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Dr. Carsten Brosda zu Gast bei den Hamburger Gesprächen für Kultur & Medien

(c) Angela Pfeiffer/Bertold Fabricius
(c) Angela Pfeiffer/Bertold Fabricius

Am 21. April 2021 um 19:30 Uhr wird der Hamburger Kultursenator Dr. Carsten Brosda bei den Hamburger Gesprächen für Kultur & Medien zu Gast sein. Unter dem Titel "Wozu brauchen wir Kunst und Kultur, wenn doch Corona schon Chaos in die Ordnung bringt?" wird er einen Impulsvortrag halten und sich anschließend im Gespräch den Fragen von Dr. Regina Back, Geschäftsführender Vorstand der Claussen-Simon-Stiftung, stellen. Die Veranstaltung findet digital statt, die Anmeldung ist hier möglich.

Dr. Regina Back: "Keine andere Kulturbehörde in Deutschland hat so schnell und entschieden auf die Notlagen der Künstler:innen und der Kulturinstitutionen reagiert wie die in Hamburg. Carsten Brosda hat sich seither immer wieder mit klugen Analysen und lauter Stimme für die Kultur und ihre Bedeutung stark gemacht – in den Medien, mit einer Podcast-Serie, mit Büchern zur Lage der Nation. Im Zentrum seines Vortrags im Rahmen der Hamburger Gespräche für Kultur & Medien werden folglich Überlegungen zur Rolle von Kunst und Kultur in unserer Gesellschaft stehen, ebenso in der anschließenden Diskussion mit jungen Künstler:innen, Kulturmanager:innen und Studierenden. Während es nach Adorno noch die Aufgabe von Kunst und Kultur war, Chaos in die Ordnung zu bringen, ist gegenwärtig der Kultur das Mitspracherecht im öffentlichen Diskurs genommen worden. Wie aber kann die Kultur ihre Wirkmacht weiterhin entfalten? Warum sollte sie das? Und was ist der höhere Wert von Kunst, abgesehen von Freizeit, Entspannung und Inspiration, der uns in der öffentlichen Debatte abgeht? Diese und weitere Fragen werden wir gemeinsam erörtern."

Die Hamburger Gespräche für Kultur & Medien sind eine gemeinsame Veranstaltungsreihe der Claussen-Simon-Stiftung und des Instituts für Kultur- und Medienmanagement (KMM) an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.