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Stipendiat:innentreffen remote 2021

"Was wird?"

Stipendiat:innentreffen remote 2021
10. September 2021, 14:00 – 21:00 Uhr und
11. September 2021, 10:00 – 21:00 Uhr


 

 

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Liebe Stipendiat:innen und liebe Alumni:ae,

es ist und bleibt eine fortwährende Aufgabe, zum Hier und Jetzt eine Haltung einzunehmen, mit einem analytischen Abstand die Gegenwart zu betrachten und wichtige Veränderungen anzustoßen. Insbesondere wenn die einen sagen, man befinde sich in einem „Ausnahmezustand“, und andere von einer „neuen Normalität“ sprechen. Beim diesjährigen Stipendiat:innentreffen remote fragen wir uns mit Blick auf die Zukunft: „Was wird?“ Und vor allem: Was möchten wir anpacken, gestalten, verändern? Was prägt unser Handeln nach der langen Zeit des sogenannten Stillstands und der Reflexion? Was macht uns dabei Mut?

Wir freuen uns ganz besonders, die Philosophin Dr. Eva von Redecker für die Keynote bei uns begrüßen zu dürfen. In ihrem neuen Buch „Revolution für das Leben“ (2020) richtet sie das Augenmerk auf den neuen Aktivismus und die damit einhergehenden Protestbewegungen wie Black Lives Matter oder Fridays for Future. In ihrem Vortrag wird die Denkerin, die zu Fragen der Kritischen Theorie forscht, gängige Vorstellungen von Profit und Eigentum hinterfragen sowie auf neue solidarische Formen des Miteinanders eingehen.

Am Samstag bilden die Workshops von Stipendiat:innen für Stipendiat:innen das Herzstück: Nach einem entweder sportlichen oder literarischen Warm-up haben Sie in zwei Sessions die Wahl zwischen zahlreichen Workshops zu unterschiedlichen Wissens- und Forschungsgebieten. Sie können zum Beispiel gemeinsam in die Tiefen der Meere abtauchen und erfahren, was uns die Haie über das Ökosystem Ozean lehren können, oder Sie heben ab in die Lüfte und diskutieren über die Zukunft der Luftfahrt. Außerdem stehen rund um diese Programmpunkte weitere interaktive Formate auf dem Programm.

Für das legendäre Kneipenquiz der Claussen-Simon-Stiftung haben wir uns erneut die prominente Unterstützung des Quizmaster-Duos Tom & Darren am Freitagabend gesichert. Am Samstagabend wartet auf Sie ein Liederabend mit humorvollen Werken von Komponist:innen verfemter Musik. Die Sopranistin Pia Davila und die Pianistin Linda Leine - beide stART.up-Alumnae - haben aus ihrem großen Repertoire Highlights für Sie zusammengestellt.

Das digitale Stipendiat:innentreffen eröffnet Raum für Reflexion und Diskussion, gibt fachliche Impulse und schafft Begegnungsräume für die Geförderten aller Förderprogramme, um sich besser kennenzulernen und auszutauschen. Wir - das Team und der Vorstand der Claussen-Simon-Stiftung - freuen uns sehr auf das Wiedersehen und den Austausch mit Ihnen!

Herzliche Grüße
Dr. Regina Back und das Team der Claussen-Simon-Stiftung

Programm

Freitag, 10. September 2021

Seien Sie gerne schon um 13:50 Uhr da, um mit einem entspannten Technikcheck zu starten. Diese Programmseite lassen Sie am besten im Browser geöffnet. Den Kenncode für die ZOOM-Sitzung finden Sie in unserer letzten Infomail.

Hier geht's ins Zoom-Plenum

Das Stipendiat:innentreffen wird eröffnet von Dr. Regina Back, Geschäftsführender Vorstand, Maria Eplinius, Bereichsleiterin Dialog & Perspektive, und Christine Lauck, Referentin Veranstaltungsmanagement. Wir erläutern Ihnen kurz die ZOOM-Funktionen und den Ablauf des Stipendiat:innentreffens.

Hier geht's ins Zoom-Plenum

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Trotz digitaler Barrieren lassen wir das zwischenmenschliche Miteinander natürlich nicht außen vor. Auch dieses Jahr gibt es eine interaktive Vorstellungsrunde und eine Kennenlernaktion. Wir verbinden digitale und analoge Elemente und freuen uns sehr auf die dadurch entstehenden persönlichen Momente. Putzen Sie Ihre Kamera, pusten Sie Ihr Mikro frei, richten Sie Ihren Hintergrund zurecht, dann kann fast nichts mehr schiefgehen.

In diesem Zeitslot passiert wirklich nichts außer das Abspielen angenehmer Hintergrundmusik. Deswegen: weg vom Bildschirm, Fenster aufreißen, Kaffee nachkochen und einmal recken und strecken!

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Dr. Eva von Redecker © Sophie Brand

„Wandel und Weltwiederannahme“

Noch nie war die Welt in einem Zustand, wo das Nichts-Tun zum dramatischsten Wandel führte. Derzeit ist es unter den Bedingungen von Erderwärmung, Artensterben und Pandemie so, dass die Fortsetzung des Gewohnten zum Zusammenbruch diverser ökologischer und sozialer Funktionssysteme führt. Gerade wer die Welt wahren will, muss Gesellschaftssystem und Alltag revolutionieren. Wie könnte eine solche Revolution aussehen? Und hat sie womöglich schon begonnen?

Wir freuen uns auf ein spannendes Gespräch mit der Philosophin Dr. Eva von Redecker. Nach der Keynote sind Sie herzlich dazu eingeladen, in Kleingruppen und mit Dr. Eva von Redecker zu diskutieren. Durch die Diskussion führt Dr. Regina Back.

Einen einführenden Hintergrundessay zum Thema finden Sie hier:
https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/alle-zeit-der-welt

Online-Artikel
Damit Sie entspannt in das Abendprogramm starten, erläutern wir an dieser Stelle den Ablauf des Kneipenquiz'. Ihre Teameinteilung erfahren Sie im Programmpunkt "Kneipenquiz mit Tom & Darren".
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Tom & Darren

Bei unserem Stipendiat:innentreffen darf ein Kneipenquiz nicht fehlen. Freuen Sie sich auf ein multimediales Quiz mit Fragen, Bilderrätseln, Soundschnipseln und Kreativaufgaben aus den Bereichen Alltags-, Allgemein- und Spezialwissen. Dieses Jahr haben wir wieder wunderbare Unterstützung durch die Kneipenquiz-Profis Tom und Darren. Das Duo hat eine eigene Online-Quizplattform entwickelt, die den Teamaspekt und die Interaktion in den Vordergrund stellt. Halten Sie also Ihr Lieblingsgetränk bereit, öffnen Sie die Knabberbox, machen Sie es sich auf dem Sofa bequem und quizzen Sie in Teams, was das Zeug hält.

Technischer Ablauf:
Das Quiz beginnt um 19:00 Uhr. Bitte loggen Sie sich schon 10 Minuten früher ein, um ganz entspannt anzukommen.
Sehr wichtig: Die Quiz-Plattform funktioniert nur auf PC und Laptop, d.h. Tablet/Smartphone funktionieren leider nicht.
Bitte verwenden Sie den Browser „Google Chrome“ (Download).

Zugang:     
1.    Bitte der PDF entnehmen, in welcher Gruppe Sie sind und den spezifischen LINK anwählen.
2.    Tragen Sie Ihren eigenen Namen ein (Teamnamen bitte NICHT verändern)
3.    Häkchen setzen     
4.    Auf Start drücken     
5.    Zugriff auf Kamera und Mikrofon erlauben
Und dann treffen Sie sich direkt in Ihrem Team auf der Plattform. 

Notfall-Nummer falls Sie nicht auf die Plattform kommen: 0157 745 15 194

Gruppeneinteilung Kneipenquiz! (pdf)

Anleitung Plattformnutzung (pdf)

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Sonnenuntergang Elbe - Blick aus der Stiftung
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Gerne können Sie den Abend über Gather.Town gemeinsam ausklingen lassen. Machen Sie es sich mit anderen Geförderten auf der digitalen Couchlandschaft gemütlich und nutzen Sie dazu bevorzugt den Browser Google Chrome (Download). Die beiden Master Plus-Stipendiatinnen Vivian Schütt und Alexandra Sachariew öffnen Ihnen die Pforten in Gather.town und freuen sich über Ihren Besuch. 

Hier geht's in die Gather.Town-Welt. 

Samstag, 11. September 2021

Guten Morgen, gerne können Sie sich mit dem ersten Kaffee in der Hand zum Technikcheck einige Minuten vor Beginn des Programms einschalten. Den Kenncode für die ZOOM-Sitzung finden Sie in der letzten Infomail.

Hier geht's ins Zoom-Plenum

An dieser Stelle erwartet Sie die Einführung in den zweiten Tag. Zwei spannende Workshopslots und ein wundervolles Konzert am Abend liegen vor uns. Um gleich wieder in Kontakt mit anderen Stipendiat:innen zu treten und sich über den gestrigen Tag auszutauschen, schicken wir Sie in Kleingruppen in die Breakoutrooms.

Hier geht's ins Zoom-Plenum 

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Nun haben Sie die Qual der Wahl: Möchten Sie lieber Ihre müden Muskeln mit einem sportlichen Warm-up stärken, oder lockt Sie eher ein poetischer Appetizer, der Ihre Synapsen in Fahrt bringt? Eins ist klar: Ob mit dem Schlagwerker und Sänger Niklas Nieschlag, stART.up-Stipendiat im 2. Förderjahr, oder mit dem Germanisten Felix Passek, Dissertation Plus-Stipendiat und Spezialist im Erzählen von fantasiereichen und humorvollen Geschichten – diese 15 Minuten lassen Sie bewegt und inspiriert in den Tag starten.

Sportliches Warm-up : "Bewegte Musik-Gedanken"

Wir reisen gemeinsam in die weite Welt des Rhythmus: Mit einfacher Body-Percussion widmen wir uns dem Beat des Alltags, der in uns allen steckt. Kommen Sie ohne Vorkenntnisse, und tanken Sie Energie durch Bewegung in Körper und Geist!

Literarisches Warm-up: "Flaute auf hoher See"

Wir starten schwungvoll in den zweiten Tag - mit einer Flaute. Ich nehme Sie mit auf eine literarische Reise des Stillstandes auf hoher See, die zeigt, dass auch eine Flaute uns ein gutes Stück voranbringen kann.

Jetzt stellen die Leitungen ihre Workshops der ersten Workshop-Session vor, und alle ZOOM-Zugangsfragen werden erläutert.

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© Baumschlager Eberle Architekten

Alexander-René Böttcher
Gebäude für morgen: Nachhaltiges Bauen mit Holz?


Der Bausektor gehört weltweit zu den ressourcenintensivsten Wirtschaftssektoren. Der Sand für die Zementherstellung wird knapp und immer teurer. Dazu kommt der hohe CO2-Ausstoß für Transport und Produktion von Beton. Zudem landet ein Großteil der hochwertigen Baustoffe irgendwann auf der Sondermülldeponie – allein in der EU rund drei Milliarden Tonnen pro Jahr. Gleichzeitig herrscht in den Großstädten ein Mangel an Wohnraum. Um dieser Knappheit entgegenzuwirken, wird immens viel gebaut. Dieses Spannungsfeld zwischen Klimakrise, Ressourcenknappheit, Wohnungsnot und Bauboom ist Ausgangslage des Workshops. 

In dem Workshop werde ich zunächst Einblicke in die aktuellen Entwicklungen der Baubranche geben, mit euch nachhaltige und zukunftsfähige Alternativen besprechen und dabei vor allem auf den Holzbau eingehen, der als eine der Antworten auf die aktuellen Herausforderungen diskutiert wird. 

Mittlerweile ist jeder fünfte Neubau aus Holz. Egal ob Schulen, Bürogebäude oder Wohnungsbauten: Vieles wird mittlerweile aus Holz gebaut, selbst die ersten Hochhäuser aus Holz befinden sich in der Entwicklung. Wie entsteht eigentlich ein Holzgebäude? Ist ein Gebäude ganz aus Holz nicht viel zu leicht entzündlich? Was bedeutet diese Entwicklung für unsere Wälder und Städte? Diese und weitere Fragen rund um das Thema des nachhaltigen Bauens sollen im Workshop thematisiert und näher beleuchtet werden.

Alexander-René Böttcher (Stipendiat Master Plus) studiert Architektur im Master an der HafenCity Universität in Hamburg, an der er bereits seinen Architektur-Bachelor absolvierte. Sein Studienschwerpunkt liegt auf nachhaltigen und inklusiven Bauformen. Er engagiert sich zudem ehrenamtlich in einer kommunalen Kinder- und Jugendeinrichtung.

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© Zuzanna Specjal / Daniel Bucurescu

Daniel Bucurescu
Crazy 6 – Die Kreativmethode zur schnellen Ideenfindung


Stehst du am Anfang einer Projektidee? Weißt du noch nicht genau, wie du sie weiterentwickeln möchtest? Möchtest du eine neue Methode kennenlernen, mit der du in kurzer Zeit ein Projekt generieren kannst? Dann bist du in diesem Workshop genau richtig! In dem interaktiven Workshop „Crazy 6“ aktivieren wir unser ungefiltertes „kreatives Ich“. Nach einem kurzen Input zum Thema „Kreativität und Konzertdesign“ erarbeitet ihr mit Hilfe der Kreativmethode „Crazy 8“ (in reduzierter Version als „Crazy 6“) innerhalb kürzester Zeit Grundlagen für mögliche Projekte und gebt bereits existierenden Projektideen neue Richtungen. 

Der Workshop ist offen für Interessierte aller künstlerischen, natur- und geisteswissenschaftlichen Sparten, sowie für jeden Menschen, der an seiner eigenen Kreativität arbeiten möchte.

Daniel Bucurescu (Stipendiat stART.up) arbeitet als Pianist in festen klassischen Formationen, wagt sich aber auch an unkonventionelle Projekte mit Künstler:innen anderer Genres heran. In dem von ihm mitbegründeten Kollektiv „nanoflares21“ konzipiert er seit 2020 interdisziplinäre Projekte mit Musik, Schauspiel und Tanz. Seine Arbeit als Kulturmanager und Projektleiter im Education-Bereich der Kultur-und Bildungsorganisation TONALi legte für ihn den Grundstein, in seiner Kunst auch vermehrt mit jungen Menschen zu arbeiten. Sein Education-Projekt „CREATIVERY“ wird seit 2021 vom Deutschen Musikrat unterstützt.

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privat

Julia Graßhoff
Psychotherapie light: Mythen, Fakten und selber machen


Was passiert eigentlich in so einer Psychotherapie? Muss ich da die ganze Zeit meine Träume analysieren oder liest mein:e Psycholog:in meine Gedanken sowieso? Und gibt es psychotherapeutische Tricks, die ich für meinen Alltag nutzen kann, auch wenn ich mich gar nicht psychisch krank fühle? 

In meinem Workshop werde ich mit ein paar Mythen über Psychotherapie aufräumen, Fakten mitbringen und eure Fragen beantworten. Zusätzlich erhaltet ihr eine kleine Kostprobe psychotherapeutischer Techniken, die ihr an euch gegenseitig einmal ausprobieren könnt. Denn sie können auch bei gesunden Menschen hilfreich sein – zum Beispiel beim Treffen von Entscheidungen, beim Nein-Sagen oder um nachzuvollziehen, warum man manchmal von starken Gefühlen überrollt wird, ohne zu wissen, wo diese gerade herkommen.

Julia Graßhoff (Alumna Master Plus) studierte im Master Psychologie mit dem Schwerpunkt Kognitive und Klinische Psychologie an der Universität Mannheim. Nun arbeitet sie als Psychologin in einer Klinik in Mannheim und ist spezialisiert auf die Arbeit mit Posttraumatischen Belastungsstörungen und Traumatherapie.

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privat

Sintje Kampen
Was wird aus der deutschen Landwirtschaft?


Jeder von uns muss essen, um zu überleben. Dabei können wir heute aus einem großen Angebot von Lebensmitteln wählen. Wie wir uns entscheiden, ist unter anderem abhängig von unserer persönlichen Einstellung. Die Branche steht vor großen Herausforderungen – bedingt durch Vorgaben der Regierung und durch die Haltung der Gesellschaft. Was wäre, wenn es die deutsche Landwirtschaft nicht mehr gäbe?  Welche Vorurteile stimmen und welche nicht? Wie wird sich Ernährung verändern? Und wie gelingt ein konstruktiver Dialog zwischen Konsument:innen und Erzeuger:innen? In einer offenen Diskussion wollen wir die deutsche Landwirtschaft verstehen lernen und uns über ihre Zukunft austauschen.

Es sind keine Vorkenntnisse nötig. Voraussetzung sind die Bereitschaft zur konstruktiven Diskussion und die Offenheit für andere Perspektiven.

Es gibt Themen, die dich besonders interessieren, über die du mehr wissen möchtest oder Dinge, die du gerne diskutieren willst? Dann schreibe gerne eine E-Mail an Susanne Lea Radt (radt@claussen-simon-stiftung.de), sie leitet mir eure Themen und Fragen weiter.

Sintje Kampen (Stipendiatin B-MINT) studiert Wirtschaftsmathematik an der Universität Hamburg. Sie ist mit Landwirtschaft aufgewachsen; auf dem Familienbetrieb werden Jungtiere für die Milchwirtschaft aufgezogen. Sintje hat dabei schon früh Verantwortung übernommen und aktuell ist sie zuständig für die Kälber bis vier Monaten. Ihr war es schon immer wichtig, Fachfremden realitätsnahe Einblicke in die Landwirtschaft zu geben und über Mythen aufzuklären.

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© Francisco Vogel

René Reith 
Choreografie der (Nicht-)Sichtbarkeit


Welche Bedeutung hat der Sehsinn für unsere Bewegungen? Wie erscheinen Körper vor den Augen anderer? Wie kann ein Tanz den Blick der Zuschauer:innen herausfordern? 

In dem Tanzworkshop zur Choreografie der (Nicht-)Sichtbarkeit arbeiten wir mit unserer eigenen Wahrnehmung des Körpers und mit künstlerischen Ansätzen aus dem zeitgenössischen Tanz. Der Fokus liegt hierbei auf einem Bewegen durch das intersensorische Sehen – der Verbindung zwischen dem Sehsinn und den anderen Sinnen. Es werden choreografische Versuchsaufbauten angeleitet, die jede Person selbst von zu Hause aus auch mit kleiner Tanzfläche umsetzen kann. Darüber hinaus reflektieren wir gemeinsam die eigenen körperlichen Erfahrungen im Tanz und kommen in den kritischen Austausch über die Bedeutung des Sehens in Aufführungen wie auch in gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Kontexten. 

Der Workshop richtet sich an alle, die Spaß und Interesse an Bewegung haben. Es geht nicht darum, eine Technik zu beherrschen oder zu erlernen, sondern vielmehr darum, den eigenen Körper kreativ kennenzulernen und die eigene Form des Bewegens künstlerisch zu bearbeiten. Für die Teilnahme von zu Hause braucht ihr eine freie Fläche zum Tanzen und Kleidung, in der ihr euch gut bewegen könnt.

René Reith (Stipendiat stART.up) ist Choreograf, Performancekünstler und Tanzvermittler. Seit 2014 erarbeitet er zusammen mit dem von ihm mitgegründeten Künstler:innen-Netzwerk „systemrhizoma“ Inszenierungen, die bei nationalen und internationalen Festivals und Häusern aufgeführt wurden. In seiner Forschung durch Choreografie setzt er sich kritisch mit der gesellschaftlichen Vorstellung von Körper, Geschlecht und der Erschütterung von hegemonialen Machtstrukturen auseinander.

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Håkon Sataøen / Unsplash

Dr. Jule Thiemann
Berlin neu erzählt: Literatur und Film der Postmigration


Berlin kann als ein europäisches Zentrum postmigrantischer Kultur und Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts bezeichnet werden. Berlin vereint als Identifikationsort Tradition und Moderne, steht gleichzeitig für Utopie und Dystopie, gibt verschiedensten Sprachen und Nationen Raum, ist Hauptstadt, Großstadt, Weltstadt, Metropole, Megacity und Migropolis. 

Im Workshop zu literarischen und filmischen Bildern von Berlin aus der Feder und Kamera postmigrantischer Künstler:innen nehmen wir gemeinsam einen Perspektivwechsel vor: Wir schauen aus der Perspektive dieser Literat:innen und Filmemachenden, die Flucht- und Migrationserfahrungen in ihrer Kunst verarbeiten, auf die Metropole Berlin. 
Anhand kurzer Text- und Filmausschnitte fragen wir: Wie wird die Erfahrung von Migration und Flucht in der gegenwärtigen Berlin-Literatur und im Film gespiegelt? Welche Rolle spielt die Metropole Berlin in Text und Film, oder dient sie lediglich als Kulisse? Was bedeutet Postmigration, und inwiefern ist dies ein Kampfbegriff marginalisierter Autor:innen? Wie fordert eine postmigrantische Generation von Kunstschaffenden Partizipation am Buchmarkt, Toleranz und politische Mitbestimmung ein?

Dr. Jule Thiemann (Stipendiatin Postdoc Plus) ist assoziierte Postdoktorandin am Institut für Germanistik an der Universität Hamburg. Sie absolvierte eine Doppelpromotion an der Universität Hamburg und der Macquarie University Sydney, Australien, zu Postmigration und Flanerie in der Gegenwartsliteratur. Im Rahmen ihres einjährigen Postdoc Plus-Stipendiums widmet sie sich ihrem derzeitigen Forschungsprojekt: „Von der Naturbeobachtung zum literarischen Text. Literatur- und Wissensgeschichte des Nature Journals“.

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privat

Gesa Wieczorek
Bilder betrachten für Anfänger:innen


Bilder anschauen kann jede:r … und doch führt der Gang durchs Museum nicht selten zu ratlosen Gesichtern. Was ist bloß anzufangen mit den bunten Dreiecken auf blauem Grund? Was hat uns ein Blumenstillleben zu erzählen? Und wie ist nur mit all den Christusfiguren umzugehen, die in den Bildern posieren? Dieser Workshop kann leider keine pauschale Lösung für diese Fragen bieten. Gemeinsam möchten wir uns aber einige „Erste-Hilfe-Maßnahmen“ für die Bildanalyse erarbeiten. Erwin Panofskys „Dreischrittverfahren“ stellt eine Möglichkeit dar, sich Kunstwerken zu nähern. Während des Workshops werden wir uns mit den Stärken und Schwächen dieses Schemas auseinandersetzen. Dabei gilt es, einige Begriffe zu klären: Worin unterscheiden sich etwa Ikonografie, Ikonologie und Ikone? Was versteht man unter den „Gattungen“ der Malerei? Darüber hinaus werden wir einige Hilfsmittel für die Entschlüsselung von Motiven kennenlernen, die für den nächsten Museumsbesuch von Nutzen sein könnten.

Gesa Wieczorek (Stipendiatin Dissertation Plus) promoviert an der Universität Hamburg im Fach Kunstgeschichte zum Thema „Die Entdeckung der ‚leeren‘ Landschaft. Bildliche Darstellung der Ebene im 19. Jahrhundert am Beispiel der Sahara, der Pampa und der Puszta“. Nebenbei ist sie als Assistentin für den Verband der Zeitungsverlage Norddeutschland tätig. Davor arbeitete sie als wissenschaftliche Volontärin bei der Museumslandschaft Hessen Kassel und anschließend als freie Kunstvermittlerin in Hamburg. 

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© Oliver Borchert
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Dieser Programmpunkt bietet Ihnen die Gelegenheit, sich über zentrale Gedanken und Impulse auszutauschen, die Sie aus den Workshops für sich mitgenommen haben.
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© Oliver Borchert
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Liegt das Mittagessen schwer im Magen? Dann sind Sie hier und jetzt genau richtig, um neue Energie für den Nachmittag zu tanken.

Der Schlagwerker, Sänger und Moderator Niklas Nieschlag, stART.up-Stipendiat im zweiten Förderjahr, wird uns mit unersättlichem Tatendrang auf den Nachmittag einstimmen.

Jetzt stellen die Workshopgebenden der zweiten Session ihre Workshops vor, und alle ZOOM-Zugangsfragen werden erläutert.
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Mohan Reddy Atalu / Pexels

Santiago Flores Siguenza
Wie werden wir in Zukunft fliegen – Grün, Überschall oder beides?


Die Luftfahrt befindet sich an einem wichtigen Punkt in der Gestaltung ihrer Zukunft. In der Vergangenheit konnten viele Luftfahrtträume realisiert werden, und bis heute feilen Ingenieur:innen an immer weiteren technologischen Innovationen. Gleichzeitig steigt der gesellschaftliche Druck: Im Rahmen der Debatten zur Klimaerwärmung wird die Reduzierung von Emissionen gefordert. Heißt das, dass wir einige der Traumkonstruktionen der Ingenieur:innen aufgeben müssen, so wie den Airbus A380, ein vierstrahliges Großraum-Langstreckenflugzeug mit bis zu 853 Passagier:innen? Größer bedeutet nicht zwingend besser. Wie können wir es schaffen, den Flugbetrieb mit immer weiteren Innovationen zu verbessern und gleichzeitig den ökologischen Fußabdruck zu berücksichtigen? Geht es größer, schneller und dabei noch grün?

In diesem Workshop möchte ich euch Einblicke in aktuelle Überlegungen zur Zukunft der Luftfahrt geben und dabei insbesondere das Konzept des Überschallflugs näher beleuchten. Für viele von uns ist ein Flug von New York nach London in dreieinhalb Stunden kaum vorstellbar, doch tatsächlich hat es Flugzeuge gegeben, die diese Geschwindigkeit erreicht haben. Heute können wir diese Konstruktionen nur noch in Museen betrachten. Doch ist es vielleicht möglich und auch sinnvoll, das Konzept des Überschallflugs wiederzubeleben? Über diese und weitere Fragen möchte ich mit euch in den Austausch kommen.

Santiago Flores Siguenza (Stipendiat Master Plus) studiert Luft- und Raumfahrttechnik im Master an der Hochschule München. Zuvor absolvierte er seinen Bachelor in Luftfahrttechnik und -logistik an der Technischen Hochschule Wildau. Besonders begeistern ihn die nachhaltige Entwicklung des Luftverkehrs und Zukunftspläne für neue Technologien und Konzepte für Luftfahrzeuge.

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privat

Simoné Goldschmidt-Lechner
Creative Writing: Self-expression in English in academic and business contexts


Since the primary lingua franca of both the scientific and the business world is English, a good grasp of the language is one of the most important assets an individual can have. There are many offers aimed at improving English skills, but only few (if any) focus on creativity as a driving factor. Language use is, however, by its very nature a creative act, i.e., a transformation of invisible thoughts and ideas into ones that can be heard and seen. This workshop uses creative writing concepts as a way to further participants’ ability to express themselves in English. Its aim is to enable participants to draw on language’s innate creativity to become more confident English language users. 

The minimum language requirements to participate in this course are English skills corresponding to a B2 level according to the CEFR (Common European Framework of Reference). Usually, English skills acquired in the German school system are more than sufficient.  

Simoné Goldschmidt-Lechner (Stipendiat:in stART.up), aufgewachsen in Südafrika und Süddeutschland, ist Autor:in, Literatur- und Kulturvermittler:in und promovierte Linguist:in. Seit 2018 schreibt sie literarisch auf Deutsch und Englisch und arbeitet derzeit unter anderem an einem intermedialen Schreib- und Erzählprojekt.

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Sofie Möhrle
Die Welt der Haie – Jäger und Gejagte


Mit großer Sehnsucht rennst du dem Wasser entgegen, um endlich einzutauchen und die Erfrischung zu genießen. Doch plötzlich siehst du den Boden unter deinen Füßen nicht mehr und ein flaues Gefühl macht sich in deinem Magen breit: Was lauert wohl unter mir in der Tiefe? Ob gleich eine Rückenflosse die glänzende Wasseroberfläche zerschneidet und messerscharfe Zähne blitzen?

Falls dir dieses Szenario bekannt vorkommt, geht es dir wie vielen anderen. Die Medien haben hervorragende Arbeit geleistet, Haie in unseren Köpfen als skrupellose Monster der Meere zu verankern. Dabei sind die evolutionär perfekt angepassten Räuber so viel mehr als grausame Jäger der Tiefe. Haie spielen als Topprädatoren eine entscheidende Rolle für das sensible Gleichgewicht unseres Ökosystems Ozean. Doch ihr schlechtes Image trägt dazu bei, dass wir Menschen Jäger zu Gejagten werden lassen. Mit der Vielzahl an Bedrohungen für die weltweiten Haipopulationen treiben wir Haie rund um den Globus an den Rand des Aussterbens. 

Taucht mit mir ein in die faszinierende Welt der Haie. Lasst euch in einem interaktiven Vortrag davon überraschen, wie Haie und Klimawandel zusammenhängen, warum wir alle ein Herz für Haie haben sollten und wie jede:r von uns helfen kann, Haie vor dem Aussterben zu schützen. Im Anschluss haben wir Zeit für eure Fragen.

Sofie Möhrle (Stipendiatin B-MINT) studiert Marine Ökosystem- und Fischereiwissenschaften im Bachelor an der Universität Hamburg und absolviert ab September ein Auslandssemester an der Universidad de Oviedo in Spanien. Sie engagiert sich ehrenamtlich in verschiedenen Organisationen für den Tier- und Umweltschutz mit besonderem Augenmerk auf die Meere.

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Bonni Raymond Orou Yerima
Deutschlands Umgang mit dem kolonialen Erbe im ehemaligen Deutsch-Südwestafrika: die Aufarbeitung des kolonialen Völkermords 1904-1908


In meinem Vortrag befasse ich mich mit der Verarbeitung des kolonialen Völkermords an den Herero und Nama zwischen den Jahren 1904 und 1908. Ziel dabei ist, dass wir den aktuellsten Stand der Debatten um die Aufarbeitung des von deutschen Kolonialtruppen verübten Verbrechens diskutieren. Zu diesem Zweck werfen wir zunächst einen historischen Blick auf das koloniale Geschehen: Dargestellt wird der koloniale Krieg im ehemaligen Deutsch-Südwestafrika. Im Fokus dieser Darstellung stehen unter anderen die rassistisch geprägte koloniale Verwaltung und Siedlungspolitik, der anschließende Aufstand der ehemaligen Kolonisierten und die darauffolgenden Massaker. In einem zweiten Schritt skizziere ich die Wendepunkte in der Aufarbeitung dieses kolonialen Verbrechens. Es werden insbesondere diejenigen Wendepunkte besprochen, die die Aufarbeitung erst ermöglicht und nachträglich geprägt haben. Im Anschluss setzen wir uns mit den Forderungen der Opfervertretungen und den Angeboten der deutschen Regierung auseinander und haben Gelegenheit, uns über dieses hochkomplexe, aktuelle Thema auszutauschen. 

Bonni Raymond Orou Yerima (Stipendiat Dissertation Plus) promoviert an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd. In seiner Arbeit beschäftigt er sich mit dem Diskurs über die Aufarbeitung des Völkermords an den Herero und Nama in den wichtigsten Tageszeitungen Deutschlands und Namibias zwischen 2015 und 2019. Zuvor studierte er Germanistik an der University of Abomey-Calavi in Benin.

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The Turing Way project illustration by Scriberia. Used under a CC-BY 4.0 licence. DOI: 10.5281/zenodo.3332807

Dennis Psaroudakis
Reproducible Research: Wie veröffentliche ich meine Daten und Auswertungen nachhaltig?


Wissenschaftliche Ergebnisse sind nur dann nützlich, wenn sie von anderen reproduziert und nachvollzogen werden können. Dass dies häufig nicht der Fall ist, ist schon seit über zehn Jahren Diskussionsgegenstand der sogenannten Replikationskrise. In diesem Workshop sprechen wir über Prinzipien, Plattformen und Software, mit denen wir Daten FAIR veröffentlichen (findable, accessible, interoperable, reusable) und statistische Analysen für andere mit minimalem Aufwand wiederholbar und damit überprüfbar machen können. Konkret beinhaltet dies die gemeinsame Reflexion über typische Probleme und mögliche Lösungsansätze, allgemeine Hinweise und best practices zu offenen Dateiformaten, nachvollziehbaren Beschreibungen und einheitlichen Datenstrukturen. Wir sprechen außerdem über spannende aktuelle technische Entwicklungen wie R Markdown und Jupyter Notebooks, Plattformen wie GitHub und protocols.io sowie über die Containervirtualisierungs-Softwares Docker und Singularity. Ich freue mich auf einen offenen Austausch zum Thema Replikation und über eure Impulse aus den verschiedensten Fachbereichen.

Dennis Psaroudakis (Stipendiat Dissertation Plus) studierte im Bachelor und Master eine interdisziplinäre Kombination aus Biotechnologie und Bioinformatik an der Hochschule Mittweida. Aktuell promoviert er am Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung Gatersleben und erforscht, wie Tomatenpflanzen hitzebedingte Stressfaktoren besser verarbeiten und dadurch widerstandsfähiger werden können.

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Anne Rietschel
Leerstehende Räume durch Kunst und Kultur neu beleben – Einblicke in ein partizipatives Projekt


Im brandenburgischen Neuruppin befindet sich das seit Anfang der 1990er Jahre leerstehende ehemalige Gründerzeitkaufhaus „Magnet“. In einem Modellprojekt soll aufgezeigt werden, wie Stadtentwicklungsthemen gemeinsam mit den Einwohner:innen zukünftig zu tragfähigen Konzepten gebracht werden können. 

Ich bin Teil einer interdisziplinären Künstler:innengruppe, die den Ort mit künstlerischen und partizipativen Projekten langfristig neu beleben will. Im September treffen wir uns zum ersten Mal vor Ort, um gemeinsam an Ideen und Konzepten für die Zukunft zu arbeiten, Kunstaktionen zu planen, das Kaufhaus als Raum für Kunst und Kultur zu erproben und uns über weiterführende Perspektiven auszutauschen. Neben anstehenden Gesprächen zu geplanter Sanierung und Nutzungskonzepten mit der Stadtverwaltung, dem Eigentümer und anderen Akteur:innen sollen erste skizzierte Arbeiten entstehen, um die Anwohner:innen neugierig zu machen und auf eine mögliche Zusammenarbeit einzustimmen. 

Im Rahmen des Workshops wird es möglich sein, den Prozess um die Aushandlung der Neubelebung des Kaufhauses im Rahmen der Auftaktwoche für einen Moment live mitzuverfolgen. Ich werde mithilfe von Bildern und Videomitschnitten von den aktuellen Entwicklungen und künstlerischen Projekten berichten, diese mit euch reflektieren und zum Mitmachen einladen. Zudem können wir Eindrücke, Feedback, Fragen, Ideen und gern auch Erfahrungen mit ähnlichen Projekten gemeinsam diskutieren. 

Anne Rietschel (Stipendiatin Dissertation Plus und Alumna stART.up) ist freie Dramaturgin und promoviert derzeit an der Universität Hamburg zum Thema „Die literarische Selbsterkennung der Wendekinder. Der jugendliche Blick auf die Zäsur 1989/90“. Sie studierte zuvor Neuere Deutsche Literatur und Skandinavistik an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Universität Kopenhagen, im Anschluss absolvierte sie einen Master im Fach Dramaturgie an der Theaterakademie der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

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privat

Lateefah Roth
„Was wird?“ – Über Zukunftsängste und den Umgang damit


In diesem Workshop wollen wir einen geschützten Raum kreieren, in dem wir uns mit dem Thema (Zukunfts-)Angst beschäftigen und uns über alltägliche Ängste austauschen können. Der Fokus liegt dabei auf einem möglichst gesunden Umgang mit Zukunftsängsten und dem Versuch, gemeinsam das Bewusstsein für die eigene mentale Gesundheit zu stärken.

Ich beginne den Workshop mit einem informativen Teil zu Angststörungen und allgemeineren Ängsten. Dann widmen wir uns der Frage, was bei uns Zukunftsängste weckt. Wir beschäftigen uns mit Coping Strategien, die uns im Umgang mit unseren alltäglichen Ängsten helfen können und wenden diese direkt an. Eine aktivierende Einheit leitet unsere Aufmerksamkeit zum Schluss wieder in Richtung Gegenwart.

Lateefah Roth (Stipendiatin Dissertation Plus) studierte Biologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen und Georg-August-Universität Göttingen und legte während ihres Masters einen Studienschwerpunkt auf Verhaltensbiologie. Aktuell promoviert sie im Fachbereich Medizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Sie forscht zu menschlichem Angstverhalten und zur VR-basierten Untersuchung von Verhaltensmerkmalen in Angsterkrankungen.

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© Sven Wied
Dieser Programmpunkt bietet Ihnen die Gelegenheit, sich über zentrale Gedanken und Impulse auszutauschen, die Sie aus den Workshops für sich mitgenommen haben.
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An dieser Stelle möchten wir Sie gerne über die Neuordnung der Regionalgruppen informieren, auf weitere Veranstaltungen im Jahr hinweisen und uns Feedback zur Veranstaltung einholen.
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© Roman Drits

Humorvolle Werke verfemter Komponist:innen frei nach Erich Kästner: „Der Humor ist der Regenschirm der Weisen“

Die Sopranistin Pia Davila und die Pianistin Linda Leine, beide stART.up-Alumnae, nähern sich dem Thema Verfemung musikalisch von einer ganz ungewöhnlichen, anderen Seite:  „Wir musizieren vornehmlich humorvolle Lieder, denn wir wollen, dass Sie diese Komponist:innen genauso innig ins Herz schließen wie wir.“ Seit dem Jahr 2016 liegt ein besonderer Fokus ihrer Arbeit auf der Musik verfemter Komponist:innen, sodass sie für den heutigen Abend aus dem großen Repertoire ihre Highlights zusammengestellt haben: frisch, intensiv und abwechslungsreich.

Freuen Sie sich auf einen andächtigen, aber auch fröhlichen Abend mit Kompositionen von Rudi Stephan, Erich Zeisl, Viktor Ullmann, Arnold Schönberg und Ursula Mamlok. Mit diesem Konzert verleihen die beiden Musikerinnen der viel zu wenig bekannten Musik ihren verdienten Stellenwert. Durch den Abend führt der Pianist und Musikvermittler Daniel Bucurescu, Stipendiat im aktuellen stART.up-Jahrgang.

Hier geht's zum YouTube-Livestream

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Um das Konzert und das gesamte Stipendiat:innentreffen in der Gemeinschaft ausklingen zu lassen, laden wir Sie sehr herzlich ein, sich über Gather.Town einzuschalten. Machen Sie es sich mit anderen Geförderten auf der digitalen Couchlandschaft gemütlich und nutzen Sie dazu bevorzugt den Browser Google Chrome (Download). Heute sind Ihre Gastgeberinnen Clara Hoeß (Master Plus) und Katharina Scholze (Dissertation Plus).

HIer geht's in die Gather.Town-Welt

Alternative Packliste

  • stabile Internetverbindung
  • Google Chrome (Download)
  • Kopfhörer/Headset
  • Lieblingsgetränk
  • Knabberkram und Obst
  • bequeme Kleidung für den Programmpunkt Warm-up
  • feierliches Outfit für den Konzertabend
  • Überraschungspaket (dieses wird Ihnen eine Woche vor dem Event zugesendet)

Steckbriefe

Bitte füllen Sie bis zum Stipendiat:innentreffen den kurzen Steckbrief für die „Social Wall“ aus, damit Sie sich schon jetzt auf bekannte und neue Gesichter freuen können.

Techniquette

Sollte es trotz Testdurchläufen zu kleinen technischen Pannen kommen, so bitten wir diese zu entschuldigen und Ruhe zu bewahren.

  1. Benennen Sie sich gerne wie folgt: Name, (ehemaliges) Stipendienprogramm, Wohnort
  2. Schalten Sie sich selbst stumm, wenn Sie nicht reden, und setzen Sie, falls möglich, Kopfhörer oder ein Headset auf
  3. Schön wäre es, wenn Sie mit eingeschalteter Kamera teilnehmen, damit wir uns alle sehen können
  4. Wählen Sie zur Teilnahme einen angenehmen Ort mit stabiler Internetverbindung und leuchten Sie sich selbst gut aus
  5. Um Fragen zu stellen, können Sie gerne die Chat-Funktion und die "blaue Hand" nutzen
  6. Denken Sie gerne daran, Ihr emotionales Feedback über den Chat und die Reaktionen (Herz, Applaus etc.) auszudrücken
  7. Unser ZOOM-Link zum Meeting bleibt aktiv. Wenn Sie rausfliegen, melden Sie sich einfach wieder an
  8. Sollten Sie Probleme mit der Technik haben, melden Sie sich unter 040-38 03 71 50 oder info@claussen-simon-stiftung.de

Pinnwand zum Weiterdenken, Weiterbilden und Weitersagen

Auf diesem Padlet können Sie durch die verschiedenen Themenfelder stöbern, die für das Stipendiat:innentreffens relevant sind. Gegliedert nach Keynote und Workshops finden Sie u.a. inspirierende Artikel, Videos oder Podcasts. Gerne können Sie sich hier austauschen, Eindrücke aus Ihrer Workshopteilnahme teilen und eigene Hinweise hochladen.  

FAQ

Ich kann nicht am gesamten Treffen teilnehmen. Kann ich mich auch zu ausgewählten Punkten zuschalten?

Uns ist es wichtig, dass Sie verbindlich zu allen Programmpunkten erscheinen. Sie haben es vielleicht schon selbst erlebt, ein stetiges Kommen und Gehen, selbst in einem digitalen Raum, hinterlässt ein ungutes Gefühl. Außerdem können wir nicht immer die Einleitung wiederholen. Wir benötigen für den reibungslosen Ablauf eine verbindliche Zahl, da wir zum Teil feste Gruppen bilden und diese nicht immer spontan umbauen können.

Warum findet das Stipendiat:innentreffen nicht in Ratzeburg vor Ort statt?

Auch wir vermissen es, Sie in Persona von Kopf bis Fuß zu sehen. Corona lässt dies leider auch dieses Jahr nicht zu. Eines können wir aber an dieser Stelle schon verraten, Ratzeburg ist für 2022 bereits reserviert.

An wen wende ich mich bei technischen Problemen?

Melden Sie sich bitte unter 040-38 03 71 50 oder info@claussen-simon-stiftung.de.