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stART.up: Residenz stiftet Gemeinschaft

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(c) Maik Gräf

Gemeinsam gingen die Künstler:innen des stART.up-Jahrgangs 2021/22 während der Residenz in Schloen der Frage nach, welche kollaborativen und interdisziplinären Anordnungen aus und zwischen künstlerischen Praxen im gemeinsamen Ausprobieren entstehen. Die Woche war gefüllt mit allerlei Programmpunkten: Tanz- und Bewegungseinheiten, Zeichenworkshops, einem Workshop zum fotografischen Cyanotypie-Verfahren und Vorträgen zu Musikinterventionen in öffentlichen Räumen, zu Neuer Musik im Kontext interdisziplinärer Arbeit und zu queerer Gedichtschreibung. Mit einem gewachsenen Gruppengefühl kehrten die Teilnehmenden nach der Woche nach Hamburg zurück, wie Yi-You Chuang, Bühnenbildnerin und installativ arbeitende Künstlerin, berichtet: "Ich fand die Woche nach der langen Zeit der Zoom-Meetings total schön. Wir konnten nah zusammen sein, und wir konnten uns wirklich austauschen, nicht nur über unsere künstlerische Praxis oder Kunst, sondern auch über das, was uns privat bewegt. Ich habe das Gefühl bekommen: Ich gehöre zu dieser Gruppe! Und wir können uns jetzt noch mehr vertrauen. Ich kann mir gut vorstellen, dass wir auch nach diesem Jahr verbunden sein werden, und das erfüllt mich mit großer Dankbarkeit."

Simoné Goldschmidt-Lechner, Autorin, Übersetzerin und stART.up-Stipendiatin, dokumentierte die gemeinsame Zeit mit tagebuchartigen Notizen – aus den Aufzeichnungen resultierte schließlich ein literarischer Essay, der nun im "Was zählt!"-Blog zu finden ist. Der Illustrator und stART.up-Stipendiat Andrés Muñoz Claros fertigte ein Zeichentagebuch an.