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Mentoringprogramm für Studierende am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

(c) UKE/A. Kirchhof
(c) UKE/A. Kirchhof

Mit dem Mentoringprogramm für Studierende der Humanmedizin hat das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) vor zehn Jahren ein bundesweit einmaliges extracurriculares Angebot geschaffen. Für die Zielgruppen "Studierende ab dem zweiten Semester", "besonders begabte Studierende mit hohem Forschungsinteresse ab dem vierten Semester" sowie "Studierende mit Studienschwierigkeiten" werden seitdem sehr erfolgreich spezifische Beratungsprogramme angeboten, die bei der Gestaltung von Studium und Laufbahnplanung unterstützen, frühzeitig ein berufliches Netzwerk eröffnen oder die Mitarbeit in Forschungsschwerpunkten des UKE ermöglichen.

Im Rahmen der seit Sommersemester 2020 geltenden Corona-Schutzmaßnahmen wurde auch das Mentoringprogramm kurzfristig in ein digitales Format umgewandelt. Es leistet einen wertvollen Beitrag, um Studierende angesichts der möglichen zusätzlichen Belastungen und der Veränderungen durch Corona in ihrem Studienverlauf individuell zu unterstützen. Die Studierenden haben mit ihrer Mentorin oder ihrem Mentor eine persönliche Ansprechperson für psychosoziale und karrierebezogene Themen. Trotz der durch die Corona-Pandemie erhöhten Anforderungen an das medizinische Personal standen die Mentoren/-innen ihren Mentees auch weiterhin digital zur Seite. Insgesamt waren bis zum Ende des Sommersemesters 2020 mehr als 620 Studierende mit ihren Mentoren/-innen im Mentoringprogramm aktiv.

Geplant ist, das Mentoringprogramm auf die Zahnmedizinische Fakultät am UKE auszuweiten. Dafür soll im Wintersemester 2020/21 eine Pilotphase starten. Die Claussen-Simon-Stiftung fördert das Mentoringprogramm am UKE seit 2010.