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Alumni:aetreffen remote 2021

"Kommunikation der Veränderung – Veränderung der Kommunikation"

19. März 2021, 16:50 – 20:00 Uhr und
20. März 2021, 9:55 – 16:00 Uhr sowie
19:00 - 20:30 Uhr Theaterperformance (optional)

 

Anmeldung

Bitte benutzen Sie dafür den Link in Ihrer Mail.
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Liebe Alumnae und Alumni,

manchmal können wir nur schwer Schritt halten, wenn sich die Welt verändert. Doch dabei sind es idealerweise wir selbst, die den gewünschten Wandel in die richtige Richtung anstoßen. Wie können wir über zaghafte Ideen und große Impulse sprechen, die unser Miteinander oder unser Forschungs- oder Arbeitsumfeld zum Guten verändern? Wie können wir kommunikative Grenzen aufbrechen, wenn das Neue, das Nichtexistente noch nicht in Worte zu fassen ist?

„Kommunikation der Veränderung – Veränderung der Kommunikation“ ist der thematische Rahmen, den wir vorab im Austausch mit Ihnen für das digitale Alumni:aetreffen der Claussen-Simon-Stiftung gewählt haben. Als Keynote Speaker konnten wir den Soziologen Professor Harald Welzer gewinnen, der sich dem Erdenken zukunftsfähiger gesellschaftlicher Utopien verschrieben hat. Am Samstag bilden die Formate von Alumni:ae für Alumni:ae das Herzstück: Nach einem entweder sportlichen oder literarischen Warm-up haben Sie die Wahl zwischen zahlreichen Workshops, in denen die Aspekte Veränderung und Kommunikation in unterschiedlicher Weise eine Rolle spielen. Rund um diese Programmpunkte sind weitere interaktive Formate eingeplant.

Das digitale Alumni:aetreffen eröffnet Raum für Reflexion, gibt Impulse und zelebriert das Wiedersehen zwischen Ihnen und anderen ehemaligen Stipendiat:innen, die wie Sie nach Ihrer aktiven Förderzeit inspirierende und erzählenswerte Wege eingeschlagen haben. In gleicher Weise freuen wir – das Team und der Vorstand der Claussen-Simon-Stiftung – uns sehr auf den Austausch mit Ihnen.

Herzliche Grüße
Dr. Regina Back, Maria Eplinius und Christine Lauck

Programm

Freitag, 19. März 2021

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Seien Sie gerne schon um 16:50 Uhr da, um mit einem Technikcheck zu starten. Zum Thema Technik haben wir bereits einige Erfahrungswerte sammeln können. Unter der Überschrift "Techniquette", am Ende dieser Website, finden Sie nützliche Tipps für einen reibunglosen Technikablauf. Diese Programmseite lassen Sie am besten im Browser geöffnet.
Das Alumni:aetreffen wird eröffnet von Dr. Regina Back, Geschäftsführender Vorstand, Maria Eplinius, Bereichsleiterin Stiftung erleben, und Christine Lauck, Referentin für Veranstaltungsmanagement. Wir stellen Ihnen den Ablauf der beiden Tage vor.
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Trotz digitaler Barrieren lassen wir das zwischenmenschliche Miteinander natürlich nicht außen vor. Wir verbinden digitale und analoge Elemente und freuen uns sehr auf die dadurch entstehenden persönlichen Momente. Putzen Sie Ihre Kamera, pusten Sie Ihr Mikro frei, richten Sie Ihren Hintergrund zurecht, dann kann fast nichts mehr schiefgehen.

 

Die letzte Onlineveranstaltung hat mir gezeigt, dass Gemeinschaft auch virtuell entstehen kann. Dass das Gemeinschaftsgefühl so groß sein würde, hat mich positiv überrascht!

Teilnehmer:in am digitalen Stipendiat:innentreffen 2020

In diesem Zeitslot passiert wirklich nichts außer das Abspielen angenehmer Hintergrundmusik. Deswegen: weg vom Bildschirm, Fenster aufreißen, frische Getränke besorgen und einmal recken und strecken!

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Prof. Dr. Harald Welzer © Jens Steingasser

Geschichten aus der Futur II – Warum wir anders über Transformation kommunizieren müssen

Prof. Dr. Harald Welzer ist Soziologe, Sozialpsychologe sowie Mitbegründer und Direktor der FUTURZWEI. Stiftung Zukunftsfähigkeit, die sich für die Sichtbarkeit und Förderung von alternativen Lebensstilen und Wirtschaftsformen einsetzt. Er leitet das Norbert-Elias-Center for Transformation Design & Research an der Europa-Universität Flensburg, daneben lehrt er an der ETH Zürich und an der Universität St. Gallen. Er ist Herausgeber von tazFUTURZWEI – Magazin für Zukunft und Politik; zu seinen zahlreichen Buchpublikationen zählen unter anderem „Selbst denken – Eine Anleitung zum Widerstand“, „Alles könnte anders sein – Eine Gesellschaftsutopie für freie Menschen“ und zuletzt „Zeitenwende. Der Angriff auf Demokratie und Menschenwürde“.

Professor Welzer wird einen Impulsvortrag halten. Im Anschluss sind Sie herzlich eingeladen, Ihre Fragen zu stellen und in die Diskussion einzusteigen. Dr. Jenny Svensson, Bereichsleitung Kunst & Kultur, führt Sie durch diesen Programmpunkt.

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Samstag, 20. März 2021

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Willkommen zum zweiten Tag des Alumni:aetreffens – wir starten direkt mit einem ersten Austausch. 
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Um gleich wieder in Kontakt mit anderen Alumni:ae zu treten und sich über den gestrigen Vortrag auszutauschen, schicken wir Sie in Kleingruppen in die Breakoutrooms.

 

Ich schätze es sehr, Teil einer so offenen, interessanten und wertschätzenden Gemeinschaft sein zu dürfen. Aus der Onlineveranstaltung nehme ich viele schöne Gespräche, viel Gelächter, Freude und Dankbarkeit mit.

Teilnehmer:in am digitalen Stipendiat:innentreffen 2020

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© Tobias Hoops | Frederik Bahr

Nun haben Sie die Qual der Wahl: Möchten Sie lieber Ihre müden Muskeln mit einem sportlichen Warm-up stärken oder lockt Sie eher ein poetischer Appetizer, der Ihre Synapsen in Fahrt bringt? Eins ist klar, ob mit der Tänzerin, Choreographin und Tanzfilmregisseurin Jasmine Fan, stART.up-Stipendiatin im 2. Förderjahr oder mit dem Medienwissenschaftler Frederik Bahr, Master Plus Alumnus, diese 15 Minuten lassen Sie bewegt und inspiriert in den Tag starten.  

Jetzt stellen die Workshopgebenden des ersten Workshopslots ihren Workshop vor und alle ZOOM-Zugangsfragen werden erläutert.
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Alumnae und Alumni der Claussen-Simon-Stiftung bieten spannende Workshops zu verschiedenen Aspekten rund um das Themengebiet Kommunikation der Veränderung - Veränderung der Kommunikation an. In diesem Jahr können Sie an zwei unterschiedlichen Workshops à 75 Minuten teilnehmen. Das heißt an einem Workshop pro Slot.

Die Anmeldung zu den Workshops ist nach einer verbindlichen Anmeldung Ende Februar per E-Mail möglich. Dazu erhalten Sie rechtzeitig von uns weitere Informationen.


 

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Arthur Abs: Kulturelle Bildung – Was wir aus der Pandemie lernen können

Gerade diese Pandemie verdeutlicht, wie wichtig und zugleich fragil Kunst und Kultur sind. Freischaffende Kreative sind in ihrer Existenz bedroht, während sich das Publikum nach Kulturerlebnissen sehnt. Es ist an der Zeit, Lösungsansätze zu finden, die das vielfältige Potenzial virtueller und digitaler Kunst- und Kulturvermittlung freisetzen. In diesem Workshop möchte ich mit Euch über die Chancen und Risiken digitaler Anwendungen für den Bildungs- und Kulturbereich diskutieren. Wir werden uns aktuelle Stimmen und Beispiele von Kulturinstitutionen anschauen und persönliche Erfahrungen austauschen. Ich freue mich auf einen spannenden Austausch mit Euch!

Arthur Abs (Alumnus Early Bird) studiert Jura in Bonn und forscht dort zu NS-/kolonialer Raubkunst. Seit über drei Jahren setzt er sich als Co-Gründer des gemeinnützigen Vereins agon e.V. ehrenamtlich für die Bildung junger Menschen ein, die aufgrund kultureller oder sozialer Umstände einen erschwerten Zugang zu Kultur und gesellschaftlicher Partizipation haben. Ein aktuelles Projekt eröffnet durch die Verbindung aus Virtual Reality, Rap und klassischer Musik einen neuen Zugang zu Werk und Leben Beethovens.


 

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Talitha Goldmann-Kefalas: Immunity to valueable Change - deinen wert-vollen Zielen auf der Spur

„Do the right thing, for the right reason, the right way!“ – dies ist ein motivierender Leitsatz und ein hoher persönlicher Anspruch. Genau dort setzt „character-driven Leadership“ an: in der Art, wie du durch deine eigenen Werte geprägt bist und in der Weise, wie du Einfluss auf andere nimmst. Deine Werte sind Dreh- und Angelpunkt für nachhaltiges Führen. Als Coach von Fach- und Führungskräften im In- und Ausland bildet die Werte-basierte Führung den Fokus meiner Arbeit. Gemäß dem Ansatz „Start where you are, use what you have, do what you can!“ erkunden wir gemeinsam, was dich möglicherweise von deinen wertvollen Zielen abhält und wie du diese erreichen kannst. Unter allen Workshopteilnehmenden verlose ich außerdem weiterführende Coaching-Sessions. 

Talitha Goldmann-Kefalas (Alumna Master Plus) brennt für ihre Mission, „das Gold in anderen auszugraben“. Das macht sie in der Personal- & Organisationsentwicklung sowie als Agile Coach und nebenberuflich als Trainerin für Fach- und Führungskräfte. Ihr Werdegang ist geprägt durch ihr Studium der "Sozialen Arbeit als Menschenrechtsprofession", „New Generation Leader“-Stipendium des McCain Institute in Washington D.C. und Fortbildungen u.a. in der systemischen Beratung und im interkulturellen Training.


 

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Patricia Carolin Mai: INTEAM – Praktiken der Gemeinschaft & Bewegung im digitalen Raum 

Dieser Workshop richtet sich an Personen, die sich für Tools des digitalen Probens und Trainierens im zeitgenössischen Tanz interessieren oder die sich einfach mal wieder gemeinsam bewegen wollen. Anhand von Beispielen aus den aktuellen Proben der Trilogie INTEAM – Praktiken der Gemeinschaft, erproben wir in diesem Workshop Aufgaben und Formate, die sich für ein bewegtes Zusammenkommen im Zoom eignen. Im ersten Teil steht das gemeinsame Ausprobieren verschiedener Bewegungsaufgaben und -formate im Vordergrund. Im zweiten Teil werden die Möglichkeiten und Herausforderungen des digitalen Arbeitens im zeitgenössischen Tanz gemeinsam reflektiert. Für den Workshop sind keine Vorkenntnisse notwendig. Benötigt werden nur ein bisschen Bewegungs-Platz vor der Kamera (mind. 1 m²) sowie bequeme Kleidung.

Bitte haltet folgende Gegenstände für den Workshop neben Eurem Computer bereit: eine Pflanze, einen Stuhl und ein beliebiges Möbelstück.

Patricia Carolin Mai (Alumna stART.up) ist freischaffende Tänzerin, Choreographin und Tanzvermittlerin. Aktuell arbeitet sie mit ihrem Team und 20 tanzbegeisterten Hamburger:innen allen Alters zusammen am ersten Teil ihrer Trilogie INTEAM zu Praktiken der Gemeinschaft.


 

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Dr. Svenja Keune: Living with Organisms – Forschung als künstlerisches Experiment

In diesem Workshop berichte ich über meine kontinuierliche Reise, das Kommunikationspotential von Textilien künstlerisch zu erforschen. Zunächst konzentrierte ich mich auf Installationen aus Textilien und Elektronik, die die Interaktion zwischen Mensch und Textil ermöglicht. Danach wandte ich mich in Richtung Natur: mit Pflanzensamen als potentielle biologische Alternative fand ich ein dynamisches Material für das Textildesign. Für mein Promotionsprojekt „On Textile Farming“ im Rahmen der MSCA ArcInTexETN zog ich dann nach Schweden. Dort ließ ich mir ein Tiny House auf Rädern bauen, um mit den Forschungsexperimenten zusammenzuleben und alternative Lebensweisen zu erkunden. Ende letzten Jahres bin ich mitsamt Haus nach Dänemark umgezogen, um zusätzlich zu Pflanzen auch Insekten in das gelebte Experiment einzuladen. Der Workshop besteht aus einer Präsentation mit Fotos und Videos sowie einer anschließenden Diskussionsrunde. Es sind keine Vorkenntnisse oder Vorbereitung notwendig.

Dr. Svenja Keune (Alumna stART.up) ist Postdoktorandin an der Universität von Borås in Schweden sowie am Zentrum für Informationstechnologie und Architektur (CITA) der Königlich Dänischen Akademie in Kopenhagen. Derzeit arbeitet sie an dem dreijährigen Projekt „Designing and Living with Organisms“, das durch ein internationales Postdoc-Stipendium des schwedischen Forschungsrats finanziert wird.


 

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Dieser Programmpunkt bietet Ihnen die Gelegenheit, sich über zentrale Gedanken und Impulse auszutauschen, die Sie aus den Workshops für sich mitgenommen haben.

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Liegt die Pasta schwer im Magen? Dann sind Sie hier und jetzt genau richtig, um neue Energie für den Nachmittag zu tanken.
Die Tänzerin, Choreographin und Tanzvermittlerin Patricia Carolin Mai (stART.up Alumna) wird uns mit unersättlichem Tatendrang auf den Nachmittag einstimmen.

Jetzt stellen die Workshopgebenden des zweiten Workshopslots ihren Workshop vor und alle ZOOM-Zugangsfragen werden erläutert.

Alumnae und Alumni der Claussen-Simon-Stiftung bieten spannende Workshops zu verschiedenen Aspekten rund um das Themengebiet Kommunikation der Veränderung - Veränderung der Kommunikation an. In diesem Jahr können Sie an zwei unterschiedlichen Workshops à 75 Minuten teilnehmen. Das heißt, an einem Workshop pro Slot.

Die Anmeldung zu den Workshops ist nach einer verbindlichen Anmeldung Ende Februar per E-Mail möglich. Dazu erhalten Sie rechtzeitig von uns weitere Informationen.


 

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Jessica Berneiser: „Terran“ – mit einem neuen Wort den Klimaschutz voranbringen

Mit dem Flugzeug zu verreisen ist die klimaschädlichste Form der Fortbewegung. „Flugscham“ ist seit Fridays4Future ein allseits bekanntes Wort – aber sollten wir wirklich Scham empfinden, wenn es darum geht, die Welt zu einem besseren Ort zu machen? Wir, eine bunte Gruppe an Menschen, sehen das anders und haben deswegen ein neues Wort kreiert: „terran“. Terran steht für Unterwegssein ohne Flugzeug. Wir möchten durch die Etablierung eines neuen Wortes für terranes Reisen begeistern. Wie genau wir das vorhaben und wie unser bisheriger Weg aussah, werde ich mit all den Herausforderungen und auch Erfolgen beleuchten. Außerdem gehe ich auf Hintergründe aus umweltpsychologischer und kommunikationswissenschaftlicher Perspektive ein und möchte mit euch über die Chancen, Grenzen und Möglichkeiten zur Weiterentwicklung diskutieren. Der Workshop richtet sich an alle, die das Thema spannend finden.

Jessica Berneiser (Alumna Master Plus) ist Umweltpsychologin und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE zu gesellschaftlichen Fragen der Energiewende. Sie ist Mitgründerin von terran e.V.

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Simone Karl: Kreative Ideenfindung 

Eine gute und kreative Idee ist umso schwerer zu fassen, je mehr wir sie erzwingen wollen. Aber wie kommen wir dann auf kreative Ideen, wenn Deadlines und Abgaben drängen? Kreativität ist kein Wunderwerk, sondern ein wunderbares Werkzeug, dessen Handhabung oft unklar ist. In meinem Workshop möchte ich vorstellen, wie wir überhaupt auf kreative Ideen kommen. Ich möchte außerdem zeigen, welche praktischen Methoden es gibt, um schnell viele Ideen zu produzieren und vor allem, wie man das Werkzeug der kreativen Ideenfindung langfristig verfeinert. Eine praktische Übung, die Spaß macht und mit etwas Geduld immer wieder zu geistigen Schatztruhen am Wegesrand führt. Der Workshop richtet sich an Personen, die schneller und effektiver auf gute Ideen kommen wollen und Lust haben, alte Denkmuster zu verlassen. Es sind explizit auch Personen angesprochen, die nicht im künstlerischen Bereich arbeiten.

Simone Karl (Alumna stART.up) arbeitet als bildende Künstlerin, Designerin und Texterin immer zwischen unterschiedlichsten Themen und Medien. Das Interesse an der gezielten Ideenfindung hat sie im Studium entdeckt und seither mit vielen Workshops, Projekten und Büchern weiterentwickelt.


 

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Anne Pretzsch und Martin Mutschler: Der sprachlose Affe – Über den verzwickten Zusammenhang von Sprache, Berührung und Bewusstsein

Wir beleuchten einen individuellen Zustand, der auch ein kollektiver ist und den wir Sprachlosigkeit nennen wollen. Wir meinen damit die gefühlte Unfähigkeit, eine veränderte Welt beschreiben zu können, und fragen uns: Wie könnte man das Gegenteil herstellen – eine Sprache im Fluss, das Hörbarmachen eines möglichen Mangels und den Austausch über die aktuelle Situation auf emotionaler Ebene? Dass wir uns wieder un- oder jedenfalls weniger gehindert äußern können – verbal, in der Kunst, im eigenen (Er)Leben und in der Gemeinschaft? Was vermissen wir und wie können wir es nennen? Der Workshop umfasst Austausch im Plenum und in Kleingruppen und ist offen für alle. 

Anne Pretzsch ist Performerin, Autorin und Körpertherapeutin und arbeitet seit 2016 freischaffend in Hamburg. Martin Mutschler ist Regisseur, Performer und Übersetzer und seit 2019 Dramaturg an der Staatsoper Hannover. Beide waren Teil des Förderprogramms stART.up.


 

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Julia Tauß: Zwischen Teamkultur und individuellem Stil – Veränderung im Arbeitskontext

In diesem Workshop treffen das Thema Veränderung und Organisationskultur aufeinander. Als Alumnae und Alumni haben wir unsere ersten Arbeitserfahrungen gesammelt, unseren Platz in neuen Teams gefunden, dazu gelernt und uns immer wieder auch von alten Mustern verabschiedet. Zuletzt hat Corona unsere Arbeitskontexte vor besondere Herausforderungen gestellt und gleichzeitig vieles ermöglicht. Wenn ihr an eine positive Veränderung denkt, die ihr persönlich im Arbeitskontext im letzten Jahr durchlebt habt: was hat dazu beigetragen, dass Euer Vorhaben gelungen ist? Was habt ihr dabei gelernt? Und was habt ihr verlernt, um Raum zu schaffen für Neues? Kommt vorbei, wenn ihr an einem Austausch dazu interessiert seid. Im Zusammenhang mit Veränderungen werden wir die Themen Organisationskultur und -struktur, den Umgang mit Widerständen und Eure individuellen Einflüsse darauf streifen.

Julia Tauß (Alumna Master Plus) arbeitet in der Strategie- und Organisationsentwicklung und berät öffentliche und non-profit Organisationen. Der Name ihres Fachbereichs „People & Change“ beschreibt gut ihre alltägliche Arbeit: sie begleitet Menschen in ihren Veränderungen. 


 

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Dieser Programmpunkt bietet Ihnen die Gelegenheit, sich über zentrale Gedanken und Impulse auszutauschen, die Sie aus den Workshops für sich mitgenommen haben.

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An dieser Stelle möchten wir Sie gerne über die Neuordnung der Regionalgruppen informieren, auf weitere Veranstaltungen im Jahr hinweisen und uns Feedback zur Veranstaltung einholen.

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"Am Grund des Hochsitzes wartet die Erotik der Partizipativität".

Wie sieht eine Zoom-Konferenz aus, zu der die original geladenen Referent:innen nicht erscheinen? Im Rimini-Labor wurden Expert:innen des Alltags interviewt. Doch alle – mitsamt dem Radiomoderator und dem Tiefseeforscher – haben spontan abgesagt. Was passiert, wenn Sie Ihre Sprecherpositionen einnehmen? Wie entsteht Sinnlichkeit und ästhetische Erfahrung im digitalen Raum? Und wie konstruiert sich über die spontane Repräsentanz der Abwesenden eine vielschichtige Narration? Wie wandlungsfähig ist das Individuum? Das Zeitalter der Individualität und Hyperauthentizität schreit nach einem gemeinsamen Experiment mit offenem Ausgang.

Wir laden Sie herzlich ein, an diesem Performance-Experiment teilzunehmen, das einer Kollaboration des Regiestudiengangs der THEATERAKADEMIE AUGUST EVERDING und dem Künstler:innenkollektiv RIMINI PROTOKOLL entstammt.

ZOOM-Zugangsdaten

Hier finden Sie in Kürze die Zugangsdaten, mit denen Sie sich zum Alumni:aetreffen remote auf ZOOM einwählen können.

Alternative Packliste

  • stabile Internetverbindung
  • Kopfhörer/Headset
  • Lieblingsgetränk
  • Knabberkram und Obst
  • bequeme Kleidung für den Programmpunkt Warm-up
  • Überraschungspaket (dieses wurde Ihnen eine Woche vor dem Event zugesendet)

Steckbriefe

Bitte füllen Sie bis zum Alumni:aetreffen den kurzen Steckbrief für die „Social Wall“ aus, damit Sie sich schon jetzt auf bekannte und neue Gesichter freuen können.

Techniquette

Sollte es trotz Testdurchläufen zu kleinen technischen Pannen kommen, so bitten wir diese zu entschuldigen und Ruhe zu bewahren. 
  1. Nennen Sie sich gerne wie folgt: Name, ehemaliges Stipendienprogramm, Wohnort
  2. Schalten Sie sich selbst stumm, wenn Sie nicht reden und setzen Sie, falls möglich, Kopfhörer oder ein Headset auf
  3. Schön wäre es, wenn Sie mit eingeschalteter Kamera teilnehmen, damit wir uns alle sehen können
  4. Wählen Sie zur Teilnahme einen angenehmen Ort mit stabiler Internetverbindung und leuchten Sie sich selbst gut aus
  5. Um Fragen zu stellen, können Sie gerne die Chat-Funktion und die "blaue Hand" nutzen
  6. Denken Sie gerne daran, Ihr emotionales Feedback über den Chat und die Reaktionen (Herz, Applaus etc.) auszudrücken
  7. Unser ZOOM-Link zum Meeting bleibt aktiv. Wenn Sie rausfliegen, melden Sie sich einfach wieder an
  8. Sollten Sie Probleme mit der Technik haben, melden Sie sich unter 040-38 03 71 50 oder info@claussen-simon-stiftung.de

FAQ

Ich kann nicht am gesamten Treffen teilnehmen. Kann ich mich auch zu ausgewählten Punkten zuschalten?

Uns ist es wichtig, dass Sie verbindlich zu allen Programmpunkten erscheinen. Sie haben es vielleicht schon selbst erlebt, ein stetiges Kommen und Gehen, selbst in einem digitalen Raum, hinterlässt ein ungutes Gefühl. Außerdem können wir nicht immer die Einleitung wiederholen. Wir benötigen für den reibungslosen Ablauf eine verbindliche Zahl, da wir zum Teil feste Gruppen bilden und diese nicht immer spontan umbauen können.

An wen wende ich mich bei technischen Problemen?

Melden Sie sich bitte unter 040-38 03 71 50 oder info@claussen-simon-stiftung.de.