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CARE AFFAIR: Eine Performance über Sorgetragende am LICHTHOF Theater Hamburg

(c) Paula Reissig
(c) Paula Reissig

Kinderbetreuung und Altenpflege, Nachbarschaftshilfe und Hausarbeit. Sorgearbeit ist allgegenwärtig, doch wird sie oft als selbstverständlich gesehen und nicht wertgeschätzt. Wie Sorgearbeit gesellschaftlich verteilt ist, hat Einfluss auf Geschlechterrollen, Migrationspolitik und Familienbilder. Diesen Implikationen stellt sich die Performance "CARE AFFAIR - ein glamouröser Abend der Sorgetragenden" im LICHTHOF Theater Hamburg.

Mit theatralen und künstlerischen Mitteln setzt das Hamburger Künstlerinnenkollektiv Frauen und Fiktion, an dem die Regisseurin und stART.up-Alumna Anja Kerschkewicz beteiligt ist, ihre recherchebasierte Arbeit zu sorgetragenden Personen und Gemeinschaften fort. Sie rücken das Kümmern, Zusammenleben, Aufräumen, Gebären und Alt-Werden in den Fokus und fragen nach den privaten und professionellen Konstellationen, in denen Sorgearbeit organisiert wird. Die Premiere fand am 17. Oktober 2020 statt, weitere Aufführungen gibt es bis vom 22. bis 25. Oktober 2020. Die Claussen-Simon-Stiftung fördert die Produktion CARE AFFAIR.