1982-1999 – Großzügigkeit, Weitblick und Tatkraft
Zunächst als nicht-rechtsfähige Stiftung in der Trägerschaft des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft errichtet, schuf Georg W. Claussen 1982 mit der Claussen-Stiftung den Ausgangspunkt für bis heute insgesamt 20 Stipendienprogramme, rund 600 Projektförderungen und eine lebendige Gemeinschaft von Schüler:innen, Studierenden, Promovierenden, Forschenden und Kunstschaffenden. Zweck der aus Anlass des 100-jährigen Unternehmensjubiläums von Beiersdorf gegründeten Stiftung war ursprünglich die Wissenschaft und die Förderung von technisch und wissenschaftlich begabten jungen Menschen.
1999-2011 – neue Wirkungsperspektiven
Im Jahr 1999 verstarb Ebba Simon im Alter von 93 Jahren in Hamburg. Die Hälfte ihres Vermögens vermachte sie testamentarisch der Stiftung ihres Cousins Georg W. Claussen, die seitdem den Namen Claussen-Simon-Stiftung trägt und Bildung in ihrem Zweck verankert hat. Dank dieser großzügigen Entscheidung konnten neue Förderprogramme in den Bereichen Wissenschaft und Bildung über den Stifterverband finanziert werden. 2008 legte die Stiftung auch das erste Stipendienprogramm in eigener Verantwortung auf: das Begabtenförderprogramm Wirtschaft, später umbenannt in Early Bird-Frühstudium.
2011-2022 – eine offene und lebendige Gemeinschaft
Mit der Umwandlung in eine rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts anlässlich des 100. Geburtstags des Gründers und der damit gewonnenen Selbstständigkeit eröffneten sich neue Möglichkeiten für das Stiftungswirken. Kunst & Kultur wurden dem Stiftungszweck hinzugefügt, und das Förderportfolio wurde kontinuierlich ausgebaut. Seit Aufnahme der operativen Tätigkeit im Jahr 2012 hat die Claussen-Simon-Stiftung rund 60 Millionen Euro an Fördermitteln vergeben und mehr als 2.500 junge Menschen auf ihren schulischen, akademischen, künstlerischen und persönlichen Wegen mit Stipendien begleitet, rund 15.000 junge Menschen wurden in wissenschaftlichen, pädagogischen und kulturellen Initiativen gefördert. Das Neujahrssymposium, das Rampen-Festival und das Stipendiat:innentreffen sind jährliche Höhepunkte im Stiftungskalender.