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Künstlerische Forschung: Der Wissenschaftsrat über das Wirken der Claussen-Simon-Stiftung

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"Die Claussen-Simon-Stiftung geht mit gutem Beispiel voran. So stellt sich der @wissrat die Förderung der postgradualen Phase vor! Hoffentlich findet sie viele Nachahmer." Mit dieser Twittermeldung vom 6. Mai 2021 hat der  Wissenschaftsrat die Förderaktivitäten der Claussen-Simon-Stiftung im Kontext der künstlerisch-wissenschaftlichen Forschung hervorgehoben. Der Wissenschaftsrat empfiehlt die Weiterentwicklung der postgradualen Phase an Kunst- und Musikhochschulen in Deutschland, um auch im kulturellen Feld den akademischen Weg zur Professur zu bahnen, der in den angelsächsischen Ländern bereits seit langem etabliert ist. Damit einhergehen soll nicht zuletzt eine sicht- und messbare Stärkung und Aufwertung des Kunst- und Kultursektors. 

Die Claussen-Simon-Stiftung engagiert sich in Kooperation mit Hamburger Hochschulen und Universitäten seit 2015 in diesem Bereich und schreibt immer wieder themengebundene Promotionsstipendien zur künstlerischen Forschung in der Musik, der bildenden und darstellenden Kunst aus. Aktueller Inhaber des Opernstipendiums ist zum Beispiel der Komponist Lorenzo Romano, der zurzeit an seiner Oper „La Luna“ sowie parallel an seiner Dissertation zum Thema „Hören als kreativer Akt“ arbeitet. Das Opernstipendium schreiben wir seit 2015 in Kooperation mit der Hamburgischen Staatsoper und der Hochschule für Musik und Theater Hamburg aus.

Wie Kunst und Wissenschaft zusammenwirken, warum sie zusammengehören und was künstlerische Forschung bedeuten kann, beschreibt Meera Theunert in ihrem Beitrag für unseren "Was zählt!"-Blog. Die Psychologin und Theaterregisseurin erforscht die Schnittstellen von Theater und Wissenschaft und arbeitet dafür unter anderem mit dem Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY) zusammen. Ihr wurde die Prozessförderung WE PRODUCE zuerkannt, die die Claussen-Simon-Stiftung im Frühjahr 2020 in Kooperation mit dem LICHTHOF Theater als neue und bislang einzigartige Förderung für Nachwuchskünstler:innen in Hamburg ausgeschrieben hatte.