Künstlerresidenzen

Projektförderung


 

Das Förderprogramm stART.up gibt seit 2014 Hamburger Kunstschaffenden Raum und Möglichkeiten, sich in ihrer Sparte zu etablieren und künstlerisch zu reifen. Ein auf die Bedarfe junger Künstlerinnen und Künstler abgestimmtes, umfangreiches Curriculum vermittelt Wissen und Handlungskompetenzen für die Professionalisierung. Zwischen den Geförderten der verschiedenen Jahrgänge sind mittlerweile zahlreiche Arbeitspartnerschaften und Netzwerke entstanden: zum Beispiel gemeinsame Residenzen in den Künstlerhäusern Worpswede oder einem ehemaligen, als Kulturort etablierten Gefängnis in Portugal.

Auf den folgenden Seiten stellen wir Künstlerresidenzen vor, die aus dem stART.up-Netzwerk heraus entstanden sind und die die Clausen-Simon-Stiftung fördert.


 

MOBILITY: deutsch-südkoreanische Künstlerresidenzen

Im Frühjahr 2018 entstand auf Initiative der Claussen-Simon-Stiftung das Austauschprojekt MOBILITY von Hamburger und südkoreanischen Kunstschaffenden, das die Kunst als Medium der globalen Kommunikation in den Mittelpunkt stellt und einen langfristigen kulturellen Austausch zwischen den beiden Hafenstädten Hamburg und Busan schaffen soll. Die teilnehmenden Hamburger Künstler/-innen reisten im Sommer 2018 für mehrere Wochen nach Busan, im Juni und Juli 2019 waren die Mitglieder des südkoreanischen Künstlerkollektivs Totatoga auf Gegenbesuch in Hamburg.

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Künstlerresidenz REFUGIUM

Zehn Geförderte unseres Stipendienprogramms stART.up verbrachten im September 2019 eine Künstlerresidenz im portugiesischen Fischerort Trafaria südlich von Lissabon. Zwei Wochen lang leben und arbeiten sie dort gemeinsam. Der Ort ist dabei ebenso spannend wie ungewöhnlich: Am Ufer des Tejo bespielt der Verein Ensaios e Diálogos Associação (EDA) ein ehemaliges Gefängnis und belebt diesen Ort mit Residenzen und Projekten, die sich vor allem im Bereich der ephemeren Architektur bewegen und das soziale und kulturelle Umfeld einbinden.

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