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Opernstipendium

Das Opernstipendium fördert ein Kompositions- und Promotionsprojekt in Kooperation mit der Hamburgischen Staatsoper und dem Institut für kulturelle Innovationsforschung an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Das Stipendium wurde bisher zwei Mal ausgeschrieben, 2015 und 2018. Das Stipendium umfasst eine monatliche Förderung von max. 1.500 Euro im Rahmen des Förderprogramms Dissertation Plus sowie einen Kompositionsauftrag der Hamburgischen Staatsoper für eine abendfüllende Kammeroper. Die künstlerische Dissertation besteht aus einer wissenschaftlichen und einer kompositorischen Arbeit, die gleich gewichtet werden.

Das Stipendium wird ausgeschrieben für Komponist:innen bis zu einem Höchstalter von 35 Jahren, gleich welcher Nationalität.

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Opernstipendium 2018-2021

Lorenzo Romano ist der Inhaber des zweiten Kompositions- und Promotionsstipendiums der Claussen-Simon-Stiftung, der Hamburgischen Staatsoper und des Instituts für kulturelle Innovationsforschung an der Hochschule für Musik und Theater. Der Italiener, der in Florenz und Graz Violoncello und Komposition studierte, überzeugte mit seinem Opernkonzept „La Luna“ sowie seinem Dissertationsprojekt zum Thema „Hören als kreativer Akt“.

Für die opera stabile wird Lorenzo Romano eine abendfüllende Kammeroper komponieren, die im Frühjahr 2022 zur Uraufführung kommen wird. Im Rahmen des Förderprogramms Dissertation Plus der Claussen-Simon-Stiftung fertigt Lorenzo Romano parallel dazu eine künstlerisch-wissenschaftliche Dissertation zum Doctor scientiae musicae an und wird diese an der Hochschule für Musik und Theater einreichen.

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Lorenzo Romano

Opernstipendium 2015-2018

Der australische Komponist Samuel Penderbayne war Inhaber des ersten Opernstipendiums und schrieb im Auftrag der Hamburgischen Staatsoper eine Musiktheaterkomposition. Dieses Werk mit dem Titel „I.th.Ak.A“ wurde am 6. April 2018 an der opera stabile der Hamburgischen Staatsoper zur Uraufführung gebracht. Parallel dazu promovierte er an der Hochschule für Musik und Theater über die Verbindung moderner Musikgenres mit der klassischen Kompositionstradition.

"Die Erfahrungen, die ich durch das Opernstipendium gemacht habe, werden mein Leben und meine ganze Karriere prägen. Ich hatte drei Jahre ganzheitliche Unterstützung auf höchstem Niveau: Betreuung meiner Doktorarbeit, professionelle Karriereberatung, einen künstlerischen Auftrag, von dem man sonst nur träumen kann, und ausreichende finanzielle Sicherheit. Hier wird ein Programm angeboten, das eine vollständige Konzentration auf die Kunst zur entscheidendsten Zeit der künstlerischen Entwicklung ermöglicht." Dr. Samuel Penderbayne
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Dr. Samuel Penderbayne

Trailer zu "I.th.Ak.A"

YouTube-Video

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(c) Staatsoper Hamburg
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Lini Gong in "I.th.Ak.A" (c) Jörg Landsberg