Claussen-Simon-Wettbewerb für Hochschulen
Claussen-Simon-Wettbewerb für Hochschulen

 

Projekttagebuch der Universität Hamburg

"Proba et labora: Model Student Lab"

Gewinner beim Claussen-Simon-Wettbewerb für Hochschulen 2016
Projektleiterin: Prof. Dr. Zoya Ignatova

 

Proba et labora: Model Student Lab

Prof. Dr. Zoya Ignatova, Universität Hamburg

1.   Projektidee

Ziel ist es, ein studentisches Labor am Institut für Biochemie und Molekularbiologie zu etablieren, welches sich mit synthetischer Biologie beschäftigt und diese vorantreibt. 
Die Synthetische Biologie ist eine moderne Disziplin der biowissenschaftlichen Forschung mit einem besonders fachübergreifenden Charakter im Grenzbereich konventioneller Grunddisziplinen, wie Biologie, Chemie, Physik, Mathematik, Informatik und Ethik. Die Synhetische Biologie versteht man als Design und Integration neuer Komponenten, Eigenschften und physiologischer Aktivitäten in einer biologischen Zelle (sehr oft Einzellerorganismen), um gezielt neue Eigenschaften zu entwerfen und auch ganz neue Systeme zu erschaffen, die neuartige Möglichkeiten eröffnen, u.a. Entwicklung von neuen Impfstoffen, Medikamenten und verbesserten Diagnostika. Dabei werden nicht die Eigenschaften existierender Organismen verbessert, sondern biologische Zellen kreativ mit neuen Komponenten ausgestattet, die in der Natur in dieser Form bisher nicht vorkommen. Das hohe wirtschaftliche Potential wird aber mit einer starken Diskussion im Zusammenhang mit ethischen Aspekten und Verantwortung verbunden, da die Risikopotentiale der Synthetischen Biologie an die Risikopotentiale der Gentechnik anknüpfen. 
Die Umstrukturierung der Studiengänge im Zuge der Bologna-Reform hat in Hamburg im Bereich der Biowissenschaften ein lineares Lehrkonzept stimuliert, in welchem die einzelnen Disziplinen nur selten verknüpft werden. Dieses Projekt soll eine Verknüpfung theoretischer Lehrinhalte mit dem praktischen Test einer selbstständig entwickelten Idee ermöglichen, um somit nachhaltig interdisziplinäre Aspekte einer guten wissenschaftlichen Ausbildung in das Lehrkonzept zu integrieren. Folgende Ziele werden damit erreicht:
-   Lehrinhalte einzelner Diszplinen miteinander verknüpfen und studiengangsübergreifende Projekte und Lehrveranstaltungen schaffen;
-   den Studierenden Raum für Kreativität und Verantwortung bieten;
-   Lehrkonzepte in einem praktischen Zusammenhang bringen; 
-   die Ideenentwicklung bis hin zur Projektplanung und Finanzierung des Vorhabens den Studierenden überlassen:
-   universitätsübergreifende Kommunikation und Internationalität fördern.
Aus diesen Zielen entstand die Idee, den Studierenden freien Raum zu gestalten, um ein eigenes Projekt sowohl konzeptionell als auch wissenschaftlich zu erarbeiten und selbstständig durchzuführen. Großes Interesse und Engagement seitens der Studierenden hat bereits 2015 eine Pilotphase initiiert, bei der eien Gruppe von Studierenden eine fachübergreifende Projektidee formuliert haben, diese selbständig experimentell getestet haben und damit am internationalen Forschungswettbewerb iGEM (international genetically engineered machine) teilnehmen. 
Diese neue Veranstaltung verknüpft den neugesetzten interdisziplinären Forschungsfokus der Universität Hamburg in der Synthetischen Strukturbiologie mit der Ausbildung einer neuen Generation von Studierenden, die früh in ihrer Ausbildung der Einzelfach-Linearität der Bologna-Reform „ausweichen“ und ein fachübergreifendes Denken entwickeln. Dadurch wird dieser Forschungsfokus in den weiterführenden Forschungsarbeiten (u.a. PhD) vorangetrieben und es wird zur Etablierung Hamburgs als Standort interdisziplinärer naturwissenschaftlicher Forschung beigetragen. 

2.   Projektkonzept

Ein neues Modul „Projektdesign Synthetische Biologie“ wird geschaffen, welches auf Interdisziplinarität und dem Zusammenspiel verschiedener, wissenschaftlicher Fähigkeiten basiert, sodass die Veranstaltung curriculär im Wahlbereich folgender Studiengänge intergriert werden soll: 

Molecular Life Sciences

Biologie

Chemie

Nanowissenschaften

Bioinformatik

Physik

Die Veranstaltung ist offen für Studierende im Master- oder Bachelor-Studium, wobei Studierende der Bachelor-Studiengänge das Grundstudium (1. – 4. FS.) abgeschlossen haben müssen, da theoretische Grundlagen aus den ersten Studienjahren vorausgesetzt werden. 
Der Schwerpunkt des Moduls liegt auf der Verknüpfung interdisziplinärer Lehrinhalte, die durch begleitende Seminare und die selbstständige, praktische Umsetzung im Labor vermittelt werden. Den Studierenden wird Raum für Kreativität und eigene Entfaltung geboten, um ihre eigenen Ideen experimentell umzusetzen. Das gesamte Modul soll durch die Studierenden weitgehend selbstständig gestaltet werden, sodass sich ein vollständig abgeschlossenes Projekt ergibt. Die Studierenden sollen die Konzipierung bis hin zur experimentellen Umsetzung, Organisation und Finanzplanung selbstständig vorantreiben. Entsprechende Seminare durch Finanz- und Rechtswissenschaftler werden in das curriculäre Seminar integriert, um den Studierenden bei der Finanzplanung der Experimente zu helfen. 

Dieses in sich geschlossene Konzept, von der Entwicklung einer Idee über den experimentellen Nachweis bis hin zu ihrer Verteidigung und Präsentation sowie dessen finanzielle Verwaltung, stellt eine einmalige Konstellation einer Lehrveranstaltung dar, die folgende Effekte erreichen wird: 

Ausbildung fächerübergreifender Fähigkeiten

Förderung selbständiger experimenteller Arbeit 

Förderung von Kreativität und Verantwortungsbewusstsein

Vermittlung ergänzender Fähigkeiten, wie Konzept- und Finanzplanung, Teamarbeit, Präsentationstechniken und Wissenschaftskommunikation. 

Förderung der Innovativität und Etablierung nationaler und internationaler Bekanntheit, studentischer naturwissenschaftlicher Forschung und Lehre der Hansestadt Hamburg

Um die praktische Arbeit in einen wissenschaftlichen Kontext zu setzen, wird angestrebt im jeweiligen Sommersemester am internationalen iGEM-Wettbewerb teilzunehmen. Über 250 Teams von Studierenden aus der ganzen Welt treten jährlich in einem Wettbewerb gegeneinander an, um ihre innovative, experimentell getestete Idee zu präsentieren und zu verteidigen. Neben dem naturwissenschaftlichen Anspruch stimuliert dieser Wettbewerb die Koordination der Aufgaben sowie Teamarbeit und vermittelt Kernkompetenzen im Bereich der Präsentationstechnik und der medialen Aufbereitung.
Vorgesehen wird, dass die Studierenden, das Forschungskonzept und ihre experimentellen Ergebnisse auf nationalen Kongressen (z.B. der Tagung der Deutschen Gesellschaft für Biochemie udn Molekularbiologie) präsentiert. Dadurch wird der Austausch mit jungen Wissenschaftlern bundesweit gefördert und zum anderen die Bekanntheit des Wissenschaftsortes Hamburg erhöht. 
Im Anschluss an den praktischen Teil der Projektphase sollen die Studierenden ihre Erfahrungen an diejenigen Studierenden weiter vermitteln, die im Wintersemester neu dazustoßen. Zu diesem Zweck sollen die erfahrenen Studierenden einige Seminare gestalten und Lehre von Studierenden für Studierende anbieten. Dieser horizontale Wissenstransfer wird die Kommunikation unter den Teilnehmern noch steigern und ermöglicht eine langfristige Qualitätssteigerung des gesamten Projektes, aufbauend auf den Erfahrungen der Vorgänger. Darüber hinaus wird auch hier wiederum den Studenten angeboten, Erfahrungen im Präsentations- und Lehrbereich zu sammeln.

3.   Zusammensetzung der Lehrveranstaltung

Das Modul wird sich aus einem begleitenden Seminar und einem Praktikum zusammensetzen. Im Rahmen des Seminars werden über das ganze Jahr folgende Themen erarbeitet:

Theoretische Grundlagen der synthetischen Biologie

Ethische Aspekte der synthetischen Biologie

Ideenentwicklung und Konzipierung der Experimentalphase

Finanzierungsplanung naturwissenschaftlicher Projekte

mediale Aufarbeitung des Projekts und Präsentation für Fach- und Laienpublikum

Das Seminar wird im Winter- und Sommersemester stattfinden, das Praktikum nur im Sommersemester. Die Seminare werden von dem verantwortlichen Dozent durch Kompetenzschulungen externer Fachreferenten in der synthetischen Biologie und im Finanz- oder Ethikbereich komplettiert. So wird eine vollwertige Lehrveranstaltung im Bereich der Synthetischen Biologie geschaffen. Im Rahmen des Seminars sollen alle Studierende Kurzreferate halten, um aktuelle Themen und Methoden der synthetischen Biologie vorzustellen. Diese sollen als Vorlage für ihre Ideenentwicklung und Auswahl eines experimentellen Projektes dienen. 
Im Praktikum wird nur eine Forschungsidee umgesetzt, die zuvor im Seminar in einer offenen Diskussion aus den studentischen Vorschlägen erarbeitet wird. Auswahlkriterien eines Themas für die experimentelle Projektphase sind die Innovation, Einzigartigkeit, Finanzierbarkeit und praktische Durchführbarkeit – im Zeitrahmen von drei Monaten – sowie Nachhhaltigkeit. Im theoretischen Teil der Lehrveranstaltung, dem Seminar, ist die Anzahl der Teilnehmer unbeschränkt, für das Praktikum sollen bis zu 20 Studierende zugelassen werden. Aus Sicherheitsgründen können im dafür zur Verfügung stehenden Laboratorium bis zu 20 Studierenden experimentell arbeiten. Diese Größe stellt eine optimale Gruppengröße dar, um die vielfältigen Aufgaben des Projektes umsetzen zu können und gleichzeitig produktiv und fokussiert experimentell zu arbeiten. Auch darf die Teamleitungskompetenz der Studierenden an dieser Stelle nicht überfordert werden. Durch ein überlappendes Veranstaltungsangebot (u.d. Finanz- und Ethikseminare, Gastvorträge udn Präsentiationen) könne sehr viele Studierende von diesem Konzept profitieren. Durch das nachhaltige Konzept dieses Modulas haben alle Studierenden während ihres Studiums die Möglichkeit, an dieser Lehrveranstaltung, im Bachelor- oder Masterabschnitt ihres Studiums teilzunehmen.
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt individuell anhand der Motivation und dem Ideenbeitrag zu der wissenschaftlichen Fragestellung in der 2. experimentellen Phase. Die jeweilige Teilnahmeoption für die Lehrveranstaltung wird mit ensprechenden Leistungspunkten abgebildet.
Die Vorträge sowie die dazugehörigen Diskussionen sollen auf Englisch stattfinden, um Präsentationstechniken und Sprachkenntnisse auf wissenschaftlichem Niveau zu verbessern. Die Vorträge, Tagunsteilnahme sowie die Präsentation des Projektes beim iGEM-Wettbewerb vermitteln Kernkompetenzen im Bereich der Präsentationstechnik und der medialen Aufbereitung.


4.   Einfluss und Nachhaltigkeit

Das Projekt fördert Engagement und Selbstständigkeit und bietet allen interessierten Studierenden im Bachelor- oder Masterabschnitt ihres Studiums Raum für Kreativität und Entfaltung. Die Studierenden werden motiviert über den „Tellerrand“ des Lehrplans hinauszublicken, eigene Ideen zu entwickeln und diese experimentell umzusetzen. Die Studierenden erlernen so neben praktischen Methoden auch Fähigkeiten, die aktuell nicht im Lehrplan enthalten sind, wie zum Beispiel Finanzplanung, Marketing, Projektplanung und Zeitmanagement. Darüber hinaus wird, im Rahmen der Tagunspräsentationen sowie des iGEM-Wettbewerbs, der Kontakt zwischen Studierenden deutschlandweit, aber auch international, vorangetrieben und die Attraktivität des Studienstandortes Hamburg maßgeblich gesteigert.
Die Ideen der Studierenden werden unmittelbar mit begrenzenden Aspekten (Finanzierbarkeit, zeitlicher Rahmen, Ethik) in Zusammenhang gebracht, um sie realitätsnah auf das spätere Berufsleben vorzubereiten. Dabei lernen die Studierenden auch Probleme zu erkennen und Lösungskonzepte zu erarbeiten. Dieses Jahr zum Beispiel haben sihc die Studierenden vorgenommen, ein kostengünstigeres Diagnoseverfahren für sexuell übertragbare Krankheiten zu entwickeln, um die betroffenen Personen in Entiwcklungsländern fianziell zu entlasten.
Rahmenveranstaltungen, wie zum Beispiel Vorträge von Gastwissenschaftlern, Diskussionsrunden zu ethischen Fragestellungen, Schulungen zur Arbeitssicherheit oder auch Fahrten zu Tagungen, können auch von anderen Studierenden genutzt werden und werden sich so positiv auf alle assoziierten Studiengänge auswirken.
Die Etablierung eines vollwertigen Moduls sowie der dazugehörigen, langfristig nutzbaren Laborräume ermöglicht eine, theoretisch, unbegrenzte Fortführung des Konzeptes. Langfristig kann eine Refinanzierung neuauftretender Kosten durch die Akquisearbeit der Studierenden erwartet werden. 


 

Redakteurin: Merrit Rothe

None

Das neue Semester geht bald los und unsere Kommilitonen haben die Möglichkeit, noch bei iGEM einzusteigen. Daher haben wir uns überlegt, kommende Woche einen Infoabend zu veranstalten, um ein paar Leute für unser Team gewinnen zu können. Aber die Planung ist gar nicht so einfach. Für das Design unseres Werbeposters (s.Foto) haben wir schon eine ganze Weile gebraucht – viele Köpfe haben viele Ideen. Aber nun sind wir ganz zufrieden und hoffen, dass der ein oder andere zu uns findet.

PS: Zu unserem Seminarwochenende haben wir ein kleines Video zu den unterschiedlichen Klonierungsmethoden erstellt. Schaut es euch gerne auf unserer facebookseite an!

Redakteurin: Merrit Rothe

None

Unser letztes Treffen haben wir genutzt, um ein langersehntes Gruppenfoto zu schießen. So bekommt Ihr einen Eindruck, wer alles hinter der Arbeit steckt, von der wir hoffentlich noch ganz viel in den folgenden Monaten berichten können. Aber nicht nur Euch wollten wir uns vorstellen,für den Erfolg eines iGEM Teams ist es wichtig, ein Netzwerk zu schaffen. Dabei geht es zum einen um die Präsentation des Teams in der Spenden- und Sponsoringwelt, schließlich sind wir für unsere Finanzierung selbstverantwortlich, und zum anderen um die Vernetzung mit anderen iGEM Teams, Wissenschaftlernund natürlich allen iGEM-Interessierten. Ein steter Austausch mit denverschiedenen Gruppen kann äußerst hilfreich sein und ist von iGEM mehr als erwünscht.Teams, die mit anderen Teams kooperieren oder versuchen, ihr Projekt verschiedenen Zielgruppen zugänglich zu machen, werden mit eigenen Preisen prämiert. Daher geben wir unser Bestes, um auch diesem Teil von iGEM – den wir als sehr wichtig empfinden – gerecht zu werden.

Redakteurin: Merrit Rothe

None

Unser Thema steht fest und wir wollen endlich mit der eigentlichen Arbeit beginnen. Das Team besteht aus Studenten verschiedenster Studiengänge und vor allem unterschiedlicher Jahrgänge, daher haben einige bisher wenig Erfahrung mit der Laborarbeit im Gebiet der synthetischen Biologie. Aus diesem Grund haben wir am Wochenende ein Seminar zum Thema Klonierung veranstaltet. Diese Methode wird für uns einen wichtigen Teil der Laborarbeit darstellen und wir wollen allen die Durchführung erleichtern. Das alte iGEM Team von 2018 hat das Seminar geleitet und uns wertvolle Tipps aus ihrer iGEM-Zeit gegeben. Es ging vor allem um die drei gängigen Klonierungsmethoden Standard Assembly, Gibson Assembly und Golden-Gate-Klonierung (s. Foto) und deren Planung mit Hilfe der SnapGene Software. Aber auch Themen wie Primer-Design und Vektorauswahl wurden behandelt. Das Wochenende hat uns nicht nur viel Spaß gebracht, sondern wird uns den Start auch deutlich erleichtern.  Einen großen Dank an unsere engagierten Alt-iGEMler!  

Redakteurin: Merrit Rothe

None

Bei unseren letzten Treffen haben wir unsere bisherigen Projektideen noch einmal umfassender recherchiert und überarbeitet. Bis zuunserem „Entscheidungstag“ sind dabei so gute Projekte entstanden, dass wir unsnicht entscheiden konnten, womit wir dieses Jahr bei iGEM antreten wollen. Kurzerhand haben wir uns einfach für alle drei der ausgearbeiteten Projekte entschieden. Wichtig war dabei für uns, dass wir nicht an drei Einzelprojekten arbeiten, sondern dass alle Themen zusammenpassen und wir am Ende ein Projekt präsentieren können. Aber worum geht es nun? Als Hauptthema haben wir die Entwicklung einer allgemein zugänglichen Plattform ausgewählt, die es Wissenschaftlern erleichtern soll, synthetische Biologie zu betreiben. Dazu wollen wir mit einer RNA-Logik arbeiten, die komplexe regulatorische Systeme zur Expression von Zielgenen  vereinfacht. RNAs werden dabei mit einfachen Logik-Operationen ausgestattet, die ein Zusammenspiel mehrer RNAs ermöglichen und komplexe Zwischenschaltungen vermeiden. Die anderen beiden Themen stellen Anwendungen dieser RNA-Logik dar. Zum einen versuchen wir Nanopartikel als effektive, alternative Transformationsmethode für Bakterien zu verwenden und zum anderen wollen wir therapeutische Plasmide entwickeln, die eine Alternative zu Antibiotika bieten.

Der erste Schritt Richtung Boston ist mit der Themenwahlgeschafft, nun geht es an die Umsetzung und wir freuen uns auf die nächsten Monate. 

Redakteurin: Merrit Rothe

None

Seit Anfang des Wintersemesters hat sich das neue iGEM Team zu einer inzwischen fast 20-köpfigen Gruppe zusammengefunden. Dabei sind unterschiedliche Studiengänge wie Molecular Life Sciences, Nanowissenschaften, Chemie oder Biologie vertreten. Aber nicht nur die Studenten der MIN-Fakultät sind bei uns herzlich Willkommen. Jeder Student der Hamburger Universitäten, der Lust hat auf dieses tolle Projekt, kann gerne bei uns vorbeischauen!   
Im Moment sind wir mit der Themenfindung beschäftigt. Hierzu haben wir uns in Kleingruppen aufgeteilt und uns darin spannende Projekte für die neue iGEM Runde überlegt. Aber das ist gar nicht so einfach. Ideen haben wir viele, aber wir haben noch keinerlei Erfahrung darin einzuschätzen, was umsetzbar ist und was nicht. Zum Glück haben wir iGEM-ler aus den alten Teams an unserer Seite, die uns tatkräftig unterstützen, und die Arbeitsgruppe um Prof. Ignatova,die uns dabei hilft, auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben. Auf dem Foto seht ihr die einzelnen Kleingruppen, die sich gegenseitig ihre Projektideen vorgestellt haben. Es geht von Nanopartikeln zur Wasseraufreinigung, einer Stickoxid-verstoffwechselnden Algenlampe bis zu einer Weiterentwicklung des letzten iGEM Projektes. Da wir verschiedene Projektansätze sehr interessant fanden und uns nicht gleich für ein Thema entscheiden konnten, werden wir zwei der Projektansätze etwas genauer in Augenschein nehmen und uns dann für ein finales Thema entscheiden. Bis dahin liebe Grüße aus dem iGEM-Labor!

Redakteurin: Nele Burckhardt

None

Über iGEM im Allgemeinen und unseren diesjährigen Erfolg beim Wettbewerb im Speziellen berichtete heute auch der Newsletter der Uni Hamburg.
 
Ihr wollt mehr erfahren? Hier der Link: www.uni-hamburg.de/newsroom/forschung/2018/1204-malaria-patent.html
 
Foto: UHH/Wohlfart

Redakteurin: Nele Burckhardt

None

Gestern Abend durften wir mit Frau Prof. Dr. Ignatova feiern. Zu unserer großen Freude wurde sie mit dem Mentoringpreis der Claussen-Simon-Stiftung ausgezeichnet und geehrt. Wir finden: Das hat sie sich redlich verdient! Herzlichen Glückwunsch nochmals und danke für die unermüdliche Unterstützung!
Foto: © Carolin Thiersch

Redakteurin: Nele Burckhardt

None

Wie auch schon letztes Jahr startet das inzwischen etablierte Modul Synthetische Biologie in eine neue Runde. Motivierte und engagierte Studierende aller Hamburger Universitäten haben die Chance ein eigenes selbsterdachtes Projekt zu entwickeln. Hier seht ihr Prof. Ignatova, die einen Vortrag zur Einführung in die synthetische Biologie für eine neue Generation an Studierenden hält. Bereits letzte Woche haben wir unser Projekt „Reagents of S.H.I.E.L.D.“ vorgestellt und dem neuen Team erste Tipps mit auf den Weg gegeben. Auch im kommenden Jahr werden viele von uns in beratender Tätigkeit anwesend sein, um zu unterstützen und diese einzigartige Lernerfahrung anderen Studierenden zu ermöglichen. So hoffen wir die Fackel weiterzugeben und sind gespannt, was das neue Team auf die Beine stellt. Falls ihr selber studiert und Interesse habt an selbstständiger Projektentwicklung auf dem Bereich der synthetischen Biologie, schreibt einfach eine Mail an igem.hamburg@gmail.com. MINT-Kenntnisse sind von Vorteil, aber mehr als außerordentliches Engagement braucht ihr nicht, um etwas beitragen zu können.

Redakteurin: Nele Burckhardt

None

Wusstet ihr, wie groß iGEM wirklich ist?
Hier eine weitere Impression vom Giant Jamboree Ende Oktober. In diesem Jahr haben über 3000 Schüler und Studenten in Form von über 300 Teams am iGEM-Wettbewerb teilgenommen, Tendenz jährlich steigend.

Wir freuen uns darüber hinaus, das nächste iGEM-Team Hamburg begrüßen zu dürfen. Gestern durften wir viele Motivierte empfangen und von unseren zahlreichen, vielfältigen Erfahrungen berichten, die sich im Laufe eines ganzen Jahres praktischer Arbeit angesammelt haben. Der grandiose Abschluss war natürlich das Giant Jamboree!

© iGEM Foundation and Justin Knight

Redakteurin: Nele Burckhardt

None

Der letzte Tag des Giant Jamboree ging für uns sehr freudig zu Ende. Im Rahmen einer tollen Zeremonie, wurden die Ergebnisse aller Teams bekannt gegeben.
Zum allerersten Mal durften wir als iGEM Team Hamburg Gold mit nach Hause nehmen!
Wir sind stolz und freuen uns sehr über diesen riesigen Erfolg.

Wir möchten uns noch einmal herzlichst bei allen bedanken, die uns unterstützt haben. Insbesondere gilt unser Dank der Arbeitsgruppe von Frau Prof. Ignatova und allen, die uns finanziell unterstützt haben und somit diese tolle Reise ermöglich haben!

Redakteurin: Nele Burckhardt

None

Heute war unser großer Tag!
Wir durften unser Projekt vor den anderen Teams und Juroren präsentieren. Nach großartigem Feedback und inspirierenden Diskussionen geht unser Tag zu Ende.
Wir freuen uns auf einen weiteren spannenden Tag mit interessanten Vorträgen, Postersessions und Workshops.

Redakteurin: Nele Burckhardt

None

Nach einigen Komplikationen mit unseren Anschlussflügen, sind wir gestern Nacht in Boston angekommen. Heute war der erste Tag der großen Abschlussveranstaltung, das Giant Jamboree. Wir haben bereits viele spannende Projekte kennenlernen dürfen und die ersten Postersessions sowie Vorträge genossen. Morgen ist unser großer Tag: Unser Projektvortrag steht an. Nun heißt es: Daumen drücken!
 
Für tägliche Updates besucht gerne auch unseren Twitteraccount unter folgendem Link:
twitter.com/igem_hamburg

Redakteurin: Nele Burckhardt

None

Kurzer Nachtrag zur vergangenen Woche, in der so viel passiert ist:
Anfang der Woche konnten wir endlich unsere Lockstoffe und das Insektizid an Mücken testen. Es war eine tolle Erfahrung und hat uns viel Neues gelehrt.

Vielen Dank nochmals ans BNI, das uns so vielfältig bei unserer Arbeit unterstützt hat.

Redakteurin: Nele Burckhardt

None

Am frühen Donnerstagmorgen konnten wir erfolgreich die letzte und wichtigste Deadline des Wettbewerbes hinter uns lassen: Den Wikifreeze. Hierbei werden alle online erstellten Projektberichte "eingefroren" und bewertet.

Neugierig auf unsere Website? Dann besucht uns unter: 2018.igem.org/Team:Hamburg

Derzeit erstellen wir fleißig unser Poster und unsere Projektpräsentation, denn am kommenden Mittwoch geht es los - das Giant Jamboree in Boston! Hier werden über 300 iGEM-Teams aus der ganzen Welt ihre Projekte vorstellen; wir sind schon sehr gespannt!

Redakteurin: Nele Burckhardt

None

Wer hart arbeitet, braucht ab und zu auch Pausen! Hier sind wir für einen kurzen Abstecher beim Eisbäcker.

Redakteurin: Nele Burckhardt

None

Wir freuen uns, dass wir zwei weitere, sehr interessante Interviews mit Experten der Malariaforschung führen durften.

Herr Dr. Jacobs vom Bernhard Nocht Institut für Tropenmedizin forscht im Bereich der Immunologie. Durch ihn konnten wir weitere spannende Einblicke in die Ausbreitung von Malaria-übertragenden Mücken erhalten. Zudem wurden gestern mit seiner Hilfe die ab Dienstag anstehenden Mückenexperimente weiter geplant. Wir sind sehr glücklich über die Möglichkeit solche Experimente in der kommenden Woche durchführen zu können.

Herr Dr. Hammond ist Post-Doc am Imperial College in London. Neben einer kurzen Einführung in die Thematik seiner Forschungsarbeiten, diskutierten wir sehr ausgiebig über die Vorteile unseres Projektes und mögliche Verbesserungsmöglichkeiten.

Nur noch vier Tage bis zum Wiki Freeze! Deswegen arbeiten wir jetzt Tag und Nacht an der Fertigstellung unserer Wikiartikel.

Redakteurin: Nele Burckhardt

None

Gestern konnten wir erfolgreich eine der wichtigsten Deadlines hinter uns lassen, die sogenannte DNA Submission. Hierbei haben wir die wichtigsten Bausteine unseres Projektes an iGEM versandt.

Übergeordnetes Ziel von iGEM ist es, sogenannte BioBricks zu designen und allen anderen Teams zur Verfügung zu stellen. Dies sind DNA-Bausteine, die bestimmte Kriterien erfüllen müssen, damit ein Arbeiten nach dem Legoprinzip ermöglich wird. Teams können somit fast uneingeschränkt bereits vorhandene Bausteine miteinander kombinieren und weiter ausbauen.

Die nächste bevorstehende Deadline wird dann der sogenannte Wiki Freeze am kommenden Mittwoch sein. Bis dahin müssen alle Teams ihre Projektbeschreibungen und Ergebnisse im sogenannten Wiki hochgeladen haben. Ein Link zu unserem Wiki folgt in Kürze.

Redakteurin: Nele Burckhardt

None

In der letzten Woche ist im Labor sehr viel passiert! Unsere Schichten werden immer länger, unsere Motivation steigt von Tag zu Tag. In einer Woche müssen alle unsere Vektoren eingeschickt werden, in zwei Wochen ist die Abgabe unseres Projektberichtes fällig.  

Wir können aber auch immer mehr Erfolge verzeichnen! Es ist uns gelungen, die Laktatdehydrogenase nachzuweisen, ein wichtiges Enzym für die Synthese unserer Lockstoffe. Auch der letzte Woche gezeigte Western Blot hat erfreuliche Ergebnisse gezeigt: Unsere Bakterien können unser Toxin tatsächlich problemlos herstellen.

Sogar Konstrukte, die uns bisher Schwierigkeiten bereitet haben, lassen nun einen Hoffnungsschimmer erkennen. Auf der abgebildeten Agarplatte sind mehr Kolonien gewachsen als in den gesamten letzten Wochen. Nun heißt es: Daumen drücken, dass auch etwas Positives dabei ist!

Redakteurin: Nele Burckhardt

None

Heute konnten wir beginnen, sowohl einen unserer Lockstoffe als auch unser Insektizid zu charakterisieren. Wie hier zu sehen ist, werden wir hierbei zunächst eine SDS-PAGE und anschließend eine Coomassie-Färbung bzw. einen Western Blot machen.
Unsere Spannung steigt! Zum einen, weil es für die meisten von uns eine neue Methode ist und zum anderen, weil wir endlich sehen werden, ob unser Insektizid auch produziert wird! Erste Unterschiede im Wachstumsverhalten unserer E. colis, die unsere Stoffe synthetisieren, konnten schon beobachtet werden!

Redakteurin: Nele Burckhardt

None

Das beigefügte Video zeigt, wie wir in der vergangenen Woche Alginatkapseln synthetisiert haben, die später die Bakterien in unserer Moskitofalle umschließen sollen.
Derzeit werden diese auf Säurebeständigkeit geprüft. Ergebnisse hierzu folgen!

www.youtube.com/watch

Redakteurin: Nele Burckhardt

None

Diese bunten Postkarten haben uns kürzlich erreicht und ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert. Sie stammen von vielen anderen iGEM Teams, die auch am Postkartenprojekt des Teams der Heinrich Heine Universität Düsseldorf teilgenommen haben. Die tollen Karten enthalten Informationen und Grüße der anderen iGEM-Teams und zieren nun unser Labor.

Redakteurin: Nele Burckhardt

None

Ende letzter Woche durften wir Altona Diagnostics, einem unserer Sponsoren, einen Besuch abstatten. Im Rahmen des Treffens konnten wir unser Projekt vorstellen und haben viele neue Anregungen mit nach Hause genommen.
Vielen Dank, Altona Diagnostics!

Redakteurin: Nele Burckhardt

None

Wir freuen uns heute, von einem sehr spannenden Treffen mit der Deutschen Malaria Gesellschaft (DMG) berichten zu können. Die DMG ist ein Unternehmen, welches an der Entwicklung von Medikamenten gegen Malaria explizit Fosmidomycin arbeitet.
Zunächst haben wir unser Projekt vorgestellt, erklärt und Fragen beantwortet. Der Direktor der DMG, Dr. David Hutchinson, der Tropenmediziner mit 50 Jahren Erfahrung im Kampf gegen Malaria ist, verwies uns unter anderem auf die vielfältigen Anwendungen unseres Projektes und wird uns noch weiteren Kontakt zu wichtigen Forschungsinstituten in Afrika vermitteln.

Vielen Dank nochmal für dieses bereichernde Gespräch! Wir sind gespannt, was noch alles passiert!

Redakteurin: Nele Burckhardt

None

Wie bereits beschrieben wurde, arbeiten wir mit vielen anderen iGEM-Teams zusammen. Natürlich freuen wir uns besonders, auch andere Teams bei ihren Projekten zu unterstützen.

In dieser Woche kam dieses tolle Paket vom iGEM-Team Marburg an. Nun werden wir in den folgenden Tagen mithilfe der beigefügten Anleitung einige Experimente durchführen, um unsere Kollegen aus Marburg mit weiteren Daten zu füttern.

Redakteurin: Nele Burckhardt

None

Nach den Erfolgen im Biochemielabor können wir nun auch erste Ergebnisse im Chemielabor vorzeigen! Hier zu sehen ist, wie das zuerst noch gelöste Polymer, das einmal unser Hydrogel werden soll, in Aceton ausfällt. Nach dem Waschen und Trocknen steht unser ersten Gelierung nichts mehr im Weg!

Redakteurin: Nele Burckhardt

None

Seit Anfang dieser Woche haben wir endlich mit dem Abreiten in unserem Chemielabor begonnen. Hier zu sehen ist Martin, der die ersten Experimente für die Synthese eines Hydrogels durchführt.

Redakteurin: Nele Burckhardt

None

Am vergangenen Freitag hatten wir im Rahmen des sogenannten Pizzafreitags am Schülerforschungszentrum (SFZ; www.sfz-hamburg.de) die Möglichkeit hoch interessierten Schülerinnen und Schülern zum Einen den iGEM-Wettbewerb zu erklären und zum Anderen unser diesjähriges Projekt vorzustellen. Vielen Dank für die spannenden Fragen und die tolle Atmosphäre!
 
Vielleicht entsteht aus dieser Kollaboration in den kommenden Jahren ja sogar ein Hamburger "High School" Team bei iGEM.

Redakteurin: Nele Burckhardt

None

Wie in jedem Labor gehört auch für uns das Erledigen von Routineaufgaben wie beispielsweise dem hier gezeigten Spitzenstecken oder auch Autoklavieren dazu.

Redakteurin: Nele Burckhardt

None

Damit wir alle fleißig beim Erstellen unseres Projektberichtes bei iGEM (dem sogenannten "Wiki") mithelfen können, haben wir uns am vergangenen Wochenende getroffen, um die hierfür benötigten Programmierungsgrundlagen zu erwerben. Gegenseitig haben wir uns bei Übungen zum Erstellen von HTML-Websites geholfen. Jetzt fühlen wir uns fit und können endlich mit dem Programmieren anfangen!

Redakteurin: Nele Burckhardt

None

In Zusammenarbeit mit zwei iGEM-Teams aus 2017 - Düsseldorf und Köln - haben wir kürzlich Plasmide erhalten, die wir für unser Projekt nutzen wollen.
 
Diese DNA ist auf Papier aufgebracht und kann dadurch einfach per Post verschickt werden. Hier ist zu sehen, wie wir die DNA in Wasser lösen, damit wir die Plasmide wieder wie gewohnt benutzen können.

Redakteurin: Nele Burckhardt

None

Am Ende unseres Jahres bei iGEM werden wir ein sogenanntes Wiki schreiben. Das ist eine Website, auf der wir die Durchführung und Ergebnisse unseres Projektes dokumentieren. Auch Porträtfotos jedes Teammitgliedes sind Teil davon - diese wurden heute in der Speicherstadt und im Hamburger Hafen gemacht.

Redakteurin: Nele Burckhardt

None

Seit letzter Woche ist es offiziell - wir kooperieren mit dem renommierten Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin! In einem ersten Gespräch mit Herrn Dr. Jacobs konnten wir erste Details einer Kooperation klären.
Wir freuen uns sehr, mit Unterstützung des BNIs unsere Moskitofalle und deren einzelne Komponenten zu testen. Mehr dazu, wenn die Experimente begonnen haben!

(Logo: www.bnitm.de)

Redakteurin: Nele Burckhardt

None

Seit einigen Wochen haben wir als Team über eine mögliche Patentanmeldung unseres Projektes gesprochen. Nachdem nun die formalen Grundlagen zwischen der Universität Hamburg und uns als Erfinderteam geklärt wurden, folgte am Freitag ein Treffen mit Tutech, unserer Patentverwertungsagentur. Hierbei wurden weitere Details der Patentierung unseres Projekts besprochen. In den kommenden Wochen werden wir mit ihnen die Patentschrift ausarbeiten. Vielen Dank an die Uni und an Tutech für die großartige Möglichkeit!

Redakteurin: Nele Burckhardt

None

Gestern hatten wir die Ehre, Dr. Mirko Himmel für ein Interview über Aspekte der Biosicherheit unseres Projektes zu gewinnen. Vielen Dank für das tolle Gespräch! Derzeit befindet sich das Video in der Bearbeitung für unser Wiki (unserer Website, auf der wir als Team die Ergebnisse unserer Arbeit vorstellen).

Redakteurin: Nele Burckhardt

None

Nach einem letzten interessanten Tag, verabschiedeten wir uns am Sonntag von den anderen Teams. Mit vielen neuen Eindrücken und Anregungen kehrten wir nach Hamburg zurück. Es war wirklich eine sehr bereichernde Tagung! Großer Dank gilt auch dem Münchener Team, das das Meet-up so hervorragend organisiert hat.

Redakteurin: Nele Burckhardt

None

Neben vielen spannenden Workshops ging es auch am Samstag weiter mit einem bunten Programm. Hier zu sehen ist das Team Eindhoven, einer unserer zahlreichen potentiellen Kollaborationspartner. 

Redakteurin: Nele Burckhardt

None

Die lange Anreise zum European iGEM Meet-up in München hatte sich am vergangenen Wochenende deutlich gelohnt. Gleich zu Beginn der ereignisreichen Tagung hatten alle Teams die Möglichkeit, ihr Projekt vorzustellen und die Projekte der anderen kennenzulernen. Wir haben viel über die anderen Teams erfahren und auch tolle Anregungen und Ideen für unser eigenes Projekt mitgenommen!

Redakteurin: Nele Burckhardt

None

In der vergangenen Woche wollten wir uns als iGEM-Team bei der Arbeitsgruppe von Frau Professor Igantova einmal herzlich bedanken. Und das nicht nur für das von der AG bereitgestellte Labor, das wir für unsere Experimente nutzen dürfen, sondern auch für ihre wissenschaftlichen Ratschläge. Unter diesem Motto wurde am vergangenen Mittwoch gegrillt. Eingeladen waren neben der AG natürlich auch alle Teammitglieder der vergangenen iGEM-Teams.

Redakteurin: Nele Burckhardt

None

Wie bei jedem naturwissenschaftlichen Forschungsprojekt gibt es neben den Experimenten auch immer einen theoretischen Teil. Hier ist zu sehen, wie ein Teil des Teams fleißig neu erzeugte Daten auswertet.

Redakteurin: Nele Burckhardt

None

Um unser Arbeiten im Labor noch effizienter zu gestalten, haben wir in dieser Woche begonnen, eine für uns neue Klonierungsmethode auszuprobieren. Sie heißt "Golden Gate Assembly" und ermöglicht es, verschiedene DNA-Inserts in einem Schritt in einen Vektor zu klonieren. Sollte alles klappen, würden wir viel Zeit sparen. Heute konnten wir erfreulicherweise zeigen, dass die vorbereitende PCR erfolgreich verlaufen ist.

Redakteurin: Nele Burckhardt

None

Heute freuen wir uns das diesjährige Logo des Projektes vorzustellen. Obwohl wir inhaltlich noch nicht so viel über unser Projekt erzählt haben, hier unser erster Tipp!

Redakteurin: Nele Burckhardt

None

Am letzten Mittwoch haben wir - fast vollzählig - unser diesjähriges Gruppenfoto in unserem Labor aufgenommen. Unser Team besteht in diesem Jahr aus rund 20 Studierenden aus verschiedenen Fachbereichen wie der Biologie, der Chemie, der Nanowissenschaften, der Ingenieurswissenschaften und der Molecular Life Sciences. Vor allem die interdisziplinäre Arbeit über Studiengangs- und Semestergrenzen hinaus zeichnet iGEM aus.

Redakteurin: Nele Burckhardt

None

Das Projekt unseres diesjährigen iGEM-Teams läuft super!
Hier sieht man einige unserer Ligationen, die gerade mithilfe einer Colony-PCR auf das richtige Konstrukt überprüft wurden. Zu unserer großen Freude, haben viele Ligationen geklappt, was uns mit großen Schritten weiter voranbringt. In dieser Woche werden einige Parts auf ihre gewünschten Eigenschaften überprüft; in der kommenden Woche wird sogar eine für uns neue Methode ausprobiert. Mehr dazu nächste Woche!

Redakteurin: Nele Burckhardt

None

Studierende zu einem kostenlosen Seminar einladen und im Gegenzug sogar eine Förderung bekommen? Das geht!
Am letzten Donnerstag war MLP bei uns zu Gast und hat uns viele nützliche Steuertipps für Studierende gegeben. Spaß hat es gemacht und außerdem gab es Unterstützung für unsere Reise nach Boston. Eine Win/Win-Situation!

Redakteurin: Nele Burckhardt

None

Ein wichtiges Ziel des iGEM-Wettbewerbes ist es, Kollaborationen aufzubauen und effektiv zu nutzen. Letzte Woche konnten wir durch ein Skype-Gespräch mit dem iGEM-Team Düsseldorf ersten Kontakt herstellen und haben viele Punkte gefunden, in denen wir uns gegenseitig unterstützen können. Nun warten wir gespannt auf unsere Cyanobakterien und hoffen, auch dem Düsseldorfer Team durch unsere Biobricks helfen zu können.

Redakteurin: Nele Burckhardt

None

Herzliche Grüße vom diesjährigen German iGEM Meet-up in Marburg! Wir hatten eine tolle Zeit, in der wir mit vielen Teams aus ganz Deutschland in Kontakt gekommen sind. Mit neuen Kollaborationen und vielen neuen Ideen sind wir nun wieder zurück in Hamburg.

Redakteurin: Nele Burckhardt

None

Weiterhin läuft es im Labor richtig gut! Neben den ersten Charakterisierungen konnten wir sogar schon mit dem erstellen, neuer Parts, die erst kürzlich designt wurden, beginnen.

Redakteurin: Nele Burckhardt

None

Gestern hatten wir Herrn Dr. Mirko Himmel vom Zentrum für Naturwissenschaft und Friedensforschung zu Gast. Nach einer Einführung in die Dual Use Problematiken, diskutierten wir über potentielle Sicherheitsprobleme unseres Projektes.

Redakteurin: Nele Burckhardt

None

In der letzten Woche konnten wir unseren ersten Part charakterisieren. Wir hoffen, auch bald weitere Parts auf ihre Eigenschaften überprüfen zu können.

Redakteurin: Nele Burckhardt

None

Nun endlich sind unsere Distribution Kits für 2018 angekommen! Mit der Laborarbeit kann es nun fleißig mit den neu eingetroffenen Parts weitergehen.

Redakteurin: Nele Burckhardt

None

Mit Moderation von Elli (Team 2017) konnten wir in der letzten Woche über unsere allgemeine Stimmung und Motivation sprechen. Ergebnis unserer Gruppensitzung: Die Stimmung im Team ist erstaunlich gut! Gut gelaunt und optimistisch widmen wir uns nun wieder der Arbeit im Labor.

Redakteurin: Nele Burckhardt

None

Voll motiviert haben wir das letzte Wochenende zur weiteren Projektplanung genutzt. Neben einer Einführung in das Programm Snapgene konnten wir alle etwas zum weiteren Voranschreiten des Projektes beitragen, indem wir neue Ziele gesetzt und Parts designt haben.

Redakteurin: Nele Burckhardt

None

Nach unserem wöchentlichen Seminar nutzten wir das schöne Wetter und genossen gemeinsam das erste Eis des Jahres. Das hatten wir uns redlich verdient, denn im Labor geht es gerade mit Volldampf voran!

Redakteurin: Nele Burckhardt

None

Wie jedes wissenschaftliche Projekt muss auch unser Projekt gut geplant werden. Damit wir alle immer auf dem gleichen Stand sind, gibt es die wöchentlichen Laborbesprechungen. Hierbei besprechen wir den Stand der Experimente und überlegen unser weiteres Vorgehen. Auch für allgemeine Anliegen bleibt immer noch Zeit.

Redakteurin: Nele Burckhardt

None

Das Thema unseres diesjährigen Projektes steht fest! Ziel wird es in diesem Jahr sein, mithilfe einer Moskitofalle, das Vorkommen der Anophelesmücke (dem Hauptüberträger der Malaria) einzudämmen. Hierfür wird auch im Labor schon fleißig gearbeitet.

Redakteurin: Nele Burckhardt

None

Nachdem nun seit letztem Freitag unser diesjähriges Projekt feststeht, folgte auch prompt die erste Sicherheitsunterweisung. Ab nächster Woche werden wir im Labor starten!

Redakteurin: Nele Burckhardt

None

Zu Beginn des Wintersemesters und damit einer neuen Runde iGEM, stellten Shanti und Martin aus dem Team von 2017 ihr Projekt vor. Dies ermöglichte uns erstmals einen Einblick in den Aufbau eines Projektes und lieferte Inspirationen für unsere eigenen Projekte.

Redakteurin: Elisabeth Orlowski

None

Motiviert im Labor - schließlich ist eh kein Sommer in Hamburg, den man verpassen könnte, also vermissen wir nichts und können uns ganz auf unser Projekt konzentrieren! Inzwischen haben wir uns in unserer neuen Arbeitsgruppe sehr gut eingelebt und auch schon einige neue Methoden in unsere tägliche Arbeitsweise übernommen.

Redakteurin: Elisabeth Orlowski

None

Aufgrund von Brandschutzmängeln die im Zuge der Begehung zwecks geplanten Umbaus der Chemie festgestellt wurden sind die Institute der Organischen, der Anorganischen und eben auch der Biochemie bis auf Weiteres geschlossen. Zum Glück hatten wir eh schon angefragt ein Labor mit höherer Sicherheitsstufe im AK Heisig benutzen zu dürfen, da unsere Versuche das erfordern. So kann das iGEM Labor jetzt einfach umziehen und die Laborarbeit wie gewohnt weiterlaufen.

Redakteurin: Elisabeth Orlowski

None

Unser Team setzt sich aus Studierenden aus sechs verschieden Studiengängen zusammen, interdisziplinäres Arbeiten ist also bei uns an der Tagesordnung. Worauf man dabei achten muss, vor Allem beim Umgang miteinander hat uns Mirjam Braßler in einem Seminar erklärt. Das neue Wissen haben wir auch gleich angewendet und einen geselligen Grillabend organisiert.

Redakteurin: Elisabeth Orlowski

None

Am 3. Juli hatten wir Rolf Müller den Leiter des Helmholtz Zentrums für Infektionsforschung in Saarbrücken als Gastredner zu Besuch. Abgesehen von einem sehr spannenden Vortrag über Antibiotika Forschung und resistente Bakterien hat uns Herr Müller einige wichtige Anregungen gegeben, wie wir unser Projekt noch verbessern können. Diese haben wir auch direkt berücksichtigt und sind aktuell dabei sie in unseren Laborplan einzuarbeiten.

Redakteurin: Elisabeth Orlowski

None

Um unser Lernkonzept den Experten vorzustellen, haben wir am 30. Mai zusammen mit dem Fachschaftsrat Erziehungswissenschaften eine Infoveranstaltung für Lehramtsstudierende organisiert. Es gab einiges an positiver Rückmeldung und direkt ein neues Teammitglied.

Redakteurin: Elisabeth Orlowski

None

Seit einigen Wochen sind nun unsere von IDT synthetisierten Gene da und wir können damit weiterarbeiten. Inzwischen klappt auch mit allen Genen die Amplifikation. Wir sind auf dem richtigen Weg!

Redakteurin: Elisabeth Orlowski

None

Nach langen Verhandlungen hat unser Team aus Grafik Studierenden uns den Vorschlag für einen phantastischen Titel präsentiert und nun ist auch das Logo fertig! Auch in diesem Jahr wollten wir unser Forschungsthema mit einem Filmtitel verknüpfen, was mit "Resistent Germs and how to fight them" auf jeden Fall erfolgreich war. Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Grafikern für das tolle Logo!

Redakteur: Shanti Ricke

None

Vor 3 Wochen haben wir unser Projekt und das dahinterstehende Lehrkonzept vor einem gemischten Publikum aus Studierenden, Professor*innen, und Industrievertreter*innen vorgestellt. Der Vortrag erfuhr eine gute Resonanz und es konnten auf der begleitenden Messe wichtige Kontakte geknüpft werden.

Redakteur: Shanti Ricke

None

Vor zwei Wochen hatten wir Besuch von Mirko Himmel, von der Forschungsstelle Biowaffenkontrolle vom ZNF. Keine Sorge wir haben ihn eingeladen ;). Thema des Seminars waren potentielle Dual Use Aspekte unseres Projektes und die ethische sowie rechtliche Verantwortung von Wissenschaftlern.

Redakteur: Shanti Ricke

None

Beim letztwöchigen Seminar gab es außer der Reihe einen Vortrag von unserer secondary PI Dr. Frauke Adamla zum Thema: "Wie führe ich ein Laborbuch?". Dies ist besonders wichtig, da es für uns bald ins Labor gehen soll und dort alles ordnungsgemäß und standardisiert erfasst werden muss.

Redakteur: Shanti Ricke

None

Da wir mit unserem Projekt auch dieses Jahr am iGEM Wettbewerb teilnehmen möchten, hat uns letzte Woche unser Advisor Daniel, einer der Teamleiter des letzten Jahres, Einiges zu den Bedingungen erzählt.

Redakteur: Shanti Ricke

None

Vor einigen Wochen haben wir uns in Kleingruppen aufgeteilt, um verschiedene spannende Themenvorschläge für unser studentisches Forschungslabor auszuarbeiten. Hier seht ihr unser Team zwischen den Vorträgen. Heute geht die Entscheidungsfindung weiter. Welches Thema wird es wohl schaffen?

Redakteur: Shanti Ricke

None

Nach unserem Treffen mit der Claussen-Simon-Stiftung haben wir die ersten Schritte auf dem Weg zur Vereinsgründung eingeleitet. Hiermit wollen wir unser Projekt, soweit möglich aber auch andere Studentenlabore an der Uni Hamburg, unterstützen.

Redakteur: Shanti Ricke

None

Auf unserem Seminar letzte Woche besuchten uns die Vertreterinnen der Claussen-Simon-Stiftung, Dr. Imke Franzmeier und Frau Hollensteiner an der UHH, dabei sind einige schöne Gruppenfotos entstanden von denen wir euch ein Ausgewähltes präsentieren möchten.