Ausschreibungen Promotionsprojekte
Dissertation Plus

 

Die Promovierenden des Förderprogramms Dissertation Plus forschen deutschlandweit zu unterschiedlichen Themen. Von angewandter Biochemie, über Geschichtswissenschaften und Nanophysik zu Soziologie und Zytologie sind viele Forschungsbereiche vertreten.

Neben vielen Promotionsvorhaben aus unterschiedlichen Disziplinen, fördert die Claussen-Simon-Stiftung auch Kooperationsprojekte, die gemeinsam mit Partnerhochschulen zu besonderen Promotionsthemen ausgeschrieben werden.

 

Aktuelle Ausschreibung

Promotionsstipendium der Claussen-Simon-Stiftung in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Theater, Institut für Kultur- und Medienmanagement (KMM)

Haltung als Schlüsselbegriff für Cultural Leadership

Die Claussen-Simon-Stiftung schreibt in Kooperation mit dem Institut für Kultur- und Medienmanagement (KMM) an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein Promotionsstipendium im Rahmen des Forschungsprojekts „Haltung als Schlüsselbegriff für Cultural Leadership“ aus. Das Stipendium umfasst eine monatliche Förderung in Höhe von max. 1.400 Euro im Rahmen des Förderprogramms Dissertation Plus der Claussen-Simon-Stiftung sowie die Teilnahme am ideellen Förderangebot der Stiftung. Es ist zunächst auf zwei Jahre befristet und kann ggf. um maximal ein weiteres Jahr verlängert werden. Mit dem Stipendium verbunden ist zusätzlich eine Position als Wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Kultur- und Medienmanagement im Umfang von maximal zehn Stunden pro Woche. Die Dissertation wird am Institut für Kultur- und Medienmanagement durch Prof. Dr. Martin Zierold betreut und an der Hochschule für Musik und Theater gemäß der Promotionsordnung (Dr. phil.) durchgeführt.

Das Forschungsprojekt „Haltung als Schlüsselbegriff für Cultural Leadership“ soll das Konzept „Haltung“ theoretisch-begrifflich fundieren, in den transdisziplinären Forschungsdiskurs um Führung und „Cultural Leadership“ einbetten und einer empirischen Untersuchung zugänglich machen. Leitende These des Projekts ist die Annahme, dass in von Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität geprägten Zeiten der Transformation klassisch-rationale Führungs- und Managementkonzepte an ihre Grenzen stoßen und neue Begriffe und Modelle entwickelt werden müssen, die u.a. auch affektive Dimensionen sowie eine Werteorientierung von Führung einschließen. Das Konzept „Haltung“ knüpft somit auch an Forschungen u.a. aus der Bildungsforschung, Entscheidungsforschung und systemischen Organisationsforschung an.

Weitere Informationen finden Sie in der Ausschreibung.

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Kontakt:

Prof. Dr. Martin Zierold, Institut für Kultur- und Medienmanagement, Große Bergstraße 264/266, 22767 Hamburg

Bewerbungen bitte per Mail (PDF-Dateien) bis zum 10. Mai 2020 an bewerbungen-kmm@hfmt-hamburg.de

Promotionsordnung der HfMT zum Dr. phil.: https://www.hfmt-hamburg.de/fileadmin/u/ordnungen
/PrO_DrPhil.pdf

Ausschreibung zum Download (pdf)

 

Kooperationsprojekte

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Promotionsstipendium 2018-2020 - Forschung im öffentlichen Raum

Melcher Ruhkopf ist der Inhaber des Promotionsstipendiums zur künstlerischen Forschung, das die Claussen-Simon-Stiftung in Kooperation mit der HafenCity Universität Hamburg (HCU), dem Forschungstheater/FUNDUS THEATER und K3 – Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg im Rahmen des Forschungsprojektes „Wissenschaftlich-künstlerisches Forschen als partizipative Wissensproduktion – eine praktische Methodenreflexion“ ausgeschrieben hat. Am 1. Oktober 2019 startete die zweijährige Förderung im Rahmen von Dissertation Plus, die neben einer monatlichen finanziellen Unterstützung die Teilnahme am ideellen Förderangebot der Claussen-Simon-Stiftung bietet. Die Dissertation wird aus einer wissenschaftlichen und einer künstlerischen Arbeit bestehen, die gleich gewichtet werden und aufeinander bezogen sind. Gegenstand des künstlerischen Teilprojekts ist die Forschung im urbanen, öffentlichen Raum: Der Kulturwissenschaftler mit Master-Abschluss der Leuphana Universität Lüneburg Melcher Ruhkopf wird in seiner Dissertation die Entwicklung des Deutschen Hafenmuseums mit Blick auf die Zusammenhänge von Wissens- und Raumproduktion erforschen. Neben der ethnografischen Begleitung der Museumsentwicklung umfasst seine Arbeit einen künstlerischen Teil, der in experimentellen Workshopformaten die räumlich-epistemische Konfiguration des Hafenmuseums reflektiert. Im Mai 2019 startete das von der Landesforschungsförderung Hamburg getragene Forschungsprojekt, in das die künstlerisch-forschende Arbeit Melcher Ruhkops eingebettet ist. Seine Promotionsstelle komplettiert die Forschungsmatrix. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem angestrebten Nachweis, dass die Integration wissenschaftlich-künstlerischer Forschung das Potenzial hat, Forschung insgesamt partizipativer und inklusiver zu gestalten.

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Opern-Stipendium

Lorenzo Romano ist der Inhaber des Kompositions- und Promotionsstipendiums, das die Claussen-Simon-Stiftung, die Hamburgische Staatsoper und das Institut für kulturelle Innovationsforschung an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg 2018 zum zweiten Mal gemeinsam ausgeschrieben hatten. Der 33-jährige Italiener, der in Florenz und Graz Violoncello und Komposition studierte, überzeugte mit seinem Opernkonzept „La Luna“ sowie seinem Dissertationsprojekt zum Thema „Hören als kreativer Akt“.

Die Förderung begann am 1. Oktober 2018. Das Opernstipendium beinhaltet einen Kompositionsauftrag der Hamburgischen Staatsoper: Für die opera stabile wird Lorenzo Romano eine abendfüllende Kammeroper komponieren, die im Frühjahr 2021 zur Uraufführung kommen wird. Im Rahmen des Förderprogramms Dissertation Plus der Claussen-Simon-Stiftung wird Lorenzo Romano parallel dazu eine künstlerisch-wissenschaftliche Dissertation zum Doctor scientiae musicae anfertigen und diese an der Hochschule für Musik und Theater einreichen.

Interkulturelle Schulentwicklung

Ein Promotionsprojekt in Kooperation mit der Universität Hamburg, Fachbereich Allgemeine, interkulturelle und international vergleichende Erziehungswissenschaft. Betreut wird die Promotion durch Frau Prof. Dr. Drorit Lengyel (Arbeitsgruppe „Diversity in Education Research DivER“).

Seit Oktober 2017 promoviert Liesa Rühlmann, Master of Education der Universität Hamburg, und beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit der sprachlich anerkennenden Umgebung der Schule und deren Relevanz für die Identität multilingualer Schülerinnen und Schüler. Liesa Rühlmann ist gleichzeitig Tutorin für die Stipendiatinnen und Stipendiaten im Förderprogramm Horizonte.


Abgeschlossene Kooperationsprojekte

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Audience Development

Ein Promotionsprojekt aus dem Jahr 2016 in Kooperation mit dem Institut für kulturelle Innovationsforschung (IKI) an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und dem europäischen Netzwerk Ulysses.

Im November nahm Gina Emerson ihre Promotion zum Thema „Developing Audiences for Contemporary Classical Music: A Comparative Study of Strategies Across New Music Institutions in Europe“ auf. Gina Emerson wird im Laufe ihrer Arbeit europaweit mit verschiedenen Ulysses-Partnern zusammenarbeiten. Geplant ist eine empirische Studie, die mit quantitativ-qualitativen Erhebungsmethoden das Publikum Neuer Musik in Deutschland, Frankreich, Belgien, Norwegen, Finnland, Italien und Litauen untersucht.

Opern-Stipendium

Kompositions- und Promotionsprojekt in Kooperation mit der Hamburgischen Staatsoper und der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Ausgeschrieben von der Claussen-Simon-Stiftung im Jahr 2015.

Der australische Komponist Samuel Penderbayne ist Träger des Opernstipendiums und schreibt im Auftrag der Hamburgischen Staatsoper eine Musiktheaterkomposition. Dieses Werk mit dem Titel „I.th.Ak.A“ wird am 6. April 2018 an der Opera Stabile zur Uraufführung kommen. Parallel dazu promoviert er an der Hochschule für Musik und Theater über die Verbindung moderner Musikgenres mit der klassischen Kompositionstradition. Penderbayne erhält über drei Jahre ein Stipendium der Claussen-Simon-Stiftung.

"Ich bin sehr dankbar für diese einzigartige Gelegenheit, die mir das Stipendium bietet: Mein Opernprojekt in Kombination mit meiner Dissertation realisieren und dann an der Staatsoper Hamburg zur Uraufführung bringen zu können.“ Samuel Penderbayne, Träger des Opernstipendiums
 

Trajectories of Change

Mit dem Stipendienprogramm Trajectories of Change förderten ZEIT-Stiftung und Claussen-Simon-Stiftung von 2014 bis 2016 Doktorandinnen und Doktoranden der Geistes- und Sozialwissenschaften, die historische und aktuelle Transformationsprozesse in den Nachbarregionen Europas untersuchen.