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"Was zählt!"-Fonds für Lehre und Lernen

Mit der Mitte März 2020 unmittelbar nach dem Lockdown gestarteten, mit insgesamt 500.000 Euro ausgestatteten „Was zählt!“-Initiative unterstützte die Claussen-Simon-Stiftung seither kurzfristig und unbürokratisch Künstlerinnen und Künstler, Schulen und Hochschulen in Hamburg dabei, den aktuellen Herausforderungen zu begegnen. Im Hochschulbereich wurden 26 Anträge in einer Gesamthöhe von rund 95.000 Euro bewilligt. Darunter sind Förderungen an verschiedenen Fachbereichen der Universität Hamburg, der Hochschule für Musik und Theater, der Technischen Universität Hamburg-Harburg, der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) und der Bucerius Law School.

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Beispiele geförderter Projekte

Digitale Sprechstunden am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)

Es wurde Hardware zur Durchführung von telemedizinischen Sprechstunden angeschafft, womit Studierende im Praktischen Jahr gemeinsam mit Schauspieler:innen als Patient:innen einen Arbeitstag simulieren – relevant auch für die allgemeine ärztliche Versorgung nach Corona oder die ärztliche Versorgung in ländlichen Gebieten.

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Einrichtung einer Open Science-Plattform an der Bucerius Law School

Die Bucerius Law School richtete eine Open Science-Plattform ein, auf der digitale Lehrveranstaltungen im Konferenz- oder Seminarformat abgehalten werden können. Dort sollen alle Hochschulangebote digital als Open Science-Inhalte langfristig und hochschulübergreifend zur Verfügung gestellt werden – ein besonders überzeugendes nachhaltiges und innovatives Konzept. Neben der Förderung einer der digitalen Lehrveranstaltungen aus dem „Was zählt!“-Fonds wird die Claussen-Simon-Stiftung das gesamte Projekt darüber hinaus für zwei Jahre mit insgesamt 50.000 Euro fördern.

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„Kunst in Quarantäne" an der Hochschule für Musik und Theater

Im Rahmen einer Lehrveranstaltung entwickelten Studierende neue Formate der künstlerischen Darbietung im digitalen Raum. Mit dem kulturinstitutionellen Shutdown im Rahmen der Corona-Krise sind unterschiedliche Reaktionen und Erwartungen verbunden: Sie reichen von klar diagnostizierten Problemen bis hin zu erkennbar werdenden Potenzialen, die mit der angeordneten sozialen Verengung und Entschleunigung einhergehen. Eine solche Vielfalt von Ansätzen, mit der Krisensituation umzugehen und Handlungs(un)fähigkeiten zu bewerten, kann künstlerisch und akademisch wirksam werden – insbesondere im Bereich des Theaters als genuin sozialer Kunstform. Diese Aspekte griff das Seminar "Kusnt in Quarantäne" auf, um unter anderem Antworten auf die Frage zu finden, wie digitale Bühnen innovativ gedacht und bespielt werden können.

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