Unsere Geförderten
Unseren Künsten

 

Wir möchten Ihnen hier unsere aktiven und ehemaligen Stipendiatinnen und Stipendiaten im Förderprogramm Unseren Künsten vorstellen.


 

Jahrgang 2017/18

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Linda Joan Berg studierte ab 2009 an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT) bei Prof. Jörn Dopfer Gesang. Nach der Bachelor-Graduierung 2013, erwarb sie 2015 den Master of Music mit Bestnote und rundet 2017 ihre Ausbildung mit einem Master in Liedgestaltung bei Prof. Burkhard Kehring ab. Kontinuierlich nimmt sie an Meisterkursen teil, wie bei Elly Ameling, Francisco Araiza, Olaf Bär, Graham Johnson, Margreet Honig, Edda Moser, Sibylla Rubens, Peter Schreier. Ihre Konzerttätigkeit widmet sie dem Oratoriums- und Liedgesang. Zu ihren seither aufgeführten Opern- und Operettenpartien gehören Papagena, Belinda, Zaide, Hannchen oder Pepi. 2015 stellte sie Hatice für Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen dar. 2014 wurde sie mit dem "Großen Förderpreis für Studierende der HfMT Hamburg" ausgezeichnet, sie ist Schubertpreisträgerin 2016 der Deutschen Schubert-Gesellschaft.

www.lindajoanberg.de

In ihrer Arbeit gilt das besondere Interesse der Sopranistin Pia Salome Bohnert dem Zeitgemäßen: Klassik heute, Kunst heute, Tradition für heute. Derzeit studiert sie im Konzertexamen bei Prof. Jörn Dopfer an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT). Sie vervollständigte ihre Ausbildung bei Prof. Burkhard Kehring sowie mit Meisterkursen bei u.a. Christiane Oelze, Eric Schneider, Ulla Groenewold, Deborah York, Margreet Honig, Brigitte Fassbaender und Thomas Hampson.

Da sie sowohl im Opern-, Oratoriums- wie auch im Liedbereich tätig ist, führten sie neben Opernengagements (u.a. Staatsoper Hamburg, Theater Bremen, Theater Osnabrück) Konzertengagements durch ganz Europa. Sie ist Preisträgerin mehrerer nationaler wie internationaler Wettbewerbe. Sie war Stipendiatin der Oscar und Vera Ritter-Stiftung, der Gotthard-Schierse-Stiftung und des Vereins LiveMusicNow. Außerdem war sie Stipendiatin Thomas Hampsons und erhielt für ein Kompositionsprojekt ein Projektstipendium der HfMT Hamburg.

www.piabohnert.de

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Finn Brüggemann (Jahrgang 1988) lebt und arbeitet als freischaffender Künstler in Hamburg. Nach dem Bachelor-Studium in Liberal Arts and Sciences am Amsterdam University College studiert er an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg bei Marjetica Potrč. Seit 2011 arbeitet er an gemeinschaftsbildenden Projekten u.a. in Serbien, Hamburg, Südafrika und den USA. Seinen Master of fine Arts erhielt er im Sommer 2016. Das Archipel, eine schwimmende Installation auf Hamburgs Gewässern, konzipiert, organisiert und produziert er seit 2014. Das Kunstprojekt möchte kollektive Freiräume schaffen und neue Formen der gemeinschaftlichen Produktion verbildlichen. Finn setzt sich inhaltlich mit politischen Forderungen und Implikationen von experimentellen Räumen in Nachbarschaften auseinander.

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In ihren Arbeiten beschäftigt sich Si-Ying Fung (*1985) mit Farb- und Strukturqualitäten unterschiedlicher Materialien und interessiert sich für Themen wie Beziehungen zwischen Ort und Identität, das Anordnen unterschiedlicher Umgebungen und Variation/Imitation. Im Doppelstudium studierte sie Illustration an der HAW Hamburg (Diplom), Sinologie/Kunstgeschichte an der Universität Hamburg (Magister) und im Rahmen eines DAAD-Stipendiums an der China Academy of Art in Hangzhou. Ihre Malereien und Zeichnungen stellte sie u. a. bei der Illustrative Berlin, der Qinying Gallery in Hangzhou, Galerie Gudberg Nerger, Galerie im Elektrohaus, Kulturreich Galerie und im Künstlerhaus 2025 aus. Sie ist Mitglied im Kollektiv tapir&klotz, hat in der Vermittlung am Museum für Völkerkunde und am MKG, sowie als Dozentin bei der Internationalen Sommerakademie Pentiment 2017 mitgewirkt.

www.siyingfung.com

Clara Haberkamp ist Jazz-Pianistin, Sängerin und Komponistin. In den Jahren 1998 bis 2006 gewann sie mehrmals bei den Wettbewerben "Jugend jazzt" und "Jugend musiziert" auf Landesebene. Sie war Mitglied im Landesjugendjazzorchester NRW und im "Bujazzo". Tourneen führten sie nach Südostasien, Malta, Israel und Estland. Von 2009 bis 2013 studierte sie Klavier am Jazz Institut Berlin und später Komposition an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT). Als Master-Abschlussprojekt hat sie im Mai 2017 ihr eigens für die NDR Big Band komponiertes Programm im Liebermann Studio Hamburg aufgenommen. Mit ihrem Trio konnte sie als Gewinnerin des "Newcomer Awards" des Festivals "Jazz Baltica" im Jahr 2011 die erste CD realisieren. Mit ihrem neuesten Album "Orange Blossom" (Traumton Records, Berlin) wurde das Trio für den Echo Jazz 2017 in der Kategorie "Newcomer" nominiert. Von 2015 bis 2016 war sie Stipendiatin der Oscar und Vera Ritter-Stiftung und hat seit Oktober 2016 einen Lehrauftrag für Jazzimprovisation an der HfMT.

www.clarahaberkamp.com

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Linda Hollkott wurde 1986 in Hagen (NRW) geborenen. Sie studierte an der Hochschule für bildende Künste (HFBK) in Hamburg zunächst Malerei und anschließend Zeitbezogene Medien, bei den Professor*innen Monika Baer, Matt Mullican, Michael Diers und Jeanne Faust. 2015 schloss sie ihr Studium mit dem Diplom ab. Linda Hollkott wurde 2013 durch den Freundeskreis der HFBK (Projektförderung) sowie 2014/15 von der Karl H. Ditze Stiftung (Jahresstipendium zur Begabtenförderung) gefördert. Seit 2009 hat sie an diversen Orten ausgestellt, unter anderem in der Darmstädter Sezession (2012), der Galerie 52 in Essen (2014) sowie bei der P/ART Producers Art Fair in Hamburg (2013 und 2014). Linda Hollkott lebt und arbeitet in Hamburg.

www.linda-hollkott.com

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Henri Hüster wurde 1989 in Berlin geboren. Er studierte Philosophie und assistierte am Landestheater Linz. Dort gründete Hüster die Reihe "Nachtspiel", in deren Rahmen erste eigene Arbeiten entstanden. Von 2012 bis 2016 studierte er Regie an der Theaterakademie Hamburg. Seine Abschlussinszenierung "Ein weiteres Beispiel für die Durchlässigkeit gewisser Grenzen" wurde zum Körber-Festival eingeladen. 2016 gewann Henri Hüster den Start-Off-Wettbewerb mit einem Konzept für die Bühnenadaption von Rainald Goetz' Roman "Irre". Die Premiere fand 2017 am Lichthof-Theater statt. Seit zwei Jahren arbeitet er kontinuierlich mit der Choreographin Vasna Aguilar zusammen. Für das Schäxpir-Festival kreieren sie das Stück "Tanzen für AnfängerInnen". Mit der Autorin Gerhild Steinbuch entwickelt Hüster zurzeit ein Hörspiel. In der Spielzeit 17/18 inszeniert er Thomas Melles "Bilder von uns" an den Bühnen Wuppertal.

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Luise Kautz, 1987 in Bonn geboren, studierte Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT) sowie Theater- und Medienwissenschaft an der Universität Bayreuth und der FU Berlin. Sie hospitierte bei Nicholas Hytner und Stefan Herheim in Oslo und Berlin und arbeitete als Assistentin von Florian Lutz und Beverly Blankenship. Ihre eigenen Regiearbeiten beinhalten u. a. Debussys "Pelléas et Mélisande" im Theaterquartier Hamburg, Mozarts "Die Entführung aus dem Serail" im Forum der HfMT, "Belshazzar" von G. F. Händel in der St. Jacobi Kirche Hamburg sowie Mozarts "Der Schauspieldirektor" mit den Hamburger Symphonikern in der Laeiszhalle. Im Februar 2016 wurde ihr der "Berenberg Kulturpreis 2016" der Berenberg Bank Stiftung verliehen. Luise Kautz ist Stipendiatin der "Akademie Musiktheater heute" der Deutschen Bank Stiftung sowie Semifinalistin des "Ring Award 2017".

www.luisekautz.wordpress.com

Russlan Kassimowitsch Tintschurin wird 1987 im sibirischen Tomsk geboren. Als er acht Jahre alt ist, beschließen seine Eltern, der Heimat den Rücken zu kehren – sie wandern aus, nach Deutschland, wo Russlan fortan als Rudi Martens weiterlebt. 2008 geht er an die HAW Hamburg, um Illustration zu studieren – die Studienstiftung des deutschen Volkes fördert ihn mit einem Stipendium. Während seiner Zeit an der Hochschule gründet er gemeinsam mit ein paar Kommilitonen das unabhängige Illustrationsmagazin "Luks". Bis heute wird es von den jüngeren Generationen der HAW weitergeführt. Zudem verbringt er ein Jahr in Angoulême, wo er "Bande dessinée" studiert. Im Jahr 2015 schließt Russlan sein Masterstudium mit der Graphic Novel "O" ab und macht sich als Illustrator selbstständig. Heute ist er ist Teil von zwei Künstlerkollektiven: "Tapir & Klotz" und "Russlan & Xandt". Neben klassischen Editorials konzentriert er sich vor allem auf Graphic Recording und Comics.

Lina Moreno ist Künstlerin, Zeichnerin und Illustratorin. Nach dem Erhalt ihres Bachelors in "Bildende Künste" in Kolumbien erhielt sie 2015 ein DAAD-Stipendium, um den Master Illustration mit dem Schwerpunkt "Graphische Erzählung" an der HAW Hamburg zu studieren. Ihre Leidenschaft für Sozialwissenschaften und Journalismus profilierten sie als eine interdisziplinäre Künstlerin mit einem großen Interesse an soziokulturellen Projekten. 2016 begann sie das Projekt "Sketchup drauf". Dabei handelt es sich um Zeichnungen, die Menschen und ihre Diversität in der U-Bahn abbilden. Ihr Ziel ist es, dieses Projekt in Form einer Organisation auszubauen. Seit 2012 arbeitet sie als Illustratorin u.a. für Verlagshäuser, Editorialprojekte und Universitäten verschiedener Länder und ist als Referentin verschiedener Comic- und Illustration-Workshops tätig. Ihre Werke wurden international ausgestellt.

www.linamoreno.com

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Geboren in Stuttgart, entdeckte Moritz früh seine Leidenschaft für Filme und begann während seines Studiums an der Hochschule der Medien als Kameramann an Kurzfilmen und Musik Videos zu arbeiten. Außerdem erlaubte ihm die Arbeit als Beleuchter und Kameraassistent an Fernseh- und Werbeproduktionen sein Wissen über die Bildgestaltung weiterzuentwickeln. Nach dem Studium zog er nach Edinburgh, Schottland, wo er es schnell schaffte, parallel zu seinem Studium an der Screen Academy, Zutritt in die schottische Filmlandschaft zu erlangen. Er arbeitete dort als Kameramann an einem Langfilm, Kurzfilmen und Dokumentationen. Zurück in Deutschland, zog es ihn nach Berlin, wo er weitere Erfahrung an Werbe- und Langfilmen sammeln konnte. Um sich als Kameramann weiter zu entwickeln, beschloss Moritz das Master-Studium in Bildgestaltung an der Hamburg Media School zu besuchen, welches er 2016 erfolgreich abschloss. Seitdem arbeitet er wieder als freiberuflicher Kameramann an Fiktionalen-, Dokumentarischen- und Werbeproduktionen.

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in Herdecke geboren. Abitur 2006. Es folgten zahlreiche Ausstattungstätigkeiten für Kino, Fernseh- und Werbefilme. Von 2009 bis 2013 als Innenrequisiteurin bei internationalen und nationalen Kinofilmproduktionen beschäftigt. Von 2008 bis 2012 im Studium an der ifs internationale filmschule köln, im Fachbereich Regie. Abgeschlossen mit dem Kurzfilm "Guck Woanders Hin", Bachelor of Arts. Danach als Schauspiel-Coach tätig und an der Entwicklung mehrerer fiktionaler Projekte beteiligt. 2014 Umzug nach Hamburg zum Masterstudiengang Film an der Hamburg Media School im Fachbereich Regie. Im Rahmen des Studiums entstanden die Kurzfilme "Beeke", "Chay" und "Samira". Abgeschlossen mit dem Kurzfilm "Aloha" im Oktober 2016 und dem Master of Arts. Seit 2017 in Isabell Šubas Mentoringprogramm für junge Filmemacherinnen "Into the Wild" aufgenommen und Stipendiatin der Claussen-Simon-Stiftung "Unsere Künsten" in Hamburg.

www.charlotterolfes.de

Lars Seniuk studierte Trompete in Berlin sowie Jazzkomposition und klassische Komposition in Hamburg. Der von der Presse als „Überflieger“ (HR, SWR) und „Tausendsassa“ (DLF) betitelte Musiker leitet u.a. das New German Art Orchestra, mit dem er 2015 sein Debüt-Album aufnahm, das auf Anhieb für den ECHO nominiert wurde.

Er bewegt sich in den verschiedensten Stilen zwischen traditionellem und Avantgarde-Jazz mit Einflüssen aus mikrotonaler und Neuer Musik, erforscht mit seiner Musik kontrastreiche und neuartige Klangwelten, sprengt Genregrenzen und -klischees. Er ist Gastdirigent bei der hr-Bigband, übernahm im Alter von 24 Jahren die Leitung des Landesjugendjazzorchesters Hamburg und unterrichtet Musikstudenten/-innen und Profimusikern/-innen aus ganz Deutschland.

2015 gründete er die gemeinnützige Initiative Miteinander durch Musik e.V., die bundesweit Musikprojekte für Geflüchtete organisiert.

www.larsseniuk.de

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Višnja Sretenović absolvierte ihr Schauspielstudium an der Akademie für Darstellende Kunst in Belgrad. Für ihre Weiterbildung in Deutschland hat sie das DAAD-Stipendium für junge Künstler/-innen im Fachbereich Darstellende Kunst erhalten und absolvierte den MA in Performance Studies an der Universität Hamburg. Ihre Abschlussarbeit nach moskau nach moskau führte Sie auf Kampnagel auf. Ihre Inszenierung schlag die sorgen mit der feier! gefördetvon der Kulturbehörde Hamburg und der Hamburgischen Kulturstiftung hatte Premiere auf dem Kulturschiff MS Stubnitz und wurde zum Baltic Centre for Contemporary Art in Newcastle eingeladen.

Višnja war als Schauspielerin u.a. am Wiener Volkstheater und Theater Republique in Kopenhagen tätig. In ihrer eigenen künstlerischen Arbeit setzt sie sich mit Fragen über ihre Position als Frau, Künstlerin und zeitgenössische Nomadin auseinander.

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Gábor Thury, geboren 1990, studiert Dramaturgie an der Universität für Schauspiel- und Filmkunst in Budapest. Während seines Studiums lernt er den ungarischen Film- und Theaterregisseur Kornél Mundruczó kennen. Seit 2013 arbeitet er regelmäßig als Dramaturg mit ihm u.a. am TR Warszawa, am Schauspielhaus Zürich, am Proton Theatre. Zwischen 2015 und 2017 ist er fester Dramaturgieassistent am Thalia Theater Hamburg und arbeitet als Dramaturg mit den Regisseuren Franziska Autzen, Anne Lenk, Giacomo Veronesi und Kornél Mundruczó. Zudem ist er Mitgründer und Koordinator des internationalen Cafés "Embassy of Hope" am Thalia in der Gaußstraße. Das Café in Altona ist zu einem wichtigen Begegnungsort für Geflüchtete und ehrenamtliche Mitarbeiter geworden. Sein erstes Stück "Last Chance Clinic" – erarbeitet mit dem ungarischen Regisseur Martin Boross – hat 2017 in Budapest Premiere.

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Ron Zimmering ist Schauspieler, Regisseur und Initiator verschiedener Veranstaltungsformate. Seine Arbeit zeichnet sich durch die Verbindung klassischer Stoffe mit dokumentarischen und biografischen Elementen aus. In seinen Inszenierungen und Formaten bringt er sehr unterschiedliche Menschen mit verschiedenen künstlerischen Ausdrucksformen auf die Bühne.

Er studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig und war vier Jahre Ensemblemitglied des Saarländischen Staatstheaters, wo bereits erste Regiearbeiten entstanden. Von 2012 bis 2016 studierte er Regie an der Theaterakademie Hamburg und präsentierte dort seine Abschlussinszenierung "Gilgamesch" auf Kampnagel.

Derzeit arbeitet er für das Landestheater Detmold, das Theater Osnabrück und das Lichthof-Theater Hamburg. Am Deutschen Schauspielhaus leitet er die monatliche Heim-Spiel-Reihe "heimaten 1-10".

www.ronzimmering.de

»Dank der Unterstützung, des Vertrauens und der Freiheit gelangte ich zu neuartigen Erkenntnissen und darüber hinaus ein großes Stück näher zu mir selbst. Gleichermaßen halfen mir die Impulse und Anregungen sowie die Coaching-Gespräche und Seminare, meinen persönlichen Weg als Saxophonist und Komponist zu festigen und voller Mut und Tatendrang weiter auszubauen. Mein herzlicher Dank gilt sowohl der Leitung und den Mitarbeitern der Stiftung als auch den Dozenten für Ihre fantastische Arbeit. Ich kann voller Stolz behaupten: Das Förderjahr war für mich persönlich eines der aufregendsten und kreativsten meines bisherigen Lebens.«

Sebastian Gille, Jazz-Saxofonist
Jahrgang 2014/15

Jahrgang 2016/17

Stefan Bühls Leidenschaft für das Klettern führte ihn schon in jungen Jahren an viele entlegene und schwer zu erreichende Orte. Hierbei entdeckte er, wie spannend Geschichten über Bilder erzählt werden können.

Er studierte Design mit den Schwerpunkten Film, Fotografie und Computer Generated Imaging (CGI) an der "Georg Simon Ohm Hochschule Nürnberg". Seinen Masterabschluss machte er 2014 an der Filmhochschule "Hamburg Media School" im Bereich Bildgestaltung.

Schon während seines Studiums drehte er auf Grund seiner besonderen Fähigkeiten im Extremklettern für den Kinodokumentarfilm "Jäger des Augenblicks" in ausgesetzten Felswänden im venezuelanischen Urwald. Er arbeitet heute als Director of Photography und verbindet seine Talente als lichtsetzender Kameramann im Spielfilm und in der Werbung mit seiner Vorliebe für das Extreme.

www.stefanbuehl.de

Pauline Crescentia Jacob studierte klassischen Gesang bei Prof. Jörn Dopfer an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Schon während ihres Studiums wirkte sie bei zahlreichen freien Produktionen mit. Dabei sang sie unter anderem die Partie des „Orfeo“ in Glucks Oper Orfeo ed Euridice und die Partie der „Sorceress“ in Purcells Dido and Aeneas. Auch als Schauspielerin war sie auf der Bühne zu erleben. Sie arbeitete wiederholt mit jungen Regisseuren der Hamburger freien Szene zusammen, u.a. mit Anja Kerschkewicz, Benjamin van Bebber und Vendula Novakova.

Von Dezember 2014 bis Januar 2016 war sie als Altistin im Opernchor des Theater Bremen engagiert. Neben ihrer Chortätigkeit konnte man sie dort auch als Solistin erleben, u.a. als „Lehrbube“ in Wagners Die Meistersinger von Nürnberg, als „Contessa di Ceprano” in Verdis Rigoletto und als „Pauline“ in den Familienkonzerten der Bremer Philharmoniker. Sie ist Preisträgerin des Internationalen Gesangswettbewerbs Schloss Rheinsberg 2016.

In ihrer Arbeit gilt ihr besonderes Interesse neuen Ausdrucksformen im Musiktheater und der Möglichkeit einer erweiterten künstlerischen Verantwortung von Darstellenden. Neben ihrer Tätigkeit als klassische Sängerin entwickelte sie deshalb wiederholt Projekte mit Künstlerinnen und Künstlern anderer Sparten. Dazu gehört eine Co-Regie mit dem Szenographen Alper Kazokoglu am Südpol Luzern, die Band Henrik Zeabird und die Mitgründung des Club zur Heiligen Kreuzdame.

www.paulinejacob.de

Anja Kerschkewicz wurde 1983 in Berlin geboren. Sie studierte zunächst an der Kunsthochschule Berlin-Weissensee Bühnen- und Kostümbild und schloss ihr Studium dann als Szenografin an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe bei Prof. Penelope Wehrli ab. Von 2009 bis 2012 war sie Bühnenbildassistentin am Schauspielhaus Zürich, u.a. bei Projekten von Frank Castorf, Stefan Pucher und Ruedi Häusermann. Im Anschluss studierte sie Schauspielregie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und realisierte während ihres Studiums unter anderem Projekte im Hamburger Sprechwerk, dem Malersaal des Schauspielhauses Hamburg, dem St. Pauli Theater und auf Kampnagel.

Außerdem gründete sie bereits während ihres Studiums mit Eva Kessler die Gruppe FRAUEN UND FIKTION, die ihr erstes Stück am Lichthof Theater, auf dem Festival Hauptsache Frei Hamburg und im AckerStadtPalast Berlin zeigte. Mit FRAUEN UND FIKTION arbeiten beide an einer Reihe von Performances unter Überschriften wie LUST, GEWALT, ARBEIT & RELIGION, in denen sie sich mit ihrer Wirklichkeit als Frauen und Theatermacherinnen in der westlichen Welt kritisch befassen: Sie setzen sich mit Bildern und Geschichten, die über Frauen produziert werden, auf der Bühne auseinander und erproben alternative Entwürfe von Frau-Sein.

Anja Kerschkewicz hat mit dem Projekt POST NUCLEAR LOVE (Text: Svenja Viola Bungarten, Komposition: Yuval Halpern) den Berliner Opernpreis 2016 an der Neuköllner Oper Berlin gewonnen.

Neben ihrer Arbeit als Regisseurin initiiert und kuratiert sie zusammen mit Patricia Carolin Mai die Performance Doppelabende WE PRESENT am Hamburger Lichthof Theater.

www.anjakerschkewicz.com

Nick Koppenhagen wurde 1987 in Hamburg geboren und wuchs in Lübeck auf. Er studierte im Doppelstudium Bildende Künste bei Jeanne Faust an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg (BA 2013) sowie Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Hamburg (BA 2014).

Ein Reisestipendium der Alfred Toepfer Stiftung und der Hochschule für Bildende Künste Hamburg führte ihn im Wintersemester 2013 an die School of The Museum of Fine Arts nach Boston. 2013/14 wurde er außerdem vom Studierendenwerk Hamburg mit dem Fritz-Prosiegel-Stipendium gefördert.

Von 2013 bis 2015 absolvierte Nick Koppenhagen seinen Master of Fine Arts bei Thomas Demand an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg.

Seit 2010 hat er an diversen Orten ausgestellt, u.a. im Kunsthaus Hamburg (2016); der Galerie Conradi, Hamburg (2015); dem Kunstraum d21 in Leipzig (2014); dem M.1 der Arthur Boskamp-Stiftung in Hohenlockstedt (2014) sowie der Fourth Wall Gallery, Boston (2013).

Nick Koppenhagen ist Gründer und Betreiber des Audioformats/Podcasts kunstgespraeche.com – einer Sammlung von offenen Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern zu ihrer Arbeit. 

Dokumentationen seiner Arbeiten finden sich unter: nickkoppenhagen.com

Linda Leine (*1988 in Riga, Lettland) wurde bereits im Alter von 8 Jahren an der Rigaer Musikschule für Hochbegabte aufgenommen und studierte anschließend an der Lettischen Musikakademie bei Prof. Arnis Zandmanis.

Seit 2010 setzte sie ihre Ausbildung in an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg fort, zunächst bei Lilya Zilberstein, und seit 2013 im Masterstudiengang Klavier solo an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Konrad Elser. Sie besuchte Meisterkurse u.a. bei Igor Lazko, Mikhail Voskresensky, Milena Mollova, Philip Moll, Einar Steen-Nøkleberg, Rudolf Jansen, Ewa Kupiec und Bernd Goetzke.

Zu ihren Wettbewerbserfolgen zählen der 1. Preis beim Concours Musical de France, der 2. Preis beim Concours International de piano Nikolaï Rubinstein in Paris und der 2. Preis beim Possehl-Musikwettbewerb sowie 1. Preise bei Kammermusikwettbewerben in Lettland und Litauen. Im Jahr 2011 gewann sie den 1. Preis im Fach Klavierbegleitung der Maritim Musikwoche. Zudem erhielt sie eine Einladung zur „Woche der Begegnung junger Musiker“ der Schwetzinger SWR Festspiele. 2012 wurde sie mit dem 2. Preis beim Wettbewerb der Elise Meyer Stiftung in Hamburg ausgezeichnet. 2014 war Linda Leine Stipendiatin der AD Infinitum Foundation. Im Jahr 2015 gewann sie den 3. Preis bei dem 9. Inter­na­tionalen Wettbewerb “Franz Schubert und die Musik der Moderne” in der Kategorie Gesang und Klavier.  Linda Leine gewann überdies den Steinway Förderpreis 2015.

Als Solistin, Kammermusikerin und Liedbegleiterin konzertiert die junge Pianistin bereits in zahlreichen europäischen Ländern und spielte in Aufnahmen für den lettischen Rundfunk und den SWR.

Linda Leine und Daria Marshinina trafen sich an der Hamburger Musikhochschule und bildeten ein Klavierduo in der Klasse von Prof. Lilya Zilberstein. Ein Höhepunkt der Zusammenarbeit des Duos war das Konzert beim Schleswig-Holstein Musik Festival im Juli 2015, wo Linda Leine und Daria Marshinina ihr russisches Duo-Programm mit Werken von Sergei Rachmaninow und Peter I. Tschaikowsky präsentierten. Im Oktober 2015 traten sie der berühmten Klavierduo-Meisterklasse von Prof. Hans-Peter und Volker Stenzl an der Hochschule für Musik und Theater Rostock bei. Zu den letzten Erfolgen des Klavierduos Leine-Marshinina gehört der 2. Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb für Klavierduos im November 2015 in Rom.

www.lindaleine.com

www.leine-marshinina.com

Patricia Carolin Mai ist Tänzerin, Choreographin und Tanzvermittlerin. Ihre Ausbildung im zeitgenössischen Bühnentanz erhielt sie an der School voor Nieuwe Dansontwikkeling (SNDO) Amsterdam und am Königlichen Konservatorium Antwerpen (Bachelor). Als Tänzerin arbeitet sie im In- und Ausland, u.a. für Roberto Olivian, Isabelle Schad, Willi Dorner und Martin Nachbar, sowie am Staatstheater Lübeck mit Lillian Stillwell. Als Stipendiatin der Israelstiftung war sie zwei Jahre lang als Tänzerin in Israel engagiert, u.a. bei der Batsheva Dance Company unter der Leitung von Ohad Naharin.
2015 absolvierte sie den Masterstudiengang Performance Studies an der Universität Hamburg und zeigte ihre eigenen choreographischen Arbeiten NäherRücken und CatanAllay 2015/2016 auf Kampnagel. Darüber hinaus entwickelt sie Performanceprojekte mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen am K3|Zentrum für Choreographie, an der Universität Hamburg und am Ernst-Deutsch-Theater Hamburg. Ihre Tanzproduktion READY TO SNAP ist der erste Teil der Tanztrilogie zu “Körper in Extremzuständen“ und wurde im Rahmen der Limited Edition am K3|Tanzplan Hamburg koproduziert. Für den zweiten Teil der Tanztrilogie BALAGAN BODY, war sie im Sommer 2017 “Artist in Residence“ am Seoul Dance Center in Korea und am Kelim Dance Center in Israel. BALAGAN BODY ist eine transkulturelle Begegnung zwischen Künstler*innen aus Hamburg und Tel Aviv und wird im Januar 2018 auf Kampnagel uraufgeführt.
Neben ihrer Arbeit als Tänzerin und Choreographin initiiert und kuratiert sie zusammen mit Anja Kerschkewicz die Performance Doppelabende WE PRESENT am Hamburger Lichthof Theater.
 

Daria Marshinina wurde 1988 in Moskau geboren und begann das Klavierspiel bereits im Alter von drei Jahren. Zwei Jahre später kam sie auf die Chopin-Musikschule Moskau und besuchte von 2004 bis 2007 das Gnessin Musikgymnasium für Hochbegabte, wo sie bei Marianna Shalitaeva und Jakob Katznelson studierte. Nach ihrem Abschluss setzte sie ihre Studien bei Prof. Vera Nomina an die Gnessin Academy of Music in Moskau fort. 

2007 begann sie ihr Studium bei Prof. Michael Endres und Prof. Gabriele Kupfernagel an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, bevor sie zu Prof. Anna Vinnitskaya an die Hochschule für Musik und Theater Hamburg wechselte.

Daria Marshinina ist vielfache Preisträgerin. Sie wurde u.a. mit dem 2. Preis des Dimitri Schostakowitsch Jugendklavierwettbewerbs in Moskau ausgezeichnet, dem 4. Preis des Wettbewerbs „Romantischer Stern“ in Kassel, dem 2. Preis des Wettbewerbs der Elise Meyer Stiftung in Hamburg, dem 2. Preis des Alfred Schnittke Wettbewerbes in Hamburg und mit dem 2. Preis des Rosario Marciano Klavierwettbewerbes in Wien. Der DAAD zeichnete sie mit einem Preis für herausragende musikalische Leistungen aus, zudem erhielt sie mehrfach Stipendien der Oscar und Vera Ritter Stiftung, der Anna Ruths-Stiftung, der Alfred Töpfer Stiftung, sowie der Otto-Stöterau-Stiftung.

Als Solistin konzertierte Daria Marshinina mit dem Kammerorchester Kremlin Moskau und dem städtischen Orchester Klaipèda unter der Leitung von Pavel Berman. Ihre künstlerische Tätigkeit als Solistin, Kammermusikerin und Liedbegleiterin führte sie nach Spanien, Italien, Österreich, Frankreich, Schweden, Andorra, Litauen und in die Türkei.

Seit Oktober 2014 verfeinert Daria Marshinina ihr pianistisches Können im Studiengang Konzertexamen an der Hochschule für Musik und Theater Rostock in der Klasse von Professor Bernd Zack.

Linda Leine und Daria Marshinina trafen sich an der Hamburger Musikhochschule und bildeten ein Klavierduo in der Klasse von Prof. Lilya Zilberstein. Ein Höhepunkt der Zusammenarbeit des Duos war das Konzert beim Schleswig-Holstein Musik Festival im Juli 2015, wo sie ihr russisches Duo­-Programm mit Werken von Sergei Rachmaninow und Peter I. Tschaikowsky präsentierten. Im Oktober 2015 traten sie der berühmten Klavierduo-Meisterklasse von Prof. Hans-Peter und Volker Stenzl an der Hochschule für Musik und Theater Rostock bei. Zu den letzten Erfolgen des Klavierduos Leine-Marshinina gehört der 2. Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb für Klavierduos im November 2015 in Rom.

www.dariamarshinina.com

www.leine-marshinina.com

Oliver Schau wurde 1984 in Hamburg geboren. Nach seinem Bachelorabschluss in Architektur an der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) in Cottbus und der La Salle Ramon Llull in Barcelona studierte er bei den Professoren Glen Oliver Löw, Jesko Fezer und Friedrich von Borries an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg und absolvierte im Jahr 2014 seinen Master of Fine Arts im Studienschwerpunkt Design.

Seit 2011 hat Oliver Schau in zahlreichen nationalen und internationalen Städten ausgestellt, u.a. in der Bundeskunsthalle Bonn (2013), auf dem Les Berges Festival in Paris (2014) und auf der IMM Cologne (2015). Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Archstar der BTU Cottbus, den HFBK Designaward und den German Design Award Newcomer Nominee.

Oliver Schau lebt und arbeitet in Hamburg.

Milena Straube wurde 1992 in Berlin als Tochter einer Französin geboren und ist bilingual aufgewachsen. 2012 begann sie ihr Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg, welches sie 2016 abschloss. Während des Studiums wirkte sie in zahlreichen Studienprojekten der Theaterakademie mit.

Die Produktion „Ein weiteres Beispiel für die Durchlässigkeit gewisser Grenzen“ wurde 2016 zum Körber Festival in Hamburg eingeladen. Seit 2015 ist Milena Straube als Gast am Thalia Theater Hamburg und am Deutschen Schauspielhaus tätig, u.a. ist sie zu sehen in „Das Tierreich“ (Regie: Christina Rast), „Die unendliche Geschichte“ (Regie: Rüdiger Pappe) und „Alles weitere kennen Sie aus dem Kino“ (Regie: Katie Mitchell). Bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen hatte sie 2016 mit „Am Rand“ Premiere, ein Kooperation mit den Hamburger Kammerspielen.

Derzeit arbeitet sie als freie Schauspielerin in Hamburg.

Sammy Van den Heuvel wurde 1985 in Antwerpen in Belgien geboren. Nach einem Architekturstudium am Henry van de Velde Instituut in Antwerpen arbeitete er als Architekt und studierte zeitgleich Bühnenbild an der Königlichen Kunstakademie Antwerpen. Das Studium schloss er 2014 bei Katleen Vinck mit einer Performance für zwei Tänzer und zwei Musiker zum „Großen Duett für Cello und Klavier“ von Galina Ustvolskaya ab. Während des Bühnenbildstudiums hospitierte er u.a. bei Jan Strobbe, Katleen Vinck und Jan Pappelbaum, außerdem assistierte er Annette Kurz am Thalia Theater Hamburg. Er ist Alumnus der Akademie Musiktheater heute (Jahrgang 2012-2014) der Deutsche Bank Stiftung.

Von 2014 bis 2016 war er als Bühnenbildassistent am Thalia Theater Hamburg angestellt. Neben der Gestaltung von Theater- und Stadträumen entwickelte er hier eigene Bühnenbilder für szenische Lesungen, die Thalia-Soap, den Popmythenzyklus, Inszenierungen wie "Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel" (Regie: Friederike Harmstorf) und "3000 Euro" (Regie: Julia Jost) sowie die theatrale Installation "Manet sehen. Zola hören" in der Kunsthalle Hamburg (Regie: Giacomo Veronesi).

Für die Uraufführung der Oper "Tonguecat" im Sommer 2016 an der Bayerischen Staatsoper München entwickelte er zusammen mit Dimana Lateva das Bühnen- und Kostümbild (Komposition: Saskia Bladt und Torsten Herrmann; Regie: Martha Teresa Münder und Daniel Pfluger).

Jascha Viehstädt wurde 1985 in Hamburg geboren. Nach seiner Ausbildung als Bühnentänzer in Hamburg absolvierte er 2014 den Masterstudiengang Choreographie am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz Berlin. Er wurde in zeitgenössischem Tanz, Modern, Ballett sowie Choreographie/Komposition und Improvisation ausgebildet und studierte u.a. bei Wanda Golonka, Ingo Reulecke und Reinhild Hoffmann. 

Engagements als Tänzer führten ihn in die freie und experimentelle Szene Hamburgs, Berlins, Düsseldorfs und Münchens sowie an verschiedene Staats- und Stadttheater in Deutschland. Er arbeitet u.a. mit Philipp van der Heijden, Chikako Kaido und Anna Konjetzky zusammen. Eigene Arbeiten wurden u.a. auf Kampnagel in Hamburg, im Thalia Theater Gaußstraße, am Theater Bremen, in den Uferstudios Berlin und am Theater Heidelberg gezeigt. 

Seit 2009 ist Viehstädt Choreograph und Performer der Hamburger costa compagnie. Die interdisziplinäre Künstlerformation bereist für ihre dokumentarisch-performativen Arbeiten Regionen wie Fukushima, den Libanon, Irak oder zuletzt die USA und Afghanistan und nimmt die Menschen und Geschehnisse vor Ort in den Fokus. Von 2013 bis 2016 wurde die Gruppe im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes gefördert und zeigt nun ihre aktuelle Produktion in Deutschland und den USA.

Viehstädts Arbeit ist von einer offenen Herangehensweise an intensive, körperliche Zustände und der Suche nach einer klaren, formalen Struktur geprägt. In einem engen Beieinander von choreographischer und darstellerischer Praxis nähert er sich damit der Flüchtigkeit des Tanzes durch Konzept, Intuition und Körper.

Theresa von Halle experimentiert mit Ausdrucksformen von klassischer Musik und inszeniert Konzerte und Musiktheater. Der szenische Umgang mit Instrumentalisten und das Entdecken von neuen Ausdrucksmöglichkeiten durch die Instrumente ist Teil ihrer Arbeit.

Theresa von Halle studierte Oboe an der Hanns Eisler Musikhochschule in Berlin und absolvierte ihr Masterexamen an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Während des Studiums war sie Finalistin im Wettbewerb für neue Konzertideen von Meßmer Momentum und Preisträgerin des Masefield Konzertstipendiums für neue Konzertformen der Alfred Töpfer Stiftung. Seitdem sind zahlreiche szenische Konzerte und Musiktheaterprojekte unter ihrer Regie entstanden und wurden unter anderem auf dem Festival „Big Bang“ auf Kampnagel, in der Akademie der Künste in Hamburg und der Hamburger Landesvertretung in Berlin aufgeführt. Mit ihrer Musiktheater-Inszenierung „Att Tala är Silver, Men Sjunga är Guld“ war sie im Sommer 2015 in Finnland auf Tournee.

2016 übernahm sie die musikalische Leitung im Theaterstück „Gilgamesch“ in der Inszenierung von Ron Zimmering auf Kampnagel, wo sie aus 5000 Fliesen und den Stimmen der Schauspieler die Musik entwickelte. Zudem ist sie als freie Mitarbeiterin der Elbphilharmonie im Bereich Zukunftsmusik tätig. Sie lebt in Hamburg.

theresavonhalle.de

»Mein Stipendium der Claussen-Simon-Stiftung bedeutet für mich vor allem, mich konzentriert und intensiv meiner künstlerischen Praxis zu widmen und herauszufinden, wie ich mein Potenzial voll entfalten kann. Einzigartig (an dem Stipendienprogramm) sind: Unvergessliche Begegnungen, Freundschaften, ein großes und bestärkendes Netzwerk sowie eine hervorragende ideelle Förderung!«

Patricia Carolin Mai, Tänzerin
Jahrgang 2016/17

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Jahrgang 2015/16

Katja Aufleger wurde 1983 in Oldenburg geboren. Nach ihrem Abschluss in Raumkonzept und Design an der Akademie Mode & Design Hamburg studierte sie bei den Professoren Andreas Slominski, Matt Mullican und Michael Diers an der Hochschule für bildende Künste Hamburg und machte im Jahr 2013 ihren Master of Fine Arts, für den sie mit dem Karl H. Ditze Preis für die beste Abschlussarbeit, sowie dem Berenberg Preis für junge Kunst ausgezeichnet wurde.

Seit 2009 hat Katja Aufleger in zahlreichen nationalen und internationalen Städten ausgestellt, u.a. in der Bundeskunsthalle Bonn und dem Bonnefantenmuseum Maastrich (beides 2013), sowie der Städtischen Galerie Wolfsburg (2014) und dem Kunstverein in Hamburg (2015).
Katja Aufleger wurde für Ihre Arbeiten mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Förderpreis Kulturstiftung der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg. Seit 2014 ist sie Stipendiatin des Hamburger Arbeitsstipendiums.
Katja Aufleger lebt und arbeitet in Hamburg. 

www.katja-aufleger.de

Der in Zimbabwe geborene Tenor Trevor Pichanick begann seine Gesangskarriere bereits in jungen Jahren in dem Knabensopran seiner Heimatstadt Harare.

Für die Aufnahme seines Musikstudiums zog er nach Australien und studierte erfolgreich am Queensland Konservatorium und später am National Institute for Dramatic Art in Sydney. Hier wurde er zum jüngsten Mitglied des australischen Opernchores am Sydney Opera House, dem er für mehr als zwei Jahre angehörte. Zu seinen größten Erfolgen zählten Engagements für Hauptrollen mit der Pinchgut Opera Company und beim Queensland Music Festival.

Nach seinem Studium in Australien zog es Trevor Pichanick in die Hansestadt, wo er zur weiteren Bereicherung und Vertiefung seines Studiums bis 2015 den Master-Studiengang Liedgestaltung an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg belegte. Hier trat er in der Hauptrolle
des Testo in Claudio Monteverdis Il combattimento di Tancredi e Clorinda auf und wurde für sein inspirierendes Konzertkonzept, welches Schuberts Winterreise mit Monteverdis Orfeo verknüpft, mit einem Masefield Prize ausgezeichnet.

Als Stipendiat der Claussen-Simon-Stiftung gestaltet Trevor Pichanick Konzertkonzepte, die das Hamburger Musik-Publikum auf neue Art adressieren. Er betrachtet klassische Musik - ob Oper oder Volkslied – aus neuer Perspektive, setzt sie in ungewohnter Umgebungen in Szene und versucht, eine Nähe zwischen Musik und Publikum zu bewirken, die auch für Klassik-ferne Zielgruppen ein wahres, relevantes Erlebnis schafft. 

www.trevorpichanick.com

Darja Pilz wurde in Tula / Russland geboren und zog im Alter von 6 Jahren nach Deutschland, ins niederbayerische Passau. Ihr Studium in Audiovisuellen Medien / Kamera absolvierte sie in Berlin und zog anschließend nach Hamburg, wo sie im Studiengang Film an der Hamburg Media School erfolgreich ihren Master of Arts Cinematography machte.

Als Kamerafrau hat sie zahlreiche Kurzfilme realisiert. Für die Dreharbeiten zu dem 60- minütigen Dokumentarfilm IN ZUKUNFT kehrte Darja Pilz in ihr Heimatland Russland zurück und bewies dort auch als Regisseurin ihr Können. Der Kurzfilm EIN AUGENBLICK IN MIR, bei dem sie die Bildgestaltung übernahm, gewann auf internationalen Festivals 31 Preise und wurde auf über 100 Festivals weltweit gezeigt. Mit ihrem Abschlussfilm SCHULD UM SCHULD feierte sie auf dem Nachwuchsfilmfestival "Max Ophüls Preis" in Saarbrücken Premiere und gewann den Studio Hamburg Nachwuchspreis 2015 in der Kategorie Bester Kurzfilm.
Darja Pilz arbeitet als freischaffende Kamerafrau in den Bereichen Spielfilm, Dokumentarfilm, Werbung und Musikvideo. 

www.darjapilz.com

Anne Rietschel wurde 1986 in Elsterwerda geboren. Nach einem Auslandsjahr in Island entschied sie sich zunächst für ein Studium der Skandinavistik und Germanistik an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Universität Kopenhagen. Anschließend absolvierte sie ein Masterstudium der Dramaturgie an der Theaterakademie Hamburg.

An Hospitanzen und Assistenzen u.a. am Hebbel am Ufer Berlin, Grips Theater Berlin, Sophiensaele Berlin und Thalia Theater Hamburg schlossen zahlreiche Studienprojekte an der Theaterakademie Hamburg an. Hier verbanden sie v.a. Arbeitsbeziehungen mit Lea Connert, Friederike Schubert und Johannes Ender. In den Jahren 2011 und 2012 gehört sie zur Co-Leitung der Autorenlounge – Festival für junge Dramatik im Rahmen des Kaltstart- Festivals Hamburg.

Mit der interdisziplinären Gruppe "Barbara präsentiert:" residierte Anne Rietschel 2013 einige Monate im Hamburger Fleetstreet Theater, wo internationale und Hamburger KünstlerInnen gemeinsam zu Gast waren, um symbolisch Kunst für die Nachwelt zu archivieren. Von 2012-2015 war sie in der Dramaturgie am Thalia Theater beschäftigt und arbeitete u.a. mit Christopher Rüping, Jan Gehler oder Anton Krause an oft stadtspezifischen Projekten wie "Bye Bye Hamburg" oder "Die Wilde 13. Vom Sitzen auf angestammen Plätzen".

Derzeit arbeitet sie als freie Dramaturgin und hat einen Lehrauftrag an der Humboldt- Universität Berlin. Für das Projekt "Ankommen" erarbeitet sie mit Regisseur Gernot Grünewald am Thalia Theater Hamburg gemeinsam mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen deren Erzählungen vom Ankommen in Hamburg. 

Cora Sachs, geboren 1986, begann ihre Theatertätigkeit im Jahr 2005 mit verschiedenen Projekten, Ausstattungen und Arbeiten am Theater Itzehoe in Zusammenarbeit mit dem NN Theater Köln und verschiedenen Choreografen und Künstlern. Zwei Jahre später nahm sie ein Kostümbild-Studium an der Hochschule für Angewandte Wissenschaft Hamburg bei Professor Reinhard von der Thannen auf und war gleichzeitig Gaststudentin an der Hochschule für bildende Künste in Budapest mit dem dortigen Schwerpunkt Figurentheater und Szenografie. Außerdem absolvierte sie eine Fortbildung am Figurentheater-Kolleg Bochum. Es entstanden eigene Arbeiten in den Bereichen Regie und Malerei. Nach ihrem Bachelor of Arts im Fach Kostümdesign mit der eigenen Inszenierung „Und wenn sie nicht gestorben sind...“, für die sie mit dem Publikumspreis 2011 des 150% -made - in- Hamburg Festivals prämiert wurde, studiert sie von 2011 bis 2015 Schauspieltheaterregie an der Theaterakademie in Hamburg. Von 2011 bis 2013 war sie Stipendiatin des Deutschland- Stipendiums und wurde im Jahr 2013 mit dem Kunstpreis der Stadt Itzehoe ausgezeichnet. Ihre Arbeiten waren u.a. im St. Pauli Theater, im Thalia Theater Hamburg, im Theater Bremen und auf Kampnagel, sowie auf zahlreichen Festivals zu sehen. In einem engen Dialog und Austausch mit befreundeten KünstlerInnen entwickelte sie ein eigenes Zeichensystem für eine formale und inhaltliche Verdichtung ihrer Ideen und Vorstellungen: Ein Spiel auf der Grenze zwischen Realität, Fiktion und Absurdität mit dem Mensch im Mittelpunkt – seine Verhaltensweisen, seine Wünsche, seine Wahrnehmungen, seine Träume und Abgründe in der Aufhebung der festen Grenzen zwischen Tanz, Schauspiel, Musik und Figuren/Objekttheater.

Cora Sachs arbeitet als freie Regisseurin und lebt mit ihrem Mann und Kindern in Hamburg. 

www.corasachs.com

Benjamin Scheuer studierte in Hamburg und Karlsruhe Komposition, zuletzt bei Wolfgang Rihm. Auf der ständigen Suche nach überraschenden und humorvollen Klängen arbeitet er häufig mit ungewöhnlichen Nebeninstrumenten, Gesangstechniken und Alltagsgegenständen. Zur Findung von komplexen, aber gleichzeitig klar nachzuvollziehenden Formkonzepten bezieht er oft auch theatralische und andere außermusikalische Mittel in seine Musik ein. Kompositionsaufträge und Preise diverser nationaler und internationaler Festivals boten ihm die Möglichkeit, sich mit den verschiedensten Gattungen und Konzertformen künstlerisch auseinanderzusetzen. Für die Niedersächsischen Musiktage schrieb er die Raumkomposition „Zeit-Raum“, die mit über 600 Musikern 2011 in der AWD- Arena Hannover uraufgeführt wurde. 2012 entstand die abendfüllende „Missa – stilles Geschrei“, sein Tanztheater "Pineapple" tourte durch Spanien, Holland und Deutschland. Aktuell arbeitet er an der Fertigstellung seiner Oper "Beyond the Pale", gefördert von Aldeburgh Music und dem Irish Arts Council sowie an der experimentellen Musiktheaterreihe "Orlando-Prinzip".

2015 wurden ihm das Bachpreis-Stipendium der Stadt Hamburg und ein Residenzstipendium im Herrenhaus Edenkoben verliehen. 2016 entsteht unter anderem ein Auftragswerk für das Klangforum Wien.
Benjamin Scheuer ist Gründungsmitglied des „Musiker ohne Grenzen e.V.“ und arbeitet regelmäßig als Freiwilliger in Guayaquil/Ecuador. 

ww5.benjamin-scheuer.de

 

Lisa Stick, 1987 geboren in Kiel, studierte an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg Posaune im Studiengang Jazz und jazzverwandte Musik bei Nils Landgren und Dan Gottshall („NDR Bigband“). Das Studienjahr 2008/2009 verbrachte sie am Royal College of Music in Stockholm. Nach ihrem Abschluss zog es Lisa Stick abermals nach Skandinavien und sie absolvierte dort von 2013 bis 2015 den Studiengang Nordic Masters in Jazz an den Universitäten Aarhus (DK), Stockholm und Helsinki. Zurzeit lebt sie als freischaffende Posaunistin in Hamburg. Mit ihrem Quintett „Flickstick“, für das sie gemeinsam mit der Berliner Saxophonistin Birgitta Flick die Musik schreibt, gewann Stick 2012 den „Jazzbaltica Förderpreis“. 2014 veröffentlichte sie mit dieser Band ihr Debütalbum „Hymn“. Von 2008 bis 2012 war Lisa Stick Mitglied des Bundesjazzorchesters „Bujazzo“ und von 2010 bis 2014 war sie mit dem „StickTrio“ Stipendiatin des Vereins „Live Music Now“. Neben ihren eigenen Projekten ist sie festes Mitglied einiger Jazzformationen (z.B. der „Downtwown Bigband“, des „German Women's Jazz Orchestras“ und des „Florian Leuschner Sextetts“) und hatte bereits Gelegenheit mit namhaften Musikern und Ensembles wie z.B. der „NDR Bigband“ und dem „Jazzbaltica Ensemble 2012“, mit Kenny Wheeler, John Taylor, Joe Gallardo, Palle Mikkelborg, Peter Herbolzheimer, Maria Joao, Geir Lysne, Nils Landgren, Adam Nussbaum, Rainer Tempel, Georgie Fame, Dusko Goykovich und den Sportfreunden Stiller zu spielen.

Konzertreisen führten sie bisher nach Skandinavien, in den Nahen Osten, nach Ägypten, England, in die Schweiz, die Slowakei, nach Südafrika (Teilnahme am „IASJ Meeting“ mit Dave Liebman) und in die USA. Im Rahmen folgender Festivals spielte sie bereits Konzerte: „Elbjazz“, „Jazz Baltica“, „Aarhus Jazz Festival“, „New Sound Made“ (Stockholm), „Cairo Jazz Festival“, „Eldenaer Jazzevenings“, „Jazzfest Berlin“, „Jazzahead!“, „Fusion“, etc. 

www.lisastick.de/de

Martin Terens studierte und arbeitete als Stipendiat der Deutsch-Amerikanischen Fulbright- Kommission am City College in New York, wo er 2014 seinen Master of Performing Arts in Jazz Performance erwarb. Zur Zeit lebt und arbeitet er in Hamburg und Berlin.
Seine Arbeit prägt eine individuelle und einzigartige musikalische Aussage, sein Spiel und seine Kompositionen zehren maßgeblich von verschiedenen musikalischen Einflüssen.

2014 erhielt Trens einen Herb Alpert Young Jazz Composers Award der US-amerikanischen Verwertungsgesellschaft ASCAP. Als Teil eines Artist-In-Residence Stipendiums veranstaltete er regelmäßig eine Konzertreihe im International House New York. Darüber hinaus gewann er 2009 den 1. Preis bei der International Jazz Haus Competition in Freiburg und nahm an den Endrunden der renommierten Montreux Jazz Solo Piano Competition in der Schweiz in den Jahren 2010 und 2012 teil.

Das Album “Morn & Eve”, welches sein Debüt als Bandleader darstellt, veröffentlichte Terens 2012 bei M.A.T. Acoustics, einem eigenes gegründeten Musiklabel. 2013 folgte dann das Album “Conclusion” der Band Trio Collage, an dem er als Pianist mitwirkte. Bisher arbeitete Martin mit international erfolgreichen Musikern wie z.B. Jeremy Pelt, Joel Frahm, Bill Ramsey, Dusko Goykovicth, Georgie Fame und der NDR Bigband zusammen. Er konzertierte bereits in Deutschland, Estland, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Österreich, Polen, der Schweiz, Tschechien, Yemen, im Libanon und in den USA. 

www.martinterens.com

Konrad Ullrich, geboren 1983 in Neubrandenburg, begann bereits im Alter von 7 Jahren mit dem Schlagzeugspielen. Noch während der Schulzeit probte er in diversen Rock und Pop-Formationen der Umgebung und gab erste Konzerte. Inspiriert durch eine Musikschulbigband folgte die ausführliche Beschäftigung mit der Jazzmusik woraus der Wunsch zur Aufnahme eines Musikstudiums entstand. Auf der Suche nach einem geeigneten Mentor begegnete er dem Berliner Schlagzeuglehrer Holger Nell, der ihn auf das Studium an einer Hochschule vorbereitete.

Nach Abschluss der Schulausbildung folgte das Studium an der Hochschule für Musik und Theater, wo er von namenhaften Schlagzeugern wie u.a. Danny Gottlieb, Tom Rainy, Mark Walker, Wolfgang Haffner, Gary Husband Unterricht erhielt. Parallel wurde er in das Bundesjugend Jazzorchester aufgenommen und spielte dort unter der Leitung von Peter Herbolzheimer. Im Jahr 2006 ermöglichte die Auszeichnung mit dem Jazzstipendium der Dr.E.A. Langner- Stiftung Konrad Ullrich einen Studienaufenthalt in New York. Bedingt durch seine Beteiligung in zahlreichen Bands und Projekten der deutschen Jazzszene wurde ihm, neben vielen Tourneen und Auftritten im europäischen Raum, das Konzertieren in Länder wie Tunesien, Madagaskar, Äthiopien, Kenia, Ruanda, Uganda, Südafrika, Mosambik, Malaisen und China ermöglicht. 

www.konradullrich.com

1986 in Ochtrup geboren, studierte Timur Yüksel Kommunikationsdesign mit dem Schwerpunkt Fotografie an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg. Das Studienjahr 2012/2013 verbrachte er in Istanbul und dokumentierte dort unter anderem den Gezi-Protest. Nach seinem Auslandsaufenthalt kehrte er in die Hansestadt zurück und arbeitet seit Abschluss seines Studiums als freischaffender Künstler.

Mit seinem Fotobuchdebüt „Longings“ erregte Timur Yüksel sowohl bei nationalem als auch bei internationalem Fachpublikum erstmals Aufmerksamkeit und war in der Folge bei Dummy-Awards in Amsterdam und Paris sowie jüngst bei Foto-Festivals in Athen und Belfast vertreten. Nach diversen Ausstellungen wird seine aktuelle Arbeit „Take A Closer Look“ auf der „Producers Art Fair“ in Hamburg zu sehen sein.

Die Fotografien von Timur Yüksel regen zum Nachdenken an. Einige seiner Aufnahmen sind humorvoll oder skurril, andere bestechen durch ihre Tiefe, Ernsthaftigkeit oder Provokation. Sie sind stets dem wahren Leben entnommen. Er portraitiert insbesondere Menschen und Szenerien, konserviert dabei Momente des Alltäglichen. Und auch, wenn seine Aufnahmen unterschiedlichen Kontexten entstammen, vereint sie sein leidenschaftliches Spiel mit den ausdrucksstärksten Momenten. Dabei steckt in seinen Werken stets der Appell, sich unvoreingenommen durch die Welt zu bewegen, den eigenen Blick zu schärfen und so neue Perspektiven zu entwickeln, statt die Intention des Künstlers oder sogar die der Gesellschaft als unumstößliches Faktum zu begreifen. 

www.timuryueksel.de

»Wir möchten danke sagen für eine Förderung, die nicht nur eine monetäre ist, sondern auch uns als Gruppe zusammengeführt hat und so den regelmäßigen Austausch unserer verschiedenen Erfahrungshorizonte ermöglicht hat. Eine Förderung, die es uns immer wieder erlaubte, einen Fokus für unsere Arbeit zu finden, dabei innezuhalten, Bilanz zu ziehen über unser eigenes Wirken, aber auch über die Arbeitsumstände, in denen wir uns bewegen. Das ist ein Luxus, den man sich sonst im Alltag kaum erlauben kann.«

Jahrgang der Geförderten bei Unseren Künsten 2015/16

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Jahrgang 2014/15

Kathrine Altaparmakov wurde 1986 in Düsseldorf geboren. Nach dem Abitur nahm sie 2005/06 an dem Projekt „TheaterTotal“ in Bochum teil. Anschließend absolvierte sie verschiedene Hospitanzen und Assistenzen im Bühnen- und Kostümbildbereich. Von 2007 bis 2013 studierte sie Freie Kunst mit Schwerpunkt Bühnenraum in der Klasse von Raimund Bauer an der Hochschule für bildende Künste (HFBK) in Hamburg. 2010/11 verbrachte sie ein Auslandsjahr an der Danish National School of Theatre and Contemporary Dance in Kopenhagen, Dänemark.

Ihren Diplomabschluss machte Kathrine Altaparmakov im Februar 2013 an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg.
Eigene Arbeiten entstanden u.a. am Düsseldorfer Schauspielhaus, am Grønnegårdsteatret in Kopenhagen, in der „Garage“ des Thalia in der Gaußstraße sowie für das Dockville Musik- und Kunstfestival.

Derzeit arbeitet Kathrine Altaparmakov als Bühnenbildassistentin am Thalia Theater Hamburg sowie mit einer eigenen Produktion am Theater Münster („Mondraketenmassaker“). 

Alina Azario, geboren in Piatra Neamt (Rumänien), erhielt im Alter von 15 Jahren die Gelegenheit, ihre musikalische Ausbildung in Paris fortzusetzen, wo sie ihre Kenntnisse und Fähigkeiten bei verschiedenen Künstlerpersönlichkeiten vertiefen konnte, so z.B. bei Elisabeth Leonskaya, Théodor Paraschivesco, Géry Moutier, Boris Berman, Jacques Rouvier, Laurent Cabasso und Tibor Szasz.

In der Klasse des renommierten Pianisten Evgenij Koroliov an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg perfektionierte Alina Azario ihr Können. Nach ihrem Diplomabschluss 2010, den sie mit höchster Auszeichnung absolvierte, setzte sie ihre Ausbildung mit dem Aufbaustudium ,Konzertexamen’ fort. Derzeit übt sie eine Lehrtätigkeit als Lehrbeauftragte an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg aus. Alina Azario tritt regelmäßig als Solistin bei zahlreichen Festivals und Konzerten auf, unter anderem beim Festival «Piano aux Jacobins», bei «Piano Fortissimo», in der Laeiszhalle Hamburg, im Teatro de la Maestranza in Sevilla, im „Athene“ in Bukarest etc. Sie hat bereits mit verschiedenen internationalen Orchestern zusammengearbeitet. Im Januar 2011 nahm Alina Azario zusammen mit dem Geiger Renaud Capuçon und dem Berliner Score Orchestra die Originalmusik zu dem französischen Kinofilm „Poulet Aux Prunes“ von Marjane Satrapi („Persepolis“) und Vincent Parronnaud auf.
Konzertmitschnitte und Aufnahmen Alina Azarios wurden in Deutschlandradio Kultur, TVR International und dem Norddeutschen Rundfunk (NDR) gesendet. Alina Azario erhielt ein Stipendium des Ministeriums für französische Kultur, ein Leistungsstipendium der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, ein Stipendium der Oscar und Vera Ritter-Stiftung und ein Stipendium der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. zu erwähnen. 2011 erhielt sie den Ebel-Preis der Stiftung Maritim Hermann & Milena Ebel.
Zurzeit arbeitet Alina Azario an der Entwicklung und Etablierung des „Internationalen Festivals Clara 

Studium der Theater- und Musikwissenschaft sowie Philosophie an der Universität Frankfurt am Main. Hier entstanden zusammen mit Bastian Zimmermann verschiedene Kurzfilme, die auf Festivals in Deutschland und den Niederlanden zu sehen waren. 2009 folgte der Wechsel zum Studium der Musiktheaterregie an der Hamburger Theaterakademie. Die seither entstandenen Projekte bewegen sich an den Grenzen zwischen Musiktheater, Choreografie und Performance. Die Oper „Dido and Aeneas“ von Henry Purcell wurde 2012/13 bei verschiedenen Festivals in Norddeutschland (Kaltstart, 150% Hamburg, OUTNOW! Bremen, Körber Studio Junge Regie) aufgeführt. 2013 arbeitete er als Regiemitarbeiter an der Oper Bremen mit Laurent Chetouane an „Cosi fan tutte“. Zuletzt waren die Inszenierungen „FATZER / KRIEG“ sowie „LENZ – eine Fluchtlinie“ in Hamburg zu sehen. Seit 2010 ist Benjamin van Bebber Teil des Netzwerks „cobratheater.cobra“ und in unterschiedlichen Funktionen an Performances und Aufführungen beteiligt. Seit 2014 Arbeit als freischaffender Regisseur. Erste freie Arbeiten beim Theater Marabu Bonn, zusammen mit Leo Hofmann bei der Biennale Bern, sowie als Dramaturg beim Solistenensemble Kaleidoskop am Haus der Berliner Festspiele. 

Johannes Ender arbeitete als Regieassistent am Theater Augsburg und studierte Altphilologie, Philosophie und Orientalistik an der University of Oxford und der Universität Damaskus. Nach seinem Studienabschluss und verschiedenen Regieassistenzen und - hospitanzen sowie Entwicklungshilfeprojekten in London, Paris, Nepal, Uganda und Syrien nahm er 2010 sein Regiestudium an der Theaterakademie Hamburg auf. Hier erarbeitete er u.a. „Das Duell – frei nach Anton Tschechow“ (eingeladen zur Reihe „Kraut und Rüben“ am Thalia Theater und zum „Kaltstart-Festival Hamburg“), „Die Bacchen“, „Macbeth“ (Kampnagel Hamburg) sowie „Der Schimmelreiter“ am St. Pauli Theater. Er schloss sein Regiestudium mit der Inszenierung von „Peer Gynt“ (Kampnagel Hamburg) ab. Anschließend inszenierte er „Ein Held unserer Zeit – frei nach Lermontow“. Diese Arbeit war zu Gastspielen in der Muffathalle München und im Malersaal des Deutschen Schauspielhauses Hamburg eingeladen. Im Rahmen des Festivals „Born with the USA“ am Theater Heidelberg zeigte er Fassbinders „Der amerikanische Soldat“. Im Januar 2015 folgt ein Karl May Abend am Lichthof Theater Hamburg. 

Sebastian Gille, geboren am 1. Februar 1983 in Quedlinburg in Sachsen-Anhalt, stammt aus einer musikalischen Familie und begann im Alter von 14 Jahren Saxophon zu spielen.

Im Jahr 2004 zog es den damals 21-Jährigen nach Hamburg, wo er an der Hochschule für Musik und Theater Saxophon im Studiengang Jazz und Jazzverwandte Musik studierte. In den darauf folgenden Jahren wurde Gille unter anderem mit dem Solopreis der Oskar und Vera Ritter-Stiftung, einem Vollstipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes, dem Dr. E. A. Langner Jazzpreis und dem Jazzförderpreis des Kulturforums Schleswig-Holstein ausgezeichnet.

In seiner noch jungen Karriere arbeitet(e) Sebastian Gille mit einer Reihe von renommierten Künstlern zusammen, wie Abdullah Ibrahim, Al Jarreau, Norma Winston, Steve Swallow, Bob Brookmeyer, Maria Schneider, Adam Nussbaum, Nils Landgren, Joe Sample, Steve Gadd, João Bosco, Nguyên Lê, Tom Rainey, Michael Gibbs, Gary Husband, Christof Lauer, Patrice Héral, Nils Wogram, Jim Black, Herb Geller, John Schröder, Steve Gray, Ben Perowski, Wolfgang Schlüter, Dieter Glawischnig, Rolf Kühn, Wolfgang Haffner, Vladislav Sendecki, Johannes Enders, Gene Calderazzo, Jasper van ́t Hof, Claus Stötter, Kalle Kalima, Hubert Nuss, Henning Sieverts, Stephan Meinberg, der NDR Big Band u.a.

Auslandstourneen führten Sebastian Gille unter anderem durch Russland, China, Kanada, England, Frankreich, Italien, Spanien, die Niederlande, Belgien, Luxemburg, Dänemark, Schweden, Norwegen, Estland, Österreich, die Schweiz, die Tschechische Republik und Polen.

Gilles unverwechselbare Stimme am Tenorsaxophon ist mittlerweile auf über 20 Tonträgern zu hören. Seit der Veröffentlichung seines Debüt-Albums „Anthem“ im November 2011 bei dem Münchner Edel-Label „Pirouet“, wird er weltweit von der Fachpresse hochgelobt und unter anderem als "einer der ausdrucksstärksten Saxofonisten unserer Zeit“ gehandelt. Sebastian Gille ist zudem ein wichtiger Bestandteil der „jungen“ Europäischen Jazzszene. Seine Aktivitäten als Bandleader und Sideman bei zahlreichen nationalen und internationalen Projekten führten ihn bereits auf große Bühnen, wie z.B.
Philharmonie Berlin, Palais des Congrès in Paris, Laeiszhalle Hamburg, Alte Oper Frankfurt, Konserthus Oslo, Philharmonie Essen, Konserthuset Stockholm, World Forum Theatre in Den Haag, Casa del Jazz in Rom, Copenhagen Jazzfestival, JazzBaltica in Salzau, Jazzahead in Bremen, Überjazz Festival, Elbjazz-Festival in Hamburg, Leipziger Jazztage u.a. 

Svenja Keune, geboren 1986 in Hemer, Nordrhein-Westfalen, zog nach einer Ausbildung zur gestaltungstechnischen Assistentin und Abitur im Jahr 2007 nach Hamburg, um an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Produktdesign Textil zu studieren. Sie schloss 2010 mit dem Bachelor und 2012 mit dem Master ab, wurde von Prof. Marion Ullrich, Prof. Franziska Hübler und Prof. Renata Brink betreut. Sie nahm Kontakt zum Department Informatik und zu Prof. Dr. Kai von Luck auf und entdeckte ihre Vorliebe für installative Arbeiten und Elektronik. Seither beschäftigt sie sich mit Kommunikationsmöglichkeiten zwischen Mensch und Objekt/textiler Oberfläche. Sie entwickelt poetische Interaktionen und bringt in ihren Installationen Textil und Elektronik so zusammen, dass eine ganz eigene Identität entsteht, mit der sich die Betrachter leicht identifizieren können. Mit André Jeworutzki und Larissa Müller entwickelte und führte sie viele Jahre Workshops durch und gründete 2010 das „Emotionlab“, eine offene Werkstatt für interdisziplinäre Zusammenarbeit und zur Vernetzung Studierender verschiedener Fachbereiche. Mit ihrer Masterarbeit „Emotional Dialogue“ gewann Svenja Keune auf dem DMY International Design Festival 2012 in Berlin gleich drei Designpreise und wurde für den „Justus Brinckmann Förderpreis 2013“ und den „German Design Award – Newcomer Nominee 2015“ nominiert. Das Projekt „Emotional Dialogue“ wurde international auf Ausstellungen in Amsterdam, Berlin, Frankfurt und Mailand gezeigt. 

Hanna Lenz, 1986 geboren, studierte nach ihrem Abitur zunächst ein Jahr Fotografie an der Ruth-Prowse School of Art in Kapstadt, Südafrika. 2008 begann sie ihr Studium „Fotojournalismus und Dokumentarfotografie“ an der Hochschule Hannover. Von 2010 bis 2011 ging Hanna Lenz für zwei Auslandssemester an die Danish School of Media and Journalism in Aarhus, Dänemark. 2012 assistierte sie für ein halbes Jahr dem renommierten Fotografen Peter Granser. Mit einem Bachelor of Arts schloss sie ihr Studium an der Hochschule Hannover im Sommer 2013 mit der Arbeit „no more, not yet“ ab, für die sie Jugendliche in ihrem letzten Schulhalbjahr fotografisch begleitete.

Die Arbeiten von Hanna Lenz wurden mehrfach ausgestellt, unter anderem auf dem Copenhagen Photo Festival 2012 und dem Reeperbahn Festival 2014. Mit ihrer Arbeit „Else“, einem fotografischen Porträt des Lebens einer hundertjährigen Dame, gewann Hanna Lenz 2013 den Fotowettbewerb „Wie wollen wir leben?“ der Höpfner Stiftung.

Hanna Lenz lebt und arbeitet als freie Fotografin in Hamburg.

Nach dem Abitur in Bonn von 2002 bis 2004 Ausbildung an der Henri Nannen Journalistenschule in Hamburg. Seitdem Autorin u.a. für „DIE ZEIT“ und das „Süddeutsche Zeitung Magazin“.Nach dem Abschluss von 2004 bis 2009 Regiestudium an der Filmakademie Baden-Württemberg. Seitdem Produktion zahlreicher Filme, die auf Festivals ausgezeichnet und im Fernsehen ausgestrahlt wurden, u.a. „Andere Welt“ (2014), ausgezeichnet mit dem Marlies Hesse Preis des Journalistinnenbundes. Von 2010 bis 2014 künstlerisch-wissenschaftliche Promotion an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg, Abschluss im Mai 2014 mit Note ‚sehr gut’. Während des Studiums und der Promotion Stipendiatin des Cusanuswerks in der Grund- und Graduiertenförderung. 2013 Teilnahme am Johannes Rau JournalistenprogrammTürkei, verbunden mit einem zweimonatigem Aufenthalt in Istanbul. Christa Pfafferott lebt und arbeitet als Autorin und Regisseurin in Hamburg.

»Zum ersten Mal seit Jahren habe ich das wunderbare Geschenk erhalten, meine Zukunft als Musikerin mit Ruhe und Selbstvertrauen reflektieren zu können.«

Alina Azario, Pianistin
Jahrgang 2014/15