Claussen-Simon-Wettbewerb für Schulen
Claussen-Simon-Wettbewerb für Schulen

 

Projekttagebuch der Stadtteilschule Bramfeld

"Vom Hauswirtschaftsunterricht zum Gastronomie- und Eventmanagementbereich"

Gewinner beim Claussen-Simon-Wettbewerb für Schulen 2016
Projektleiter: Felix Weyand

 

Stadtteilschule Bramfeld: Vom Hauswirtschaftsunterricht zum Gastronomie- und Eventmanagement-Bereich

Unsere Stadtteilschule zeichnet sich durch ein hohes Maß an Heterogenität aus, was die kulturellen Hintergründe, den Sozialstatus, aber auch die jeweiligen Lernvoraussetzungen betrifft. In den Klassen 5-13 prallen zum Teil Welten aufeinander, die es zu verstehen, zu verbinden und wertzuschätzen gilt. Das ist eine Aufgabe, der sich alle, die an unserer Schulearbeiten, täglich stellen. Da die Struktur der individuellen Voraussetzungen unserer Schülerschaft jedoch sehr vielfältig ist, ist dies ein Spagat, der gemeistert werden will. Das geplante Projekt soll einen entscheidenden Beitrag dazu leisten.

Das Unterrichtsfach Hauswirtschaft hat eine über 25 Jahre lange Tradition an unserer Schule. Von den Schülern und Schülerinnen (Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird im Folgenden die Abkürzung SuS verwendet.) wird dieses Fach bisher mit dem Namen "Kochen" bezeichnet. Auf das Kochen, im 90 minütigen Unterricht, beschränkt sich dieses zurzeit (leider) noch oft. Das möchte ich ändern.

Kurz zu meiner Person: Ich bin gelernter Berufsschullehrerund habe im 5-Sterne Hotel Louis C. Jacob in Hamburg meine Ausbildung zum Restaurantfachmann abgeschlossen. Während des Studiums habe ich nebenberuflich viel im Cateringbereich gearbeitet, u.a. bei NordEvent und im Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf. Im UKE habe ich Veranstaltungen mit bis zu 800 Personen über 3 Tage im Servicebereich geleitet. Inzwischen habe ich innerhalb der Schülerschaft den Spitznamen "Chefkoch" erhalten. Mit diesem sprechen mich die verschiedensten SuS auf dem Pausenhof an, selbst die, die noch gar nicht in meinen Kursen waren oder mit mir zusammengearbeitet haben. Darauf bin ich sehr stolz.

In dem vergangenen Schuljahr (2015/2016) sind wir mit unserem Unterrichtsfach und schulinternem Fachcurriculum "Technische Bildung" gestartet. Dieses Konzept ist bisher einzigartig in Hamburg. Es geht in besonderem Maße auf die Schülerschaft unserer Schule ein, von der nur wenige weiter in die Oberstufe gehen. Der Großteil geht nach Jahrgang 10 in eine berufliche Ausbildung. Im Rahmen dieses Konzeptes erproben sich die SuS in Jahrgang 7 und 8 in den folgenden sechs technischen Bereichen, bevor sie nach Jahrgang 8 daraus einen Schwerpunkt für die Jahrgänge 9 und 10 wählen:

  • Bautechnik
  • Holztechnik
  • Metalltechnik
  • Textiltechnik
  • Garten-und Landschaftsgestaltung
  • Hauswirtschaft

Ziel ist es nun, das Fach Hauswirtschaft aufzuwerten und dabei professionelle gastronomische Abläufe stärker zu integrieren und praktisch zu erproben, durch die Durchführung von Caterings mit Büfetts oder Flying-Finger-Food bei Veranstaltungen an der Schule. Dabei soll jeweils der Handlungszyklus (Planung – Durchführung – Auswertung) besonders berücksichtigt werden und gemeinsam mit den SuS komplett durchlaufen werden.

Im vergangenen Schuljahr habe ich mit meiner Kollegin Gudrun Semmler sowie freiwilligen SuS, aus den Hauswirtschaftskursen der 10. Klassen, bereits ein Mittagsbüfett für 80 Personen hergestellt, als der Regionalwettbewerb "Jugend debattiert" an unserer Schule stattfand. Das Angebot beschränkte sich dabei auf belegte Brötchen und eine warme Suppe, da bisher kein Equipment für Caterings mit einem umfangreicheren Speisenangebot vorhanden ist. Die Anzahl solcher Caterings soll nun deutlich gesteigert und ritualisiert werden. Dabei sollen auch die Angebotsmöglichkeiten deutlich erweitert werden.

Im Fokus steht das erfahrungsorientierte fächerübergreifende Lernen, über fachliche Inhalte hinaus. So kann das Schreiben der Speisenkarte mit dem Deutsch-, Kunst- und dem EDV-Unterricht verknüpft werden. Bei der Umrechnung von Rezepten spielt die Mathematik eine entscheidende Rolle. Die Bewirtung von Gästen stellt hohe Ansprüche an das "Servicepersonal". Über das fachliche Wissen hinaus sind besondere Sozialkompetenzen erforderlich. Macht doch ein freundlicher, aufmerksamer und humorvoller "Kellner" Fehler bei einer Bestellung oder dem Servieren im Handumdrehen wett. In der Gastronomie spielt weiter die nonverbale Kommunikation eine große Rolle. Wie wirke ich durch meine Körperhaltung auf Gäste? Wie wirkt mein Gesichtsausdruck? Wie bewege ich mich?

All das nimmt der Gast wahr, bewusst oder unbewusst. Die SuS erproben sich bei der Durchführung von Caterings in verschiedenem Maße und machen dabei wichtige Erfahrungen für den Eintritt in die Berufswelt. So können die SuS durch die Erkenntnisse im Servieren von selbst hergestellten Speisen sicherer und selbstbewusster in Bewerbungsgesprächen auftreten und ihren Vorgesetzten sowie Kollegen im Berufsalltag gegenübertreten. Die SuS üben dabei den Umgang mit Personen bzw. Kunden, denen sie eine Dienstleistung anbieten.

Entsprechende Projekte können und sollen mit der Sekundarstufe 2 verknüpft werden. Diese kann solche Vorhaben im Unterricht kalkulierenund mit Hilfe von Kostenfunktionen darstellen. Hier können z.B. die Gewinnschwelle oder das Betriebsoptimum/-minimum unter realen Bedingungenberechnet und grafisch dargestellt werden und so in den Unterricht miteinfließen. Erste Gespräche diesbezüglich mit einer Kollegin der Oberstufe sind bereits im letzten Schuljahr erfolgt. Deren Bereitschaft für die Verknüpfungund Zusammenarbeit ist sehr groß.

All das soll unter dem Motto "Vom Hauswirtschaftsunterricht zum Gastronomie- und Eventmanagement-Kurs" erfolgen. Aber es sollen nicht nur die SuS aus den Hauswirtschaftskursenangesprochen werden! Jeder SuS, der Lust hat, an einem solchen Kurzprojektteilzunehmen, soll die Möglichkeit dazu erhalten. Angesprochen und gefragt sind alle SuS der Schule, die interessiert und bereit sind, sich auf solche Projekte einzulassen.

Die Meilensteine:

Meilenstein 1:
Kurzfristig sollen bei zwei Veranstaltungen in diesem Schuljahr Caterings mit und von SuS geplant, durchgeführt sowie ausgewertetwerden. Ziel ist es zum einen, bei der Berufsinformationsmesse zu Beginn des 2.Halbjahres für Aussteller und Besucher (Schüler und Eltern) kleine kulinarische Gerichte anzubieten. Für den Wareneinsatz werden hier etwa 400- 500 € benötigt. Zum anderen soll bei der Verabschiedung der 10. Klassen am Ende des Schuljahres 2016/2017, die auf zwei Tage aufgeteilt ist, jeweils ein 3-Gänge Finger-Food Büfettfür 200 bis 300 Personen angeboten werden. Für beide Tage zusammen werden hierca. 1.400 € benötigt.
Um die angestrebten Kurzprojekte sinnvoll planen zu können, ist es erforderlich, dass entsprechendes Equipment für Caterings vorhanden ist. Das zur Verfügung stehende Material entscheidet in besonderem Maße über das mögliche Speisenangebot. Zu berücksichtigen ist, dass sich die Veranstaltungsorte in der Regel nicht in der Nähe der Lehrküche befinden undSpeisen auch durchs Freie transportiert werden müssen. Benötigt wird im Prinzip eine komplette Ausstattung für die Durchführung von Caterings. Im besten Fallist dieser Meilenstein Ende Januar 2017 erreicht. Überschlagen sind hierfürMittel im Bereich von 30.000 € erforderlich.

Meilenstein 2:
Es werden zwei Projektgruppen für die Durchführungder ersten zwei angestrebten Veranstaltungen gebildet.
Die Planung und Durchführung wird zusammen mit den beteiligten SuS ausgewertet und reflektiert sowie schriftlich festgehalten. Hierfür wird der Reflexionszirkel nach Korthagen genutzt. Zeitpunkt 1: bis Ende Februar 2017; Zeitpunkt 2: Ende des Schuljahres 2016/17.
Mittelfristig sollen Caterings in Büfettform mit Vorspeise, Hauptgang und Dessert durchgeführt werden. Dies könnte z.B. die Weihnachtsfeier des Kollegiums sein, für die nicht mehr ein externer Caterer beauftragt werden müsste, sondern das Büfett könnte zusammen mit Schülern hergestellt werden.

Meilenstein 3:
Langfristig sollen diese Veranstaltungen, inkl. der Caterings, als fester Bestandteil des Schullebens und der Schulkultur etabliertwerden.
Noch längerfristig soll erreicht werden, dass Caterings für unterschiedlichste Anlässe angeboten sowie von Projektgruppen durchgeführt werden können. Zum Beispiel fand im letzten Schuljahr der Abiball in der Aula der Schule statt. Das gebuchte Büfett war sehr enttäuschend und dafür sehr teuer. Durch Zusammenarbeit der Sek 1 und Sek 2 könnte dieses an der Schule hergestellt werden. Die Sek 2 würde im Unterricht sämtliche Berechnungen durchführen und die Preise kalkulieren. SuS der Sek 1 würden ihre Kompetenzen aus dem Hauswirtschaftsunterricht einbringen und bei der Herstellung den Großteil der Verantwortung übernehmen. Den Service würden SuS aus der 11. und 12. Klasse übernehmen. Somit können die unterschiedlichsten Klassenstufeneinbezogen werden.

Ich hoffe, mit diesem Projekt und meinen Kollegen dazu beitragen zu können, die Heterogenität unserer Schülerschaft für ein besseres gegenseitiges Verständnis und eine gegenseitige Bereicherung nutzen zu können.


 

Redakteur: Felix Weyand

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Die Umsetzung des letzten Meilensteins – Planung und Durchführung einer Büfettveranstaltung – steht noch aus. Angedacht war ein Spargelbüfett für bis zu 100 Gäste in der Saison 2018, zu dem sich Schüler,Eltern und Lehrer zu einem entsprechenden Preis (um und bei 15,- €) anmelden sollten. Wie jedes Jahr nähert sich zu dieser Zeit allerdings das Schuljahr dem Ende. In dieser Zeit standen in den Jahrgängen 9 und 10 immer die Abschlussprüfungen an und auch die Schüler der Oberstufe sind mit Prüfungen sehr belastet. Hinzu kam, dass die Projektleitung ihre erste eigene Klasse zum Ende des letzten Schuljahres verabschiedet hat. Alles zusammen keine förderlichen Voraussetzungen für ein solch ambitioniertes Vorhaben und dahe rerschien nichts anderes als die Verschiebung sinnvoll. Diese Veranstaltung steht demnach noch aus. Sie ist nicht vergessen, viele Überlegungen und Planungen sind im Gang. Dazu gehören der Rahmen der Veranstaltung sowie das Motto,aber auch die konkreten Planungen, welche Materialien in welchen Mengen benötigt werden. Damit verbunden ist das Einholen von Angeboten. Wie die Erfahrungen gezeigt haben, müssen diese anschließend weiter und mehrfach angepasst werden. Das erfordert viel Zeit der Projektleitung sowie der zusammenarbeitenden Firma.

Auf der Gastronomie- und Hotelmesse INTERNORGA in Hamburg 2018 verschaffte sich die Projektleitung einen umfassenden Überblick über verschiedene Porzellanserien, die für eine solche Veranstaltung in Frage kommen,dabei mussten verschiedene Auswahlkriterien berücksichtigt werden: Das Porzellan muss stapelfähig, stabil, schlicht aber auch ansehnlich sein. Und vor allem dürfen die einzelnen Teller nicht zu schwer sein, denn der Service erfolgt von Schülern und nicht von ausgebildeten und erfahrenen Fachkräften.Weiter spielt der Preis eine nicht zu unterschätzende Rolle, denn es werden große Mengen benötigt und die Erfahrungen der bisherigen Veranstaltungen haben gezeigt, dass der "Bruch" (Teller, Gläser, etc. die kaputt gehen, v.a. beim Spülen) höher ist als in der Berufswelt. Das heißt, dass Nachkäufe über längere Zeit sichergestellt sein müssen und diese müssen aus dem Budget der Schule bzw. des Fachbereiches Gastronomie und Event finanzierbar sein. Die Überlegungen sind aktuell auf dem Stand, dass die Teller auch mit dem Schullogo bedruckt werden sollen.

Zusätzlich wurden auf der INTERNORGA verschiedene Modelle und Varianten von Schürzen angesehen. Geplant ist jeweils für die Küche und für den Service unterschiedliche Schürzen auszuwählen. Diese werden nach der Anschaffung von Schülerinnen und Schülern im Schwerpunkt Textiltechnik im Rahmen unseres Fachs Technische Bildung mit dem Schullogo bestickt.

Als nächstes erfolgt der Abruf der letzten noch verfügbaren Mittel und dann kann das benötigte Material bestellt werden. Dies sollte jedoch, wie bisher, mit Bedacht durch die Projektleitung und nach Beratung durch den Projektberater der HINSCHE Gastrowelt geschehen. Vor Weihnachten wird dies nicht möglich sein.

Ideen für den Rahmen einer solchen Veranstaltung sind an unserer Schule vielseitig vorhanden und werden inzwischen von der neu zusammengesetzten Arbeitsgruppe für Öffentlichkeitsarbeit unterstützt. Aus dieser entstand zum Beispiel die Idee, im Sinne des "White-Dinners", angepasst an die Farben unseres Schullogos, ein "blue-white-Dinner" zu veranstalten. Auch unsere zurzeit sehr engagierten Schülervertreter beteiligen sich mit Ideen.

Weitere Ideen sind:

Ø ein saisonales Büfettangebot (ggf. in Zusammenarbeit mit dem in der Nähe liegenden Bioland zertifizierten Hof"Gut Wulksfelde")

Ø Essen verbindet Kulturen – verschiedene Kulturen präsentieren sich durch typische Gerichte

Ø …

Die Wünsche und Anregungen der Schüler sind besonders wichtig. Diese haben ein sehr großes Interesse selbst Speiseeis in verschiedensten Variationen herzustellen. Dieser Wunsch wurde gedanklich auch schon aufgegriffen. Erste Konzeptideen für die Gründung einer"Schülerfirma", die zeitweise auf dem Schulgelände Eis verkauft, sind erstellt. Hierfür ist natürlich eine kleine Haushaltseismaschine total sinnlos.Und die Projektleitung müsste speziell für die hochwertige Zubereitung von Speiseeis sowie über die hygienischen Richtlinien fortgebildet werden.

Aber dies wird noch ein sehr langer Weg sein und erfordert Investitionen, v.a. auch von Seiten der Behörde bzw. des Schulbau Hamburgs in der Stadtteilschule Bramfeld und der Lehrküche am Standort Bramfelder Dorfplatz.Unsere Schülerschaft und die Schule sind dieses wert! Das zeigen die bisher erreichten Ergebnisse meiner Meinung nach eindrucksvoll.

Die Projektleitung ist bereit viel Zeit, Kraft und Energie in die Ausgestaltung und Weiterarbeit dieser Idee zu investieren.Selbstverständlich werden die anderen, schneller umsetzbaren Ideen nicht vernachlässigt! Das Tolle ist, dass diese Idee auf Zustimmung bei der Schulleitung trifft und die Projektleitung große Unterstützung erhält.

Bleibt abschließend noch zu sagen:

"Wir haben viel geschafft und erreicht. Es kann noch viel getan und vor allem erreicht werden. Die Veränderungen sollten nicht aufgehalten werden."

PACKEN WIR ES AN UND GEHEN GEMEINSAM WEITER!

Redakteur: Felix Weyand

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Zusätzlich zu den im Meilensteinplan etablierten Finger-Food-Caterings bieten wir inzwischen auf der Berufsinformationsmesse unserer Schule, die mit über 45 Ausstellern jedes Jahr Mitte Februar stattfindet, ein Finger-Food-Catering an. Das Interesse unserer Schülerinnen und Schüler ist groß bei solchen Veranstaltungen mithelfen zu dürfen und viele machen das gerne freiwillig und zusätzlich zum Unterricht. Aus Fehlern bei dem ersten Cateringwurde gelernt, so ist v.a. die Teilnehmerzahl bei diesen Caterings begrenzt worden.

Bei den Gästen und Ausstellern stieß dieses unerwartete Angebot auf große Begeisterung. Es wurde ein großes Lob für die Leistung der Schüler ausgesprochen und als Folge mehrere Anfragen gestellt, ob wir solche Caterings auch außerhalb der Schule anbieten könnten, die wir aber leider vorerst verneinen mussten. Denn hierzu sind zunächst einige umfangreiche Sanierungsarbeiten in der Lehrküche zwingend erforderlich, die nicht so recht in Gang kommen. Dies liegt allerdings überhaupt nicht mehr in der Verantwortung der an der Schule beteiligten Personen.

Der Abiturjahrgang 2018 war so begeistert von dem Angebot im Vorjahr, dass die Abiturienten auf eigene Kosten ein Finger-Food-Catering für ihre Abiturverleihung buchten. Die Schüler der Vorstufe stellten es zusammenmit der Projektleitung her und servierten es auch. Aufgrund des Erfolges soll nun auch dieses Catering, genauso wie die Caterings zu den Zeugnisübergaben der zehnten Klassen, ritualisiert und zur Tradition unserer Schule gemacht werden. Beides hat keine andere Schule in Hamburg.
Inzwischen wurden alle beweglichen Wirtschaftsgüter (Töpfe, Pfannen, Kochlöffel, Sparschäler, Schneidebretter, usw.) in der Lehrküche erneuert und jede der vier Kochnischen gleich ausgestattet. Aufgrund der Menge an verschiedenen Produkten und der erforderlichen drei Angebote aufgrund der Höhe der Investitionssumme - finanziert aus Mitteln der Schule – bedeutete dieses einen riesigen Aufwand. In diesem Rahmen konnten auch Materialien für eine Unterrichtseinheit zur Herstellung alkoholfreier Cocktails, die über zwei Doppelstunden gehen soll, angeschafft werden. Diese muss allerdings noch ausgearbeitet werden. Die Schüler werden bestimmt mit sehr großer Begeisterung dabei sein und zusätzlich zu vorgegebenen Rezepten eigene Kreationen ausprobieren wollen.

Im März 2018 führte unsere Schule eine jahrgangsübergreifende Projektwoche durch. Übergeordnetes Motto war "Meine Stadt Hamburg". Das Angebot der Projektleitung in der Lehrküche lautete entsprechend" Hamburg kulinarisch – traditionelle Hamburger Gerichte". Das Interesse für dieses Projekt war wie erwartet hoch, doch leider konnte nur eine kleine Schülergruppe an diesem Projekt teilnehmen. Natürlich stellten wir selbst Franzbrötchen her. Ein sehr aufwändiges süßes Gebäck. Die Projektgruppeentschied sich, dass auch die anderen Schüler in den Genuss dieses leckeren Süßgebäcks kommen sollten und verkaufte bereits am zweiten Tag diese Leckerei zum Materialpreis. Aufgrund der Nachfrage mussten am zweiten Projekttag über 200Stück hergestellt werden, die alle verkauft wurden. Das Highlight der Projektwoche war der Hamburger Pannfisch mit Bratkartoffeln und Spinat, zu dem die Projektgruppe die Schulleitung eingeladen hatte. Das Equipment aus dem Projekt ermöglichte das gemeinsame Essen von Schülern der Klasse 5 bis Klasse10 zusammen mit der Schulleitung in einem ganz angenehmen Rahmen.

Diese vielfältigen Events zeigen, dass das Equipment nicht nur ein bis zwei Mal im Jahr genutzt wird und im Lager einstaubt, sondern zur Erweiterung des Angebotes für die Schüler beiträgt.

Die Projektleitung nahm an einer Fortbildung zum Fundraising teil und entwickelte dort die Idee, zusammen mit dem Fach Mathematik in der Oberstufe längerfristig eine Schülerfirma aufzubauen und zu etablieren. Grundlage soll die Herstellung von Speiseeis und dessen schulinterner Verkauf an heißen Sommertagen sein. Dies ist aber nur eine erste Idee. Die Möglichkeiten und Ideen sind sehr vielseitig.

Redakteur: Felix Weyand

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"Für uns war es natürlich auch eine tolle Erfahrung, da wir mal einen Einblick in einen ganzen Tag hatten und auch mal einen Einblick in einen ganzen Arbeitstag hatten und auch mal gesehen haben wie stressig das werden kann." Phillip 9d

"Insgesamt war ich echt zufrieden mit dem Ergebnis und wäre immer wieder bereit dazu solch ein Projekt nochmal zu machen. Es hat sehr viel Spaß gemacht." Lea 9d

"Mein Eindruck von dem ganzen Catering ist sehr beeindruckend und unglaublich. Das was die Schüler und Herr Weyand dort an Vorbereitung und Essen geleistet haben soll erstmal einer nachmachen." Celine 9d

"Man muss sagen Herr Weyand ist der perfekte Lehrer für Gastronomie." Justin 9a

"Ich habe gelernt, dass man nicht allesalleine schaffe kann." Leonard 9b

"Am 2. Tag war alles ein wenig entspannter, weil wir wussten was wir besser machen konnten…" Jonas 9e

Ich fand, dass es eine sehr tolle Erfahrung war und aber auch sehr anstrengend war. Man hat gemerkt, wie es in der Gastronomie ist […]." Louis 9d

"Man muss sagen Herr Weyand ist der perfekte Lehrer für Gastronomie." Justin 9a

"So wie man das Catering von außen her beobachtet hat, sah das alles sehr geordnet und strukturiert aus." Celine9d

"Ich fand das Catering sehr gut und würde gerne immer wieder daran teilnehmen." Phillip 9c

"Ich fand es war eine sehr coole Erfahrung wie man alles herstellt und wie alles abläuft." Jonas 9e

"Am zweiten Tag war es dann allesselbstständig. Es hat allen viel Spaß gemacht." Miguel 9d

"Ein riesen Dankeschön an Felix Weyand das Sie das mit uns gemacht haben." Miguel 9d

Redakteur: Felix Weyand

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Die aufregendste Phase für alle Beteiligten, und vor allem für die Projektleitung, stand an. Es war der 28. Juni 2017, der Tag des ersten Finger-Food-Caterings für 250 Personen, durchgeführt mit Schülern und Schülerinnen aus dem Jahrgang 9gemischt aus allen fünf Klassen. Dabei fand "Lernen durch Lehren" statt, und die SuS entwickelten dadurch folgende Kompetenzen:
Ø weitergeben von Anweisungen an ausführende Personen
Ø Arbeitsschritte fachlich richtig gliedern und beschreiben
Ø übernehmen von Verantwortung für das Endergebnis
Ø zusammen arbeiten in einer Gruppe
Ø annehmen von Arbeitsanweisungen und ausführen dieser
Am ersten Veranstaltungstag war der Tagesablauf wie folgt geplant:
1. 8:00 Uhr - Empfang des Kamerateams durch die Projektleitung
2. 8:45 – 9:45 Uhr - Abholung der Lebensmittel, Transport in die Schule und dortiges Sortieren (Projektleitung mit einer Kleingruppe von 6 SuS)
3. 10:00 – 14:00 Uhr - Zubereitung der Speisen(gesamte Projektgruppe)
* * *Pause * * *
4. 15:00 – 16:00 Uhr – Transport zum anderen Standort (zwei Kleingruppen von jeweils ca. 6 SuS eine an jedem Standort)
5. 16:00 – 17:00 Uhr – Buffetaufbau
6. 17:00 – 18:00 Uhr – Buffet
7. 18:00 – ca. 21:15 Uhr – Abbau, Rücktransport und Spülen des schmutzigen Geschirrs und Equipments (Projektleitung und eine Kleingruppe an Schülern)
* * * Feierabend * * *
Folgende Speisen wurden am Abendangeboten:
Ø gefüllte Wraps (alternativ mit Schinken, Pute oder vegetarisch)
Ø Bruschetta
Ø verschiedene Canapés
Ø Kartoffelsuppe (serviert im Mini-Weckglas)
Ø Mini-Hackbällchen (angeboten im Chaving-Dish)
Ø Kartoffelpüree mit Lachs oder Fischstäbchen (auf dem Partylöffel serviert)
Ø Obstsalat (serviert im Mini-Weckglas)
Ø Schokoladenmousse (serviert im Mini-Weckglas)
Ø Mini-Pfannkuchen mit Nutella und Erdbeeren (serviert auf dem Partylöffel)
Ø mit Nutella gefüllte Blätterteigecken
Pünktlich um 17 Uhr wurde das Finger-Food-Buffet eröffnet. Die ersten Gäste waren schonfrüher da und haben auf die Eröffnung des Buffets gewartet. Am Anfang fiel es den Schülern schwer, das benutzte Geschirr, mit Tabletts, abzuräumen und für" saubere" Tische zu sorgen. Das ist aber auch total verständlich bei Schülern eines neunten Jahrgangs, das wäre mir damals auch schwergefallen. Mit den vielen positiven Rückmeldungen und der Begeisterung der Gäste stieg aber das Selbstvertrauen der SuS. Sie waren stolz auf ihr Ergebnis und haben dafür die verdiente Anerkennung bekommen. Phillip aus der 9d schrieb dazu: "Ich fand das Catering gut, weil es eine schöne Abwechslung zum alltäglichen Unterricht ist, und wir den zehnten Klassen und den Gästen ein gutes Essen zubereiten konnten." Unaufgefordert begannen die ersten Schüler auch vor der Eingangshalle mit ihrem Speisenangebot auf Platten oder Tabletts herumzugehen und es den Gästen aktiv anzubieten. Das positive Feedback und das Lächeln der Gäste ermutigte auch SuS, die sonst nicht gerne mit fremden Menschen in Kontakt treten und sprechen, sich ein Tablett zunehmen. Zum Ende entwickelte sich sogar ein "Wettbewerb" zwischen den SuS, wer kommt als erstes zur Abräumstation mit einem leeren Tablett zurück. Das waren zwar erwünschte Ziele des Projektes, dass diese in diesem Maße erreicht wurden, war aber gar nicht erwartet.
Am nächsten Morgen ging es weiter mit der Vorbereitung für den zweiten Veranstaltungstag.

Redakteur: Felix Weyand

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Die Spülmaschine kam "Just-In-Time", zum Probekochen. Allerdings konnten wir hier noch kein Probedurchlauf durchführen, da noch nicht alle erforderlichen Anschlüsse richtig verlegt wurden. Als behördliche Institution sind wir (die Schule) an bestimmte Ausschreibungen und entsprechend erteilte Aufträge gebunden. Zugesagt war uns, dass diese schon längst erfolgt sein sollten. Dem war nicht so. Diese waren in der Zeit leider nicht so zuverlässig und flexibel, das kenne ich aber schon in Bezug auf die Lehrküche. An dieser Stelle möchte ich Herrn Siebert (unseren Hausmeister) besonders danken, der mich in dieser Zeit immer in besonderem Maße unterstützt hat. Täglich führte die Projektleitung mit ihm Rücksprache und er führte viele Rücksprachen mit den Firmen.
Schließlich setzten wir eine Deadline, die zum Glück der Projektleitung eingehalten wurde. Am ersten Veranstaltungstag kam sehr spontan, zuverlässig wie gewohnt ein Techniker der HINSCHE-Gastrowelt und nahm die Spülmaschine mit der Projektleitung in Betrieb und erklärte die Handhabung sowie die Funktionen und Anzeigen.
Eine große Unsicherheit und Sorge der Projektleitung zum Gelingen der Veranstaltungen war beseitigt.

Redakteur: Felix Weyand

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Selbstständig entschieden die SuS, eine Kostprobe, mit jeweils drei Portionen, für die Schulleitung zusammenzustellen. Für den Transport gut verpackt servierten zwei Schülerinnen diese, voller Stolz, der Schulleitung und erklärten dabei auch die einzelnen Gerichte und ihre Zubereitung.
Zum Probierender Gerichte beim Probekochen hatte die Projektleitung auch die SuS der 11.Klasse inkl. der Klassenleitung, für eine Rückmeldung von Außenstehenden, eingeladen. Diese sind auch sehr gerne gekommen und gaben folgende Rückmeldungen:
Ø "sehr lecker!
Ø Coole Gerichte.
Ø Warum gab es das bei unseren Zeugnisübergaben nicht?
Ø Warum haben wir so etwas nicht bekommen?
Ø Kriegen wir auch so was Tolles, wenn wir unser Abi haben und die Zeugnisse bekommen?"
Die Projektleitung wurde aber auch in einem sehr höflichen Ton "kritisiert", darüber ist sie aber eher stolz und blickt positiv in die Zukunft in der Hoffnung, den Gastronomie- und Eventbereich an der Schule ausbauen zu können. Dazu der Wortlaut einer Schülerin aus der 11.. Klasse im Erinnerungsprotokoll:
"Ich habe jetzt schon einige Gerichte probieren dürfen. Die sind alle fantastisch. Warum dürfen wir eigentlich nichtmitmachen? Oder mal mit Ihnen kochen? Das finde ich total unfair! Auch die Oberstufe möchte mit Ihnen kochen!"
Die Rückmeldungen unserer Schüler nehmen wir natürlich sehr ernst. Unter anderem daraus ergab sich, dass ganz spontan auch ein Catering für die Abiturverleihung zusätzlich angeboten wurde.

Redakteur: Felix Weyand

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Zitat Derya & Keny:
"…Unsere Gruppe hatte das Gericht 'Wraps'. Am Anfang fiel es uns schwer die Wraps zu füllen. Wir hatten lange überlegt. … Es machte uns jedoch sehr viel Spaß die Gerichte zu erproben. …"
Das Probekochen fand an einem ganzen Schultag statt. Hierfür musste die Projektleitung den ganzen Tag aus dem regulären Unterricht ausgeplant und vertreten werden. Die Schulleitung ermöglichte dies. Ebenso wurden die beteiligten SuS aus dem regulären Unterricht, in Absprache mit den Kolleginnen und Kollegen, genommen und dafür natürlich entschuldigt. Die erreichten Ziele und Ergebnisse rechtfertigen dieses Vorgehen aber in ganz besonderem Maße.
Bereits an dieser Stelle des Projektes lernten die SuS -v.a. unterbewusst!- ganz unterschiedliche Dinge und eigneten sich Kompetenzen an, die den regulären Unterricht unterstützen oder in diesem nicht so ausgeprägt gefördert oder erreicht werden können:
Ø das eigene "Handeln" hat Folgen, nicht nur für den Einzelnen
Ø aus ihrer Arbeit entsteht ein reales Produkt
Ø sie müssen zusammenarbeiten
Ø sie können ihr Ergebnis durch probieren und Zusammenarbeit optimieren
Ø sie können den Erfolg ihrer Arbeit sehen
Ø sie können daraufhin überlegen, wie sie das Ergebnis beim nächsten Mal verbessern können (ganz anders als bei einer Klassenarbeit!!!)
Beeindruckend in dieser Phase war, dass sich die SuS gegenseitig in besonderem Maße unterstützt haben und das in einem sehr respektvollen Ton. Es war nicht zu erkennen, dass SuS sich über Unsicherheiten lustig machten. Schüler, die sonst Schwierigkeiten bei Grundlagen der Mathematik haben, waren schnell in der Lage, Rezepte und/oder Einheiten umzurechnen. Die gelang teilweise mit Hilfe von Nachfragen durch die Projektleitung, ohne dass SuS sich herabgesetzt fühlten. Sie lachten dabei und Zitat: "Ist ja voll einfach! Hä? Oder?". Sie erkannten, dass sie gar keine Waage benötigen, um z.B. 250 g Butter abzumessen, da diese in dieser Einheiten verpackt ist.
Ganzeigenständig suchten die SuS nach Problemlösungen. Zum Beispiel beim Portionieren des Teiges für die Minipfannkuchen. Zunächst war es für sieschwierig, die geringe Teigmenge gleichmäßig zu portionieren. Sie kamen zu der Lösung, den Teig etwas flüssiger zu machen, so dass sie diesen mit einer der neuen Spritzflaschen portionieren konnten.
Abschließend folgen einige Rückmeldungen der SuS (Zitate/Auszüge):
"[…] Wir begaben uns in unsere Gruppen und begannen gleich damit unsere Gerichte zuzubereiten. Eine große Hilfe waren die Anleitungen, die Herr Weyand uns zur Verfügung stellte. Alles verlief nach Plan und funktionierte einwandfrei. […] Er steckte unheimlich viel Fleiß in das Projekt und zeigte uns Schülern mit diesem Kochprojekt, was Gastronomieeigentlich ist. […] Am Anfang waren wir zwar in Gruppen, aber nach einiger Zeitlösten sich die Gruppen teilweise auf und jeder half jedem, wo er nur konnte und Hilfe benötigt wurde. So kam ich zum Beispiel dazu mit Schülern zusammenzuarbeiten, mit denen ich noch nie gesprochen hatte. Und den anderen ging es nicht anders. […]" (Krishma)

Redakteur: Felix Weyand

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Beim Probekochen stellte sich heraus, dass hilfreiche Kochutensilien fehlten. Dieses erkannten die SuS eigenständig und teilten der Projektleitung mit. Zusammen wurden der Bedarf und die Notwendigkeit besprochen. Unter anderem durch die gewährten Rabatte war das Budget von 18.000€ nicht vollständig aufgebraucht, daher fuhr die Projektleitung selbst zum Anbieter und kaufte diese Materialien im Umfang von 427,38 € nach. Noch rechtzeitig fiel der Projektleitung auf, dass Servierten vergessen wurden. Diese wurden ebenso noch nachgekauft.

Redakteur: Felix Weyand

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Am 15. Juni 2017 war es dann soweit, die Lieferung konnte ab 10 Uhr in der Schule eintreffen. Wie die Projektleitung warteten die SuS an diesem Tag auf das Eintreffen des LKWs. Um 14 Uhr war es endlich soweit: Der LKW traf ein. Schnellerklärten sich sechs kräftige Schüler bereit, beim Verräumen der Materialien zu helfen. Mit großem Einsatz verräumten die Schüler die Materialien in das extra für diese Materialien freigeräumte Lager. Die Schüler mussten in ihrem Eifer und ihrer Schnelligkeit von der Projektleitung eher gebremst als motiviert werden, damit keine Unfälle passierten und Schäden an dem neuen Equipment entstanden. Ohne großes Auspacken und Sortieren der gelieferten Materialienwaren wir damit ca. eine Stunde beschäftigt. Das Auspacken und Sortieren erfolgte einen Tag später im Rahmen eines regulären Gastronomiekurses der Projektleitung, aus dem allerdings fast alle SuS auch in der Projektgruppesind. Damit die Projektleitung über die Materialien einen bestmöglichen Überblick hat und keine wegkommen können, ist dieser Raum schon vorher im Zugang sehr stark begrenzt worden.
Die Menge an bestellten Materialien beeindruckte die Schüler in besonderem Maße. In den folgenden Tagen wollten viele SuS, die beim Verräumen nicht helfen konnten, sonst aber sehr aktiv im Projekt engagiert sind, sich selbst einen Eindruck von der Lieferung verschaffen. Die Projektleitung führte daher in mehreren Pausenmit Kleingruppen eine Besichtigung und Vorstellung der neuen Materialien durch. Die SuS äußerten ihre Begeisterung genauso deutlich wie ihre Vorfreude auf das Arbeiten mit den neuen Materialien und Geräten.

Redakteur: Felix Weyand

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Zurzeit warten wir alle gespannt auf die erste Materiallieferung am Donnerstag, 15. Juni 2017.
 
Ausgewählt habe ich den Partner HINSCHE Gastrowelt. Der Ansprechpartner ist sehr freundlich und kompetent. Die Zusammenarbeit läuft sehr gut. Angebote erfolgen zügig, ebenso deren Änderung und Anpassungen auf meine Wünsche und meinen Bedarf.
Die Treffen sind zahlreich. Zu einigen kommt der Vertreter extra in die Schule, bei anderen fahre ich zum Ausstellungsraum und wir besprechen direkt Vorort einzelne Positionen bzw. Materialien und gucken auch nach Alternativen.
 
Trotz der aktuell anstehenden und laufenden mündlichen Prüfungen, ist die anstehende Lieferung eines der Hauptgesprächsthemen, auf die mich viele Schülerinnen und Schüler fast täglich ansprechen. Viele sagen freiwillig ihre Hilfe und Unterstützung zu.

Redakteur: Felix Weyand

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Die Projektgruppe hat sich am 08. Juni das erste Mal getroffen. Ca. 40 Schüler waren mit Begeisterung, Engagement und Kreativität dabei.
 
Wir haben uns bei diesem Treffen für die Gerichte entschieden, die wir bei den Zeugnisübergaben der aktuellen 10. Klassen anbieten werden.

Redakteur: Felix Weyand

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Auf der letzten Fachkonferenz für unser Fach Technische Bildung habe ich den Antrag gestellt, den Schwerpunkt umzubenennen. Der bisherige Name "Hauswirtschaft" ist nicht mehr passend für das, was in diesem Schwerpunkt gemacht wird.

Zukünftig soll der Schwerpunkt "Gastronomie und Event" heißen. Der Antrag wurde einstimmig von der Fachkonferenz angenommen.

Redakteur: Felix Weyand

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Gastronomieprojekt – Informationen für die Planungs- und Leitungsgruppe
 

Liebe Schülerinnen, liebe Schüler des Jahrgangs 9,
 
es freut uns sehr, und mich besonders, wie zahlreich ihr euer Interesse sowie eure Bereitschaft bekundet habt, das Projekt und damit die gesamte Schule durch euer Engagement zu unterstützen.
 
Ich freue mich ebenso auf die Zusammenarbeit mit euch in einem ganz anderen Umfeld als dem gewohnten Klassenraum, wie auch in einer ganz neu gemischten Gruppe. Ich bin überzeugt, dass wir viel Spaß haben und Großes schaffen werden.
 
Die weiteren Termine, die für uns anstehen (Wir treffen uns jeweils zu Beginn in der Küche):
Donnerstag 08.06. von der 1. – 4.Stunde
 
•    Wir überlegen gemeinsam, welche Speisen wir anbieten wollen und können.
•    Wir beschaffen uns die benötigten Rezepte.
•    Wir erstellen die Einkaufsliste für das Probekochen.
Dienstag 20.06. – ganztägig!!!
 
•    Wir sind den ganzen Tag zusammen in der Küche.
•    Wir stellen die Gerichte her.
•    Wir gucken, wie wir diese anrichten, d.h. wie wir unsere Gerichte den Gästen präsentieren wollen.
•    NATÜRLICH probieren wir diese!
•    Es kommen keine Kosten auf euch zu.
Zeigt diesen Brief den Lehrerinnen und Lehrern, die ihr an diesen Tagen sonst im Unterricht hättet. Ihr seid damit entschuldigt. Wenn diese Fragen haben, sollen sie sich an mich wenden. Wenn ihr noch Fragen habt, sprecht mich einfach an.
Wir werden wohl eine relativ große Gruppe (30 – 40 Schülerinnen und Schüler). Das ist aber auch gut so und erforderlich. Es heißt aber auch, dass Disziplin erforderlich sein wird, zu unserer aller Wohl sowie Zufriedenheit.
 
Beste Grüße
Felix Weyand
(Fachleitung Hauswirtschaft[1])
 
[1] Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wird dieser Schwerpunkt des Faches der Technische Bildung im nächsten Jahr anders heißen. Die neue Bezeichnung soll "Gastronomie und Event", abgekürzt Gastro, werden.

Redakteur: Felix Weyand

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Unterstützung des Hauswirtschaftsprojektes im Rahmen der Förderung
Planung des Büfetts
 
 
Liebe Schülerinnen, liebe Schüler des Jahrgangs 9,
 
der Start des Küchenprojekts steht kurz bevor! Der nächste Schritt ist die Bildung der Projektgruppe, die zusammen mit mir das Essen für die Entlassungsfeier der 10. Klassen plant, erprobt und organisiert.
Es werden hiermit alle von euch angesprochen, auch diejenigen, die eine 2. Fremdsprache (Spanisch oder Französisch) haben!
 
Dazu möchte ich euch ermuntern, in die Projektgruppe zu kommen. Füllt, wenn ihr Lust habt, dabei zu sein, bitte den unteren Abschnitt aus und gebt ihn an mich zurück. Nach den Prüfungen werden wir uns dann zweimal treffen. Einmal, um zu überlegen und zu entscheiden, welche Gerichte wir anbieten, dafür rechne ich mit einer Doppelstunde, und ein zweites Mal, um die Gerichte zu erproben, eine Bestellliste zu erstellen und den Ablauf zu planen. Für das zweite Treffen rechne ich mit einem ganzen Schultag.
 
Bei der Entlassungsfeier sollt ihr dann bei einem Gericht die Verantwortung für die Zubereitung und Präsentation übernehmen. Das macht ihr an dem Tag aber nicht alleine, sondern ihr bekommt dann Unterstützung von anderen Schülern.
 
Beste Grüße
Felix Weyand
(Fachleitung Hauswirtschaft)

Redakteur: Felix Weyand

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Die letzten Wochen waren sehr ereignisreich. Die Schüler des Jahrgangs 9 konnten sich für die Planungs- und Leitungsgruppe anmelden. Über 40 Schülerinnen und Schüler haben dies getan und sich am 08. Juni 2017 erstmals zusammen in der Gruppe getroffen.