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Hamburgs Kontorhäuser und die Speicherstadt – Denkmalschutz und nachhaltige Stadtentwicklung zwischen Alster und Elbe

Treffpunkt: An der Jacobikirche in der Innenstadt 14:00 – 16:15 Uhr

Denkmalschutz ist verwirklichte Nachhaltigkeit – in materieller und historischer Hinsicht. Dr. Michael Just nimmt uns mit auf einen Rundgang durch das Viertel um das imposante Chile-Haus, ein Kontorhaus aus den 1920er Jahren und beispielgebend für den Backsteinexpressionismus. Trotz der Einwirkungen des Krieges ist es hier gelungen, die Struktur des Viertels und die denkmalgeschützte Bausubstanz zu bewahren und den heutigen Notwendigkeiten für Büro und Verwaltung anzupassen. In Richtung Elbe schließt sich die Speicherstadt an, deren eindrucksvolle Geschichte an den reich verzierten Lagergebäuden nachvollziehbar ist. Von 1885 bis in die 1920er Jahre hat sich hier zwischen den Fleeten der weltweit größte zusammenhängende Hafenspeicherkomplex entwickelt – heute ein Beispiel für eine zukunftsfähige Nutzung jenseits der ursprünglichen Bestimmung: Agenturen und Ateliers, Museen und die Stage School haben den Weg gewiesen. In der Hafencity erleben wir, wie moderne Stadtentwicklung mit einer Stärkung der Innenstadt aussehen kann. Der Rundgang endet mit einem Blick auf die Elbphilharmonie, die wiederum die Verbindung von alter Bausubstanz und moderner Architektur zum Ausdruck bringt.

Mit der kundigen Führung durch Dr. Michael Just, Mitglied des Stiftungsrats der Claussen-Simon-Stiftung, entdecken wir die Zeitschichten in Hamburgs Innenstadt. Teilnehmen werden auch Stipendiat:innen der Claussen-Simon-Stiftung sowie Mitglieder des Stiftungsteams, sodass es Gelegenheit geben wird, sich kennenzulernen und auszutauschen.

Die Veranstaltung findet unter den dann geltenden Corona-Bedingungen statt. Wir benachrichtigen Sie rechtzeitig über Ihre Teilnahmemöglichkeit.

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