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Ausstellung: PROTECTION PROCEDURES

Gathering and Exhibition

STUDIO PERAGINE, Versmannstrasse 16, 20457 Hamburg 27.11. 14:00 – 18.12. 18:00 Uhr

Ausstellung mit stART.up-Stipendatin Katja Pilipenko

 

PROTECTION PROCEDURES versammelt Beiträge und Arbeiten, die in (künstlerischer) Forschung und Unter¬suchungen verschiedene Formen von Macht und Ohnmacht thematisieren und dabei Ästhetik als entscheidendes Werkzeug einer Suche nach Verbindungen im Unbekannten und Unausgesprochenen zum Einsatz bringen.
Die Pandemie und ihre Auswirkungen, die ein Schlag¬licht auf den andauernden Ausnahmezustand geworfen hat, bilden den Ausgangspunkt zu einer Auseinander-setzung mit den Kontexten und Infrastrukturen globaler Krisen und der Gewalt ihrer fortwährenden Normalisierung. Die existenziellen Arbeitsbedingungen von Künstler*innen und Kulturschaffenden stehen unter immer weiter wachsen¬ dem politischem, gesellschaftlichem und individuellem Druck: Sie erfordern gemeinschaftliche Bemühungen um das Bewusstsein für die Bedeutung von Fürsorge, Solidarität und Wissensaustausch zu stärken. Eine wiederkehrende Frage in PROTECTION PROCEDURES ist: Wie können künstleri¬sche und kulturelle Praxen zu Auseinandersetzungen beitragen, die dringend artikuliert, gefühlt und ausgetragen werden müssen?

Mit:
Jenna Bliss, Nora Brünger, María do Mar Castro Varela, Andrea Geyer, Cornelia Herfurtner, Annika Larsson, Katja Lell, Zoë Claire Miller, Anna Möller, Alice Peragine, Katja Pilipenko, Angela Stiegler, Tina Omayemi Reden, Sophia Sylvester Röpcke, Ramaya Tegegne, Gesa Troch, Andrea Winkler

Ausstellungseröffnung: 27.11.2022 14-18h
Laufzeit: 28.11.2022 – 18.12.2022

Öffnungszeiten / Opening Hours
Do–So 14–18Uhr / Thu–Sun 2–6pm

Konzept & Umsetzung:
Alice Peragine
mit
Lena Katharina Reuter (Konzept & Umsetzung / concept & realization)
Klara Hülskamp (Produktion / production)
Lena Thomaka Grafik (Design / graphic design)

STUDIO PERAGINE ist ein Projekt und Ausstellungsraum im Baakenhafen der HafenCity Hamburg. Seit 2020 erprobt Alice Peragine mit der Unterstützung von Familienmitgliedern, Freund*innen und Nachbar*innen und in Zusammenarbeit mit eingeladenen Künstler*innen und Forscher*innen, experimentelle Formate in Form von Performances, Seminaren, Screenings und Ausstellungen.