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Ausstellung: LIEDMOVIES - Installation

TONALi Galerie Kleiner Kielort 8 (Innenhof) 20144 Hamburg 2.9. 18:00 – 5.9. 16:00 Uhr

Eine mediale Galerie von Luise Kautz und Pia Davila, stART.up-Alumnae

LIEDMOVIES erfinden ein neues visuelles Genre für das Kunstlied. So wie es das Musikvideo in der Popmusik gibt, haben wir auch für die Klassik ein äquivalentes Format entwickelt. LIEDMOVIES wollen die Musik filmische Realität werden lassen. Dabei wird der visuellen Ebene eine neue, eigene Qualität verliehen. Sie soll die Musik nicht lediglich bebildern, sondern eine weitere Ebene hinzufügen und dadurch den Zugang zur gehörten Musik erleichtern bzw. herstellen. Wir halten uns an die Vorgaben und inneren Zustände eines jeden Kunstliedes, sodass wir den Inhalt des vorangegangen musikalischen Kunstwerks unterstreichen. Mit einem Liedmovie wollen wir das Genre Kunstlied wieder voll in das Bewusstsein des Kunstgeschmack bringen.
Eine generelle ästhetische Entscheidung verbindet alle Videos: Sie wurden alle als „one-shot" gedreht (Das Video wird nicht geschnitten! Es entsteht dadurch ein spannender Live-Effekt) und basieren auf der Idee, mit einer Gemäldereferenz zu beginnen. Bei dieser Idee, auf eine „Gemäldeästhetik“ Bezug zu nehmen, wollen wir die an sich strengere Form des Kunstliedes berücksichtigen, die ja an sich nicht auf eine Weiterverwertung zielt, sondern als eigenständiges Werk funktioniert. Diese dadurch vorhandene abgeschlossene Form spiegelt sich für uns in einem Gemälde wieder.
Was bedeutet „mediale Galerie“?
Eine mediale Galerie ist eine Installation. Wir möchten unsere Videos wie in einem Mini-Museum gestalten. Die Musik wird über eine Klangdusche oder eine Klanginstallation mit gerichtetem Sound mit Lautsprechern abgespielt.


Do, 02.09.2021 18 Uhr Vernissage
Fr, 03.09. 13-20 Uhr
Sa, 04.09. 13-20 Uhr
So, 05.09. 11–18 Uhr, um 16 Uhr Finissage

Team Liedmovie
Luise Kautz, Regie
Simon Janssen, Videokünstler
Pia Davila, Sopran / Darstellerin
Valentin Mattka, Ausstellungsinstallation, Szene

LIEDMOVIES wurde von der Claussen-Simon-Stiftung gefördert.

Die Ausstellung wird im Rahmen des deutsch-französischen Festivals arabesque zu sehen sein. Der 2.9.2021 ist somit auch die Eröffung dieses Festivals.