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Festival: Stamp
Perfrmances "Passages" und "Tikké Tikké" auf dem internationalen Festival der Straßenkünste
Drei Tage, eine Stadt als urbane Kulisse: STAMP verwandelt Altona in ein internationales Festival für Kunst und Theater im öffentlichen Raum. Ob zeitgenössischer Zirkus, unmittelbares Theater, ortsspezifische Inszenierungen, partizipative Performances oder künstlerische Interventionen – hier verschmelzen Genres in einem einzigartigen Programm unter freiem Himmel.
Kunst und Theater im öffentlichen Raum haben die Kraft, die unterschiedlichsten Menschen zusammenzubringen, gesellschaftliche Diskurse performativ auf die Straße zu tragen und sich urbane Räume auf fantasievolle Weise anzueignen. An den Alltagsorten des Nebeneinanders entstehen Momente eines pluralen Miteinanders.
Compagnie AR: Passages (FR)
Kontorsion
Spielort: Altonaer Balkon
Sa, 20. Juni: 15 Uhr
So, 21. Juni: 13:30 und 15:30 Uhr
30 Min., ab 4 Jahren, nonverbal
Im Inneren eines Plexiglaskubus erforscht die italienisch-brasilianische Kontorsionistin Alice Rende den engen Raum und lotet seine Grenzen aus. Mit unmöglichen Verrenkungen, Gesten und Atemzügen erzählt sie eine Geschichte ohne Worte. Mit beeindruckender Körperkraft springt und klettert sie an den gläsernen Wänden hoch Richtung Freiheit – nur um doch wieder zu Boden zu rutschen. Ist sie eingesperrt oder geschützt? Ein faszinierendes Solo und eine visuelle Suche nach (Bewegungs-)Freiheit.
Inszenierung und Performance Alice Rende Sound Design Chloé Levoy Szenografie Benet Jofre Produktion Compagnie AR Foto Klara Pedrol
Mona Farivar: Tikké Tikké (DE)
Tanz
Spielort: Tanzboden am Festivalzentrum
Sa, 20. Juni: 17.45 Uhr
So, 21. Juni: 16 Uhr
25 Min., ab 12 Jahren, Deutsch
In TIKKÉ TIKKÉ zieht die Tänzerin und Choreografin Mona Farivar die Schichten ihrer Identität Stück für Stück ab. Es geht um die transgenerationale Bürde einer iranischen Familie in Deutschland, die auf den Schultern der Tochter lastet. Im Freestyle kombiniert sie Hip-Hop mit Elementen traditioneller persischer Tänze zu einer eigenen Sprache, die schmerzhafte Erfahrungen reflektiert und eine kraftvolle Symbiose schafft. So wird der Tanz zur autonomen Plattform und zum eigenen Safer Space.
Dramaturgie, Choreografie, Performance und Sound Design Mona Farivar Produktionsleitung und Audiodeskription Jaclyn Cheryl (JC) Hernandez Dramaturgische Assistenz Celine Fortenbacher-Poplawska Violinistin Isabelle Jane Ines Stoppel Lichtgestaltung Lars Rubarth Foto Ashley-Celestina Twumasi
Weitere Shows auf der Website des STAMP-Festivals.
Gefördert durch die Claussen-Simon-Stiftung.de