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Ausstellung: Breathing Room
How are we here and elsewhere
Ausgangspunkt von Breathing Room sind Gespräche zwischen Vanessa Amoah Opoku und Menschen aus verschiedenen Diasporas über Zugehörigkeit und Verortung. Vor und nach diesen Begegnungen scannt die Künstlerin die Teilnehmenden mit LiDAR, einer Vermessungstechnik, die Infrarotlicht aussendet und dreidimensionale Punktwolken erzeugt, wo Licht auf Oberfläche trifft. Minutenlang bewegt sich Amoah Opoku um ihre Gesprächspartner:innen herum. Bewegen diese sich mit, ergeben sich im Scan Unschärfen. Diese Punktwolken werden in Enkaustik-Wachs gefasst, sodass die Porträts berührt werden können. Amoah Opoku schlägt damit eine andere Logik der Darstellung rassifizierter Körper vor.
Gefördert durch die Claussen-Simon-Stiftung.