der Insel Wilhelmsburg im Frühjahr 2017 genommen, bevor es nun im September zu einer Exkursion nach Sylt ging.
Die gemeinsame Planung, praktische „Feldarbeit“, Laboranalysen und gegenseitiges Präsentieren über Methoden, Ziele und Inhalte sind wesentliche Inhalte des Projektes und der naturwissenschaftlichen Profile des Helmut-Schmidt-Gymnasiums. Dabei war es ein gegenseitiges Erlernen von neuen Analyseinhalten zur Bewertung von Gewässern auf chemischer, biologischer, physikalischer und ökotoxikologischer Fachebene, begleitet durch die HAW (Hamburg University of Applied Sciences).
Neben den eigenen Analysen wurde bei der Exkursion nach Sylt das Infozentrum „Naturgewalten“ und das „Alfred-Wegener-Institut“ mit einbezogen. Die neu entwickelten praktischen Inhalte wurden zusammen mit den Schülern geplant und umgesetzt, wobei der Projektvorschlag von den Schülern bei der Claussen-Simon-Stiftung mit eingereicht wurde, bei welcher der Projektentwurf im November 2016  ausgezeichnet wurde.
Wir danken herzlich für das erneute Vertrauen der Stiftung, durch welches zahlreiche Untersuchungsmethoden und Exkurse realisiert werden konnten. Wissenschaftlich unterstützt und begleitet wurden wir von Frau Prof. Susanne Heise und Herrn Henning Tien von der HAW (Hamburg University of Applied Sciences). Allen zahlreichen Unterstützern, Kolleginnen und Kollegen, Schülerinnen und Schülern sagen wir einen herzlichen Dank und wünschen weiterhin viel Freude beim Gelingen und Forschen im Rahmen der Projektarbeit. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Schule und im Projekttagebuch der Stiftung. Eine Weiterarbeit und Verankerung der praktischen Analysemethoden im Curriculum der Schule ist bereits geplant. Frauke Söhle und Karsten Kohl / Helmut-Schmidt-Gymnasium / Okt. 2017
Erste veröffentlichte Berichte der Presse dazu (Stand: 01.11.2017) unter:

issuu.com/elbe-wochenblatt/docs/wilhelmsburg_kw44-2017/2
www.neuerruf.de/pages/archiv/2017/media_Archiv_2017/NRW_KW_42-17.pdf
 
An dieser Stelle bedanken wir uns herzlich bei: Frau Prof. Susanne Heise (HAW / ),Herrn Henning Tien (HAW & Umweltkontor Tien), Frau Edith Halves (HAWI),Frau Birgit Hussel (AWI-Sylt / Alfred-Wegener-Institut), Herrn Kai Escobar Wolf (AWI / Sylt),Herrn Lars Christensen (von Klüver & Schulz),Frau Beate Schilling-Fürst, Frau R.Niemann,Herrn J.Rosenthal, (BS13),Herrn Marcus Karp (Kontakt zur HPA)Frau Karin Przygodda für die Beratung (Kontakt zur AWI),Frau Katrin Hollensteiner mit ihrem Filmteam von der Claussen-Simon-Stiftung und Frau Christine Geupel von der Claussen-Simon-Stiftung für die Vorbesprechung und Begleitung, unseren Kolleginnen und Kollegen, insbesondere Frauke Söhle (HSG), Jonas Vogelsang (HSG), Christina Shelton (HSG), Wolf Einfalt-Rieger (HSG), Angelika Schlepphorst (HSG), Juliane Eggers (HSG), Dr. Martina Heindorf (HSG), Volker Clasing (HSG / Schulleiter), bei unseren Schülerinnen und Schülern für den Projektvorschlag und die erfolgreiche Umsetzung, bei der Claussen-Simon-Stiftung für die Unterstützung zur Durchführung dieses Projekte.

Redakteur/-in: Frauke Söhle, Karsten Kohl

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Vom 25. bis 28. September fand unsere große Exkursion nach Sylt statt. Dabei ging es um die Lebensräume, Ökosysteme und Strömungsverhältnisse im Nordseeraum, am Beispiel der See- und Wattflächen der Insel Sylt.
 
Die Anreise erfolgte am Montag, an welchem wir bereits unser „Feldlabor“ im „Heim an der Düne“ (dem Nordseeheim der AWO in Hörnum) einrichteten, die Zimmer erhielten, letzte Absprachen zur anstehenden Felduntersuchung vornahmen und einen ersten Eindruck vom Untersuchungsgebiet erhielten. Als Experte der HAW war Herr Henning Tien angereist, die Salzbakterien und Laborgegenstände kamen per PKW gesondert auf die Insel.
 
Der Dienstag startete mit einer Wattführung in List, wo wir den Lebensraum des Wattenmeeres erstmals erkundeten. Die Biologen nahmen an verschiedenen Standorten Proben, konnten Sauerstoff-, Ionen-, und pH-Werte direkt messen und nahmen anschließend ihre Wasserproben zu weiteren Analysen mit nach Hörnum in unser „Feldlabor“. Parallel dazu konnten die Physiker erste Strömungsmessungen in Hörnum-Odde vornehmen, um die Gezeitenströmung und damit langfristig den Sedimenttransport zu untersuchen. Bis in den Abend hinein wurde nachfolgend an den Ergebnissen gearbeitet, chemische Analysen erfolgten zu Phosphat- und Stickstoffgehalten und Lebewesen (als Bioindikatoren) wurden im Binokular und Mikroskop gesucht und dokumentiert.
Unter wissenschaftlicher Anleitung von Herrn Tien ermittelten die Schülerinnen und Schüler die Toxizität mit Hilfe der bereits eingeübten Methode zur Bestimmung der Lumineszenz, während die Physikschülerinnen und -schüler geeignete zusätzliche Standorte, wie z. B. Tetrapoden, zur Strömungsmessung erkundeten.
Der Mittwoch startete zunächst mit einem Besuch im Informationszentrum „Naturgewalten“, wo fachliche Inhalte zu den Lebensräumen vertieft wurden, bevor uns am Spätnachmittag Herr Kai Escobar Wolf (vom Alfred-Wegener-Institut) in einem Vortrag über die Forschungsarbeiten des Instituts lokal und global informierte.
 
Bis in den Abend wurden durch die Physiker Strömungen in List vermessen, um diese anschließend mit den Vorhersagen des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie abzugleichen, während die Biologieschülerinnen und Schüler das Feldlabor wieder in Kisten verpacken mussten.
Am Donnerstag ging es auf die Rückfahrt, bevor die Schülerinnen und Schüler am Freitag in der Schule die Ergebnisse auf Stellwänden für eine schulinterne Ausstellung und die Weiterarbeit im Fachunterricht aufgearbeitet und fixiert haben. In einem kurzen „Blitzlicht“ tauschten sich die Arbeitsgruppen wechselseitig über fachliche Informationen ihres jeweiligen Arbeitsgebietes aus, bevor eine spannende Projekt- und Exkursionswoche ausklingen konnte.
 
Die Verknüpfung von methodischen und fachlichen Inhalten und das zunächst angeleitete und auf der Exkursion zunehmend eigenständige Vorgehen und Erforschen hat allen Beteiligten große Freude bereitet. Arbeits- bzw. Messmethoden wurden durchgängig reflektiert und verbessert. Lerninhalte wurden sehr praxisnah vermittelt, personelle und fachliche Kompetenzen erweiterten sich und ein Auftakt für weitere Erkundungen im Elbe- und Nordseeraum ist erfolgt.  
 
Wir danken herzlich Herrn Henning Tien (HAW) für die fachliche Begleitung vor Ort, Herrn Escobar Wolf (AWI) für die Präsentation im Alfred-Wegener-Institut, den Mitarbeitern des Heims an der Düne (AWO) für die Kooperationsbereitschaft bei der Einrichtung eines „Feldlabors“, den Kollegen Herrn Vogelsang und Frau Shelton für die Begleitung vor Ort, unseren Schülerinnen und Schülern für die ernsthafte und kompetente Umsetzung der Exkursion und des Projektes.
 
Die „Spurensuche im Gewässer“ hat neben den Erkenntnissen auch viel Freude gebracht. Bereits jetzt wird deutlich, dass diese Gewässeruntersuchungen in den Curricula der Schule implementiert werden sollen. Erste Termine zur Fortbildung der Fach-Kollegen wurden mit Herrn Tien bereits angedacht, die Untersuchungsergebnisse wurden zur Beurteilung ebenso an Frau Prof. Susanne Heise (HAW) im Austausch gesendet. Auch hier bedanken wir uns herzlich und hoffen auf eine weitere Zusammenarbeit.
 
Frauke Söhle & Karsten Kohl

Redakteur/-in: Karsten Kohl, Frauke Söhle, Jonas Vogelsang

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Am 15. und 16.6. führte das Physik-Profil des Helmut-Schmidt-Gymnasiums ebenso & erneut zwei Projekttage zur Erforschung der Fließgeschwindigkeiten und des Tidenhubs an der Norderelbe durch.

Ziel war es nachzuweisen, dass der Ebbstrom schwächer als der Flutstrom ist und dieser auch bei schon eintretender Tiefebbe noch anhält. Dass der Flutstrom mit höherer Geschwindigkeit und in kürzerer Zeitdauer in die Elbe fließt, als der schwächer und länger fließende Ebbstrom umgekehrt in die Nordsee, führt zu sogenanntem Tidal Pumping und damit zur Verschlickung der Elbe.

Frühmorgens ging es mit den Fahrrädern und der Ausrüstung an die Elbe. An fünf verschiedenen Messpunkten wurden Sensoren montiert, die mit Hilfe einer App auf einem Smartphone ausgelesen werden. Der Tidenhub wurde über einen Bewegungssensor aufgenommen, der die Position in Abhängigkeit von der Zeit misst. Der Ebb- und Flutstrom wurde über Fließgeschwindigkeitssensoren gemessen. Die Messgeräte müssen dabei einen vollständigen Tidenhub aufzeichnen um aussagekräftige Ergebnisse zu liefern. Die Schüler kontrollierten im Laufe des Tages immer wieder ihre Messstationen. Am 16.6. wurden die Geräte ausgelesen und die weiteren Daten mit einer Excel-Tabelle aufbereitet.

In den folgenden Jahren sollen durch weitere Vergleichsstudien die derzeitigen Ergebnisse weiter untersucht werden.  
Welche Auswirkungen das Tidegebiet Kreetsand auf den Ebb- und Flutstrom im Bereich der Norderelbe hat ist eine der langfristigen Fragestellungen. Kreetsand ist derzeit ein Pilotprojekt zur Vergrößerung des Flutraums der Elbe (www.iba-hamburg.de/projekte/deichpark-elbinsel/pilotprojekt-kreetsand/projekt/pilotprojet-kreetsand.html).
Frauke Söhle & Jonas Vogelsang


Exkurs zur Nordseenach Sylt:

Der nächste Projekt-Termin ist der 25.09., an welchem wir mit beiden naturwissenschaftlichen Profilen der Schule (den Physik & Biologieschülern) 4 Tage Untersuchen im Nordseeraum auf der Insel Sylt durchführen werden. Ein spannender und krönender Abschluss dieser Untersuchungsreihe, auf welchen wir uns sehr freuen.

Im Vorfeld wurden die Untersuchungsfragen, welche wir mit Unterstützung von Frau Halves bereits im Juni konkretisiert haben, aufgegriffen und den Untersuchungsgruppen zugeordnet. Bereits am Freitag, den 29.09.17 soll dann eine Abschlusspräsentation zu der Exkursion nach Sylt durch die Schülerinnen und Schüler erstellt werden. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und sind sehr gespannt auf die Ergebnisse.
 
Karsten Kohl

Redakteur: Karsten Kohl

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Neben der Durchführung des Projektes wurde im Sommer 2017 eine Studienreise nach Kroatien mit den ProjektteilnehmerInnen durchgeführt.

Durch den Wunsch der „Projektteilnehmer“ sich mit Lebewesen zu beschäftigen, wurde auf der Studienreise im Juni 2017 nach Kroatien u. a. ein Aquarium in Pula besucht (vgl. Abb.). 

•    Dort wurden wir unter fachkundiger Anleitung über das Ökosystem informiert,
•    unter Begleitung von Meeresbiologen ein „Schnorchelkurs" durchgeführt,
•    kleine Katzen-Haie untersucht und
•    am Strand nach Lebewesen geforscht.

Herzlichen Dank für diesen spannenden Exkurs. Weiterhin konnten wir Auswirkungen

•    der Fischzucht an einem Beispiel vor Ort sehen und diskutieren,
•    wie auch eine endemische Tierart in einer Karsthöhle (Baredine) besichtigen.

Auch wenn diese Studienreise nicht als Gegenstand des Projektes geplant war, zeigen sich hier bereits positive Auswirkungen der praktischen Untersuchungen und Exkurse, durch das geweckte Interesse der forschenden Schülerinnen und Schüler an den Lebewesen in aquatischen Ökosystemen. Unter Anleitung von Meeresbiologen im Mittelmeer zu "Schnorcheln" und Lebewesen in ihrem natürlichen Lebensraum zu entdecken, war dabei für viele SchülerInnen und Schüler ein großartiges und neues Erlebnis. Eine weitere Ausdehnung der ökologischen Untersuchungen auf die Studienreise wurde von den Schülerinnen und Schülern zur Weiterentwicklung des Projektes für die Zukunft angeregt, herzlichen Dank für diese erfreuliche Studienreise mit zahlreichen Erkenntnissen und viel Freude vor Ort.

Begleitet wurden wir von den Schülerinnen und Schülern des am Projekt beteiligten Physik- und Biologieprofils, wie auch durch Frau Schönheit, Herrn Nacarli, Herrn Einfalt - welcher maßgeblich an der Reiseplanung beteiligt war - und vor Ort u. a. durch Meeresbiologinnen des Aquariums in Pula (Istrien).

Herzlichen Dank, Karsten Kohl

Ein Kurzbericht der Projektteilnehmerin Lara D. (S3 / Abi 2018):

"Mit dem Bus sind wir 24 Stunden nach Porec, Kroatien gefahren und es hat sich definitiv gelohnt! Vor der Reise hatten wir die Möglichkeit unsere Wünsche zu äußern und somit die Klassenreise selbst zu gestalten. Neben schönen Abenden am Strand haben wir auch äußerst spannende Tage gehabt, an denen wir beispielsweise schnorcheln gingen und Fische sezieren durften und abschließend in einem Aquarium waren.

Die "Studienreise" war nicht nur ein gelungener Abschluss des Schuljahres, sondern auch eine gute Ergänzung zu unserem Unterricht als Bio/Geo-Profil!

herzliche Grüße, Lara Dittbrenner (Abiturjahrgang 2018)

Redakteur/-in: Frauke Söhle, Karsten Kohl

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Am 15. Juni 2017 konnten wir unsere bisherigen Untersuchungen durch eine Vergleichsstudie an einem Labor- Projekttag am Helmut-Schmidt-Gymnasium - erweitern. Dazu wurden erneut Gewässerproben entnommen und nach Bioindikatoren, wie auch nach biochemischen Indikatoren untersucht. Dazu wurden
•    nun auch Bodenproben untersucht,
•    erneut Gewässerproben nach Organismen untersucht und
•    ebenso chemische Untersuchungen nach Phosphaten und N-Gehalten wiederholt vorgenommen.
Als Besonderheit und Erweiterung wurde unter der fachkundigen Begleitung und Anleitung von Herrn Tien (HAW) ein sog. Daphnien-Test angesetzt, bei welchem nach 48 Std. gezählt wird, wie hoch die Anzahl der Daphnien ist, die in den Gewässerproben überleben. Dieses Verfahren wird zur Kontrolle von Gewässern als Standardverfahren verwendet. Weiterhin konnten wir nun (nach anfänglichen Schwierigkeiten im Projekt) auch Untersuchungen zur Ökotoxikologie mit Hilfe eines Leuchtbakterientests durchführen. Nachfolgend folgt ein Bericht von zwei Schülerinnen zu diesem besonderen Testverfahren (ein Standard-Verfahren im Rahmen der Ökotoxikologie).

Ein Bericht von Enisa und Gesa (S2 / 2017 HSG) zu Untersuchungen am Projekttag: Unsere Gruppe, welche sich mit dem Thema Ökotoxikologie beschäftigt hat, führte den Leuchtbakterientest durch.
•    '' Biolumineszenz= biologische Lichterzeugung, Ausstrahlung von sichtbarem Licht ohne Temperaturänderung durch lebende Organismen (Leuchtorganismen)." Quelle: ''http://www.spektrum.de/lexikon/biologie/biolumineszenz/8709
Wir haben unter der Anleitung von Herrn Tien (HAW) mit dem Bakterium Aliivibrio fischeri bzw Vibrio fischeri gearbeitet. Dabei haben wir die Auswirkungen von toxischen Stoffen auf diese Leuchtbakterien untersucht, um zu untersuchen, ob diese die Lumineszenz der Organismen beeinflussen. Neben den (toxischen) Chemikalien wurden uns Gerätschaften zur Verfügung gestellt, mit denen man einmal Lösungen wie die "BioFix Lumi" und Bakterien einfriert, nachfolgend im Wasserbad bzw. Thermoblock erwärmt, mit dem pH-Meter den pH-Wert der jew. Gewässerprobe kalibriert und mit dem Luminometer die Leuchtkraft gemessen hat.
Wir hatten im Detail Proben für eine Negativkontrolle, bei der die Bakterien keiner toxischen Belastung ausgesetzt sind, ebenso eine sog. Positivkontrolle, bei der dann mit toxischen Stoffen hantiert wurde und einmal eine sog. "50:50 Probe"  unserer Gewässerproben.
Die Ergebnisse waren sehr unterschiedlich, was nicht anders zu erwarten war, da wir noch keine "Profis" sind und ebenso nicht statistisch abgesichert zahlreiche Proben untersuchten. Dennoch konnten wir die toxische Wirkung von einzelnen Stoffen feststellen und exemplarisch nachvollziehen. Ein spannendes Verfahren, mit welchem wir nun die "Umwelt" untersuchen können. Enisa & Gesa (S2).

Insgesamt war es erneut ein spannender Projekttag mit zahlreichen praktischen Erkenntnissen.
Das oben kurz beschriebene Verfahren zur Messung der Biolumineszenz mit Leuchtbakterien kann sowohl zur Bestimmung von Gewässern verwendet werden, wie auch bei der sog. Gefahrstoffanalyse (vgl. z. B. Studiengänge an der HAW / Prof. Dr. S. Heise).

Das "Leben im Wassertropfen" ist uns SchülerInnen und KollegInnen durch die praktische Laborarbeit verständlicher und anschaulicher geworden. Dabei haben wir durch die "Spurensuche im Gewässer" erneut neue Einblicke in die Bewertung von Gewässern und in die Komplexität von Ökosystemen gewonnen.

Wir bedanken uns herzlich
•    bei Herrn Tien für die erneute wissenschaftliche Anleitung und Begleitung,
•    bei Herrn Vogelsang für die Begleitung der Physikschüler,
•    bei Herrn Einfalt für die Begleitung der Biologieschüler,
•    bei unseren Schülerinnen und Schülern für die ausdauernde Forschung und erfreuliche Zusammenarbeit.

Als nächster und zunächst letzter Forschungstermin in dieser Reihe der Gewässeruntersuchungen steht der 25. September auf der Insel Sylt.

Wir freuen uns sehr und sind sehr gespannt.
Frauke Söhle & Karsten Kohl

Redakteur/-in: Frauke Söhle, Karsten Kohl

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Am 13.06.2017 planten wir die Weiterarbeit des Projektes - unter der Leitung von Frau Dipl. soz. Edith Halves (HAW) - in den Räumlichkeiten der Claussen-Simon-Stiftung. Dabei ging es um Kriterien für die Bewertung und Evaluation des Projektes, um die eigenen Ziele der Schülerinnen und Schüler, wie auch um methodische, fachliche und personelle Kompetenzen als konkrete Projektziele.
Dabei wurde nach einem Eingangsvortrag von Frau Halves in Gruppen ausgearbeitet, diskutiert, geplant und anschließend im Plenum vorgestellt, was sich die einzelnen Gruppen vorstellen und als wichtig erachten. Nach dieser spannenden Planungsphase zur Evaluation und Weiterentwicklung des Projektes durch unsere Schülerinnen und Schüler,
wurde zunächst am 16. Juni 2017 ein weiterer Labortag mit einer lokalen Vergleichsstudie durchgeführt, bevor es am 25. September nach Sylt zu einer weiteren Studie und Exkursion geht.
 
Wir danken herzlich Frau Edith Halves für die kompetente Begleitung, unseren Schülerinnen und Schülern für die Weiterentwicklung des Projektes, wie auch der Claussen-Simon-Stiftung für die gastliche Betreuung und Unterbringung vor Ort. Ein spannendes Projekt geht in die nächste Phase.   
Frauke Söhle & Karsten Kohl

Redakteur: Karsten Kohl

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Ökotoxikologie mit Leuchtbakterien Vibrio fischeri
und Daphnien im Test & Laborpraktikum.

Am 15. Juni wird eine Vergleichsstudie durch die Physik- und Biologieschülerinnen des Helmut-Schmidt-Gymnasiums durchgeführt. Die Physiker werden dabei erneut "Schall- und Strömungsmessungen" an der Elbe durchführen, während sich die Biologen mit der Gewässergüte auseinandersetzen werden.
 
Dazu werden Gewässerproben entnommen, mit den bisherigen Methoden untersucht und
zusätzlich soll eine professionelle und ökotoxikologische Untersuchung mit den Organismen Vibrio fischeri und an Daphnien durchgeführt werden - unter der wissenschaftlichen Begleitung von Herrn Henning Tien.
 
Der Leuchtbakterientest ist ein Kurzzeittest, bei welchem Bakterien (Vibrio fischeri) mit verschiedenen Stoffproben in Verdünnungsreihen untersucht werden. Dabei wird die Biolumineszenz (also die Menge der Energie, die in Form von Licht durch die Bakterien abgegeben wird) gemessen. Die gemessene "Lichtmenge" ist ein Hinweis auf den Stoffwechsel der Bakterien und damit auf den Zustand der Bakterien, sodass man anhand gemessener Werte Rückschlüsse auf die Toxizität von Stoffen und Gewässerproben schließen kann.
 
Ebenso sollen möglichst Daphnien (Kleinkrebse) untersucht werden, welche durch einen weiteren Test als Modellorganismen zur Bestimmung von Wasserqualitäten herangezogen werden. Einerseits gibt bereits die genaue Art der im Gewässer vorkommenden Daphnien einen Hinweis auf die Gewässerqualität, weiterhin kann die Beweglichkeit von Daphnien beobachtet werden, was ebenso Rückschlüsse auf die Gewässergüte zulässt.
 
Bei dieser Vergleichsuntersuchung wird es weiterhin interessant sein, ob wir jahreszeitlich bedingt nun weitere und andere Indikatororganismen im Gewässer finden werden, erste Voruntersuchungen lassen dies vermuten.
 
Als externen Partner konnten wir Herrn Henning Tien (HAW & Umweltkontor Tien) erneut gewinnen, der uns professionell in die wissenschaftlichen Untersuchungsmethoden einführt und begleitet.
Wir freuen uns auf diesen erneuten "Wissenschaftskrimi" mit spannenden "Laboranalysen".

Redakteur/-in: Frauke Söhle, Karsten Kohl

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Thank you for your attention & your support & the possibility for cooperation

An dieser Stelle bedanken wir uns bereits herzlich bei:

•    Frau Prof. Susanne Heise (Hamburg University of Applied Sciences / HAW-Hamburg)
für die wiederholte praktische Einführung und Fortbildung der Lehrerinnen und Lehrer in die Untersuchungsmethoden zur Ökotoxikologie,
•    Herrn Henning Tien (HAW & Umweltkontor Tien)
für die wiederholte Unterstützung und praktischen Einführung in die ökotoxikologischen Untersuchungsmethoden vor Ort im Schullabor des Helmut-Schmidt-Gymnasiums (Science-Labor),
•    dem Alfred Wegener Institut auf Helgoland (Schülerlabor OpenSea)
für die grundsätzliche Bereitschaft & Unterstützung, ebenso bei dem Alfred-Wegener-Institut auf Sylt, hier insbesondere bei
•    Frau Birgit Hussel für die Beratung und Zusendung von Literatur zur Bestimmung von Organismen im Nordseeraum,
•    Herrn Lars Christensen (von Klüver &Schulz) für die wiederholte Lösung von Engpässen und Zusendung von Geräten zur Laborausstattung,
•    Frau Beate Schilling-Fürst, Frau Rut Niemann, Herrn Jörn Rosenthal, (BS13) für die Bereitstellung von Schwimmwesten,
•    Herrn Marcus Karp für die Unterstützung zur Nutzung der Pontons,
•    Frau Karin Przygodda für die Beratung (Kontakt zur AWI)
•    Frau Katrin Hollensteiner mit ihrem Filmteam von der Claussen-Simon-Stiftung und  
•    Frau Christine Geupel von der Claussen-Simon-Stiftung für die Vorbesprechung und Begleitung,
•    bei der Claussen-Simon-Stiftung für die Unterstützung zur Durchführung dieses Projektes,

ebenso
•    bei unseren beteiligten Kolleginnen & Kollegen,
Herrn Jonas Vogelsang, Herrn Wolf Einfalt, Frau Rita Vobienke, Frau Angelika Schlepphorst, Frau Dr. Martina Heindorf, Herrn Volker Clasing, für die Mitarbeit, Unterstützung und Möglichkeit der Umsetzung dieses Projektes,
•    bei unseren Schülerinnen und Schülern für ihre Einsatzbereitschaft & die erfolgreiche Umsetzung!

Wir freuen uns auf die weitere Projektentwicklung und Umsetzung des "Forschungsprojektes". Frauke Söhle & Karsten Kohl

Redakteur/-in: Frauke Söhle, Karsten Kohl

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Nachfolgend wurden die Ergebnisse im Fachunterricht vertieft und mit weiterem Wissen verankert.
Bereits im Juni werden wir einen weiteren Exkursionstag durchführen, damit Vergleichswerte in einer anderen Jahreszeit ermittelt und diskutiert werden können.
Ebenso wird im Juni eine "Kick-off" Veranstaltung die Planung der Sylt-Exkursion mit vorbereiten, denn welche Ergebnissen sich auf den Nordseeraum übertragen lassen, gilt es nachfolgend zu untersuchen, vielleicht ergeben sich ja auch völlig neue Inhalte durch die Erweiterung mit neuen Ökosystemen; wir sind sehr gespannt.
Insgesamt ist diese Projektarbeit ein ausgesprochen spannendes "Forschungsprojekt" mit enormen Entwicklungspotenzialen, welches jetzt bereits als fester Bestandteil in unser schulinternes Curriculum eingeplant wird. Dabei findet die praktische Arbeit, in Kombination mit der theoretischen Nachbereitung, ein positives Feedback bei Schülerinnen und Schülern, wie auch bei den Fachkolleginnen und Kollegen, herzlichen Dank bereits an dieser Stelle. Wir freuen uns auf die weitere Labor- & Feldforschung. Frauke Söhle und Karsten Kohl

Redakteur/-in: Frauke Söhle, Karsten Kohl

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Erste Ergebnisse im Plenum:
Mittags trafen sich die beiden Forscherteams (Biologen und Physiker) im Konferenzraum der Schule, wo die bisher ermittelten Ergebnisse und Vorgehensweisen den Mitschülerinnen präsentiert wurden.  
Begleitet wurden wir von Frau Katrin Hollensteiner mit ihrem Filmteam der Claussen-Simon-Stiftung, welche verschiedene Interviews spontan durchführte und großes Interesse für unser Projekt zeigte, herzlichen Dank für die angenehme Begleitung.
Neben dem Austausch von fachlichen Informationen zwischen den beiden beteiligten Oberstufenprofilen der Schule; hier dem Biologie- Geografie & dem Physik- Profil; wurde auch die Relevanz der Präsentationskompetenzen deutlich, denn die Untersuchungsmethoden und Ergebnisse wurden ohne "Vorbereitungszeit" am Ende der Laboranalysen im Plenum vorgestellt.
Herzlichen Dank für das Engagement und herzlichen Glückwunsch zu diesen Ergebnissen.   Frauke Söhle und Karsten Kohl

Redakteur: Karsten Kohl

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Zurück im Science-Center ging es für die "Physiker der Schule" nun an die Analyse der ersten Test-Ergebnisse zum Tiden-Hub aus der Vorwoche: Fällt oder steigt der Tidenhubin Richtung stromaufwärts, d.h. überwiegt die Reibung durch Ufer und Grund oder die Einengung des Strömungsvolumens durch abnehmende Flussbreite? Sind Auswirkungen der im Bau befindlichen Ausgleichsfläche Kreetsand schon jetzt messbar, d.h. dämpft sie den Tidenhub merklich?
Mit den Messdaten vom 28.3. soll zusätzlich untersucht werden, wie sich Dauer und Strömungsgeschwindigkeit von Ebbstrom und Flutstrom unterscheiden. Wird das Tidal Pumping, d.h. die Verschlickung des Flussbetts durch zu schwachen Ebbstrom, begünstigt? Diese und weitere Fragen werden nachfolgend im Unterricht weiter diskutiert.

Redakteur: Karsten Kohl

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Erste Werte wurden direkt im Labor ermittelt, eingetragen und in der Diskussion miteinander kombiniert. Dabei wurde u. a. deutlich, dass methodisch noch genauer vorgegangen werden sollte und im Juni Vergleichswerte ermittelt werden sollten. Theoretische Anknüpfungspunkte für den nachfolgenden Fachunterricht wurden ebenso deutlich. Ein spannender Wissenschaftskrimi auf der Elbinsel Wilhelmsburg mit interessanten Zwischenergebnissen.

Redakteur: Karsten Kohl

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Laboranalysen im Science-Center der Schule:
Hier wurde es nun spannend, denn die Gewässerproben wurden nun auf ihren Stickstoffgehalt, Phosphatgehalt und nach Organismen untersucht. Dabei variierten die Ergebnisse je nach Standort und Entnahmetiefe. Einerseits wurde mit einem elektronischen Messgerät gearbeitet, andererseits mit einer Farbskala. Der höchste ermittelte Wert für Phosphat lag auf der Binnenseite bei 2,3 mg pro Liter im tieferen Wasser und der höchste Wert für Nitrat lag bei 10 mg/l in der Elbe, bei 6 mg/l im Binnengewässer. Als Organismen wurden Rädertierchen, Wasserflöhe und Kieselalgen gefunden, wobei die Quantität der gefundenen Organismen jahreszeitlich bedingt relativ gering war. Im Mikrobereich konnte unter dem Mikroskop Kunststoff identifiziert werden. Die Ergebnisse werden nachfolgend im Unterricht weiter diskutiert und interpretiert.  

Redakteur/-in: Frauke Söhle, Karsten Kohl

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Geländepraktikum am 28. März in HH-Wilhelmsburg: am 28. März war es soweit, gegen 7:30 Uhr machten sich die Schülerinnen und Schüler des Biologie-Geografie-Profils und des Physik-Geschichte-Profils der Schule auf den Weg zu den Untersuchungsorten.
Die Schülerinnen des Biologiekurses entnahmen Gewässerproben aus dem Strom der Elbe und aus einem Binnengewässer am Finkenriek in HH-Wilhelmsburg, wozu zur Absicherung Schwimmwesten getragen werden mussten.
Dabei wurden Proben aus verschiedenen Gewässertiefen entnommen, die Temperatur des Gewässers wurde erfasst, die Sichttiefe wurde ermittelt, das Gewässer wurde nach Mikroplastik mit Hilfe von speziellen Sieben untersucht und der Exkursionsort wurde skizziert und eingeschätzt. Dabei fiel den Schülerinnen und Schülern beim Absenken des Untersuchungsgerätes die enorme Strömung der Elbe auf, wie auch verschiedene anthropogene Quellen von Stoffeinträgen. Die Freude am praktischen Arbeiten außerhalb der Schule war groß, zumal das Wetter auf unserer Seite war.
 
Die Schülerinnen und Schüler des Physikkurses waren mit ihren Fahrrädern zu verschiedenen Untersuchungsorten entlang der Norderelbe unterwegs, an welchen sie ihre Langzeitmessungen installierten: Fließgeschwindigkeitssensoren zur Messung des Ebb- und Flutstroms sowie Bewegungssensoren zur Vermessung des Tidenhubs wurden aufgestellt und erste Testmessungen mit den Geräten durchgeführt. Für die Langzeitmessung (über 12 Stunden) mussten die Geräte entsprechend gesichert und mit Powerakkus versorgt werden. Es war ein echter Wissenschaftskrimi, denn hier wurden Werte tatsächlich ermittelt, mit zu diesem Zeitpunkt noch offenem Ergebnis.

Eine spannende "Feldforschung" mit unseren ca. 40 Nachwuchsforscherinnen und angehenden Forschern.
Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Vogelsang (Physik) und Herrn Einfalt (Biologie), wie auch bei unseren tatkräftigen Schülerinnen und Schülern aus den beiden beteiligten Profilen (Biologie-Geografie & Physik-Geschichte) des Abiturjahrgangs 2018.
Frauke Söhle & Karsten Kohl

Redakteur/-in: Frauke Söhle, Karsten Kohl

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Zunächst begann die Planung der Exkursion in den Nordseeraum. Nachdem die Unterbringung von unseren 40 "Exkursionsteilnehmern" auf Helgoland leider nicht gelingen wollte, wurde die Insel Sylt erfolgreich ausgewählt und eine Unterbringung gefunden und gebucht.
Geplant ist diese Exkursion nun im Herbst nach Hörnum, um vor Ort die Ökosysteme, Strömungsverhältnisse und Stoffeinträge zu untersuchen. Unterstützung erhielten wir u. a. bei unserer Planung durch das Alfred-Wegener-Institut auf Sylt, sodass wir nun unser eigenes kleines Forscherlabor im "Heim an der Düne" im Herbst einrichten können.
Ebenso mussten die Laborgeräte zur Schall- und Strömungsmessung der Physiker, wie auch die Untersuchungsgeräte der Biologen zur Analyse der Gewässerqualität beschafft und eingerichtet werden. Dabei arbeiteten Chemiker, Biologen und Physiker der Schule unter Hochdruck und mit Begeisterung. Selbstverständlich hatten wir Unterstützung durch externe Partner, hier muss Frau Prof. Susanne Heise und Herr Henning Tien von der HAW dankend erwähnt werden. Es war oft ein "knappes Ergebnis" durch Verzögerungen beim Zustellen und Einrichten, doch insgesamt laufen die meisten Untersuchungsgeräte bereits. Nachbessern müssen wir noch bei dem Analysegerät zur Bestimmung der Toxizität, was jedoch durch die Unterstützung von Herrn Henning Tien (HAW) im Juni hoffentlich gelingen wird.
Externe Fachleute wurden kontaktiert, eine Rückmeldung der Feuerwehr Hamburg erfolgte leider bisher nicht, doch Frau Prof. S. Heise (HAW) und Herr Henning Tien (HAW) unterstützten uns erneut durch ihre Einführung und praktische Unterstützung im Labor zu den Untersuchungsmethoden der Ökotoxikologie. Frau Katrin Hollensteiner und Frau Christine Geupel besuchten uns vorab zur Unterstützung und Planungsabsprache.
Als letzte Vorbereitung galt es einen geeigneten Ort zur Entnahme der Gewässerproben auf der Insel Wilhelmsburg zu finden, während die Physiker mit ihren Fahrrädern an verschiedenen Stellen ihre Analysegeräte auf Pontons entlang der Norderelbe von der Bunthäuser Spitze bis nach Entenwerder einrichteten und dort erste Testmessungen vornahmen, suchten die Biologen entlang der Südspitze der Insel, bis ein idealer Exkursionsort am Finkenriek gefunden war.
Letzte Genehmigungen zum Betreten der Pontons an der Elbe wurden eingeholt, Schwimmwesten vorsorglich (zum Absichern der Schüler auf der Elbe) von einer Nachbarschule entliehen, ein Exkursions- und Drehtermin mit der Stiftung abgesprochen und eine kurze Einführung der Schülergruppen in das Thema und die Handhabung der Untersuchungsgeräte erfolgte im Unterricht.
Das Projekt konnte mit der praktischen Umsetzung bereits im März starten.

An dieser Stelle bedanken wir uns bereits herzlich bei:
- Frau Prof. Susanne Heise (Hamburg University of Applied Sciences / HAW-Hamburg)
für die wiederholte praktische Einführung und Fortbildung der Lehrerinnen und Lehrer in die Untersuchungsmethoden zur Ökotoxikologie,
- Herrn Henning Tien (HAW & UmweltkontorTien) für die wiederholte Unterstützung und praktischen Einführung in die ökotoxikologischen Untersuchungsmethoden vor Ort im Schullabor des Helmut-Schmidt-Gymnasiums (Science-Labor),
- dem Alfred Wegener Institut auf Helgoland (Schülerlabor OpenSea) für die grundsätzliche Bereitschaft & Unterstützung, ebenso bei dem Alfred-Wegener-Institut auf Sylt, hier insbesondere bei
Frau Birgit Hussel für die Beratung und Zusendung von Literatur zur Bestimmung von Organismen im Nordseeraum,
- Herrn Lars Christensen (von Klüver &Schulz) für die wiederholte Lösung von Engpässen und Zusendung von Geräten zur Laborausstattung,
- Frau Beate Schilling-Fürst, Frau Rut Niemann, Herrn Jörn Rosenthal (BS13), für die Bereitstellung von Schwimmwesten,
- Herrn Marcus Karp für die Unterstützung zur Nutzung der Pontons,
- Frau Karin Przygodda für die Beratung (Kontakt zur AWI),
- Frau Katrin Hollensteiner mit ihrem Filmteam von der Claussen-Simon-Stiftung und   
- Frau Christine Geupel von der Claussen-Simon-Stiftung für die Vorbesprechung und Begleitung,
- bei der Claussen-Simon-Stiftung für die Unterstützung zur Durchführung dieses Projektes,
ebenso
- bei unseren beteiligten Kolleginnen & Kollegen,
Herrn Jonas Vogelsang, Herrn Wolf Einfalt, Frau Rita Vobienke, Frau Angelika Schlepphorst,
Frau Dr. Martina Heindorf, Herrn Volker Clasing, für die Unterstützung und Möglichkeit der Umsetzung dieses Projektes,
- bei unseren Schülerinnen und Schülern für ihre Einsatzbereitschaft & die erfolgreiche Umsetzung!    Frauke Söhle & Karsten Kohl

Redakteur/-in: Frauke Söhle, Karsten Kohl

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Das Helmut-Schmidt-Gymnasium wurde erneut von der Claussen-Simon-Stiftung mit einem Projektvorschlag ausgezeichnet. Am 8. Dezember 2016 ehrte die Claussen-Simon-Stiftung im Helmut-Schmidt-Saal der Bucerius Law School erneut die Gewinner/-innen in den Wettbewerben Förderprogramme "Unseren Hochschulen" und "Unseren Schulen".
Für das Helmut-Schmidt-Gymnasium erhielten Frauke Söhle und Karsten Kohl mit dem Projektvorschlag „water protection & water use“ eine Auszeichnung. Das Projekt stärkt nachhaltig das naturwissenschaftliche Profil der Schule und ermöglicht die fächerübergreifende, praxisorientierte Beschäftigung mit dem Thema „Ressource Wasser“. Wir erhalten dafür einen Förderbetrag in Höhe von 35.000 Euro.
Allen Schülerinnen und Schülern, Kolleginnen und Kollegen danken wir herzlich, insbesondere Frau Prof. Susanne Heise, Wolf Einfalt, Jonas Vogelsang, wie auch dem Stiftungsbeirat für die getroffene Auswahl und das erneute Vertrauen in unsere Projektidee.
Wir waren sehr erfreut und positiv überrascht, dass wir erneut diese Chance erhielten,
herzlichen Dank für diesen Vertrauensvorschuss und die erneute Unterstützung.
Frauke Söhle und Karsten Kohl