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PostKultur Pop-up in der Hamburger Innenstadt mit stART.up-Workspace im 1. Stock

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(c) Alan Ginsburg

Am 4. April 2022 wurde der PostKultur Pop-up-Store in den Großen Bleichen 3 in der Hamburger Innenstadt mit einer Vernissage eröffnet – mit dabei waren auch Kultursenator Dr. Carsten Brosda und Finanzsenator Dr. Andreas Dressel. Auf 1.200 m² auf zwei Stockwerken erstrecken sich Galerie, Laden, Kulturcafé und Kollaborationsfläche. Gefördert wird das Projekt der Kulturmanagerin Kathleen Alder im Rahmen des Programms Frei_Fläche: Raum für kreative Zwischennutzung der Hamburg Kreativ Gesellschaft. Stipendiat:innen des aktuellen stART.up-Jahrgangs der Claussen-Simon-Stiftung nutzen den 1. Stock des Pop-ups als interdisziplinäres Atelier für künstlerische Arbeit, Vorträge, Ausstellungen, Konzerte und Workshops.

"Der Postkultur-Popup verbindet auf ideale Weise Kultur mit einer attraktiven kreativwirtschaftlichen Zwischennutzung", betont Kultursenator Dr. Carsten Brosda mit Blick auf den pandemiebedingten Leerstand von Geschäftsräumen in der Innenstadt. PostKultur und die Kunstschaffenden bei stART.up erhalten in der einstigen Bankfiliale einen physischen und auch einen symbolischen Raum – Raum, auf großer Fläche wirken zu können, sichtbar zu werden und Begegnungen zu initiieren – gerade in Zeiten, in denen es daran oft mangelt. Es ist ein Ort, der für zeitgemäße Formen der Zusammenarbeit steht, für die Sichtbarkeit und Nahbarkeit von Kunst im öffentlichen Raum und für ein starkes neues Selbstverständnis von Kultur.

Mit dem Pop-up in den Großen Bleichen 3 ist das Angebot von PostKultur erstmals nicht nur online, sondern auch in einer Ladenfläche in bester Hamburger Innenstadtlage präsent. Bei der Vernissage am 4. April 2022 sprachen Kathleen Alder, Kultursenator Dr. Carsten Brosda, Finanzsenator Dr. Andreas Dressel und Prof. Dr. Regina Back, Geschäftsführender Vorstand der Claussen-Simon-Stiftung, die Begrüßungsworte.

Auf der großen Galeriefläche im Erdgeschoss stellen Hamburger Künstler:innen wie unsere stART.up-Stipendiatin und Bildhauerin Elena Greta Falcini, Alan Long, Ellen Sturm und Alba von Vietinghoff ihre Werke aus. Dort werden regelmäßige Führungen wie auch diverse Live-Veranstaltungen stattfinden. Im Ladenbereich können Besucher:innen Originalgrafiken, Bücher, CDs, Kunstkarten und weitere Werke aus den PostKultur-Boxen erwerben. Zudem präsentieren der Hamburger Mairisch Verlag, das Label Listenrecords und das Label Erased Tapes Records ausgewählte Neuerscheinungen. Zum Verweilen und Arbeiten lädt eine Caféecke ein.

Besonders freuen wir uns darüber, dass Stipendiat:innen unseres künstlerischen Förderprogramms stART.up den 1. Stock des Pop-ups eigenverantwortlich mit ihren Ideen bespielen. Gemeinsam nutzen sie die Fläche für Vorträge, Ausstellungen, Konzerte und Workshops, aber auch für gemeinsames interdisziplinäres Arbeiten. Nach Corona-Lockdowns und vielen ZOOM-Veranstaltungen ergibt sich so die einzigartige Gelegenheit, dass die Künstler:innen an einem sehr zentralen Ort zusammenkommen können, um sich auszutauschen, zu kollaborieren und transdisziplinäre Projekte zu entwickeln. Prof. Dr. Regina Back sieht darin großes Potenzial: "Die Kollaborationsfläche eröffnet in zentraler Lage einen Raum für vielfältige kreative und kulturelle Erlebnisse – sowohl für die Besucher:innen als auch die Kunstschaffenden. Unsere Geförderten nutzen diesen Ort, um neue Projekte und Werke gemeinsam zu entwickeln und zu präsentieren. Kunstschaffen und Kunsterleben gehen hier eine besondere Verbindung ein."

Die PostKultur GmbH wurde 2020 mit einer Anschubfinanzierung der Claussen-Simon-Stiftung von der Kulturmanagerin Kathleen Alder in Hamburg gegründet. Das Unternehmen stellt regional oder thematisch ausgerichtete, sorgfältig kuratierte Kulturangebote in hochwertig gestalteten Boxen zusammen.