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Film: In Between, a Place

Premiere auf dem Visions du Réel

22.4. 20:15 – 23.4. 13:00 Uhr

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Faezeh Nikoozad
Deutschland | 2026 | 95 min
Weltpremiere
Sprachen: farsi, deutsch, englisch
Untertitel: englisch, französisch

Die Ankunft in einem verschneiten Hamburg ist eher kalt und enttäuschend. Niemand ist da, um sie zu umarmen, niemand, der ihr eine warme Mahlzeit zubereitet. Als Faezeh 2009 Teheran verlässt, lässt sie ihre besten Freundinnen Narges und Hamideh zurück. Mit ihnen gab es ein Gefühl von Zuhause. Ihre spontane Verbundenheit wurde durch ihre Liebe zum Kino gestärkt und fand ihren Ausdruck in den Bildern der Filme, die sie drehten und in denen sie füreinander spielten.

Schon in ihrer Jugend filmte Faezeh, bewahrte Erinnerungen. Nachdem sie beide Eltern vor dem Erwachsenenalter verloren hatte, verstand sie die Zerbrechlichkeit von Beziehungen und von dem, was wirklich zählt. Angesichts eines Irans, der ihr kreatives Feuer und ihre Lebensenergie nicht will, haben Emigration und Exil sie voneinander entfernt – zumindest physisch.

Im Verlauf von dreizehn Lebensjahren und ebenso vielen filmischen Korrespondenzen stellen die Bilder der drei Freundinnen hier die Frage nach dem Begriff von Zuhause und nach den Beziehungen, die wirklich zählen. Dreizehn Jahre filmischer Briefe, in denen Freundschaft und Kino einen fragilen Raum der Zugehörigkeit schaffen – in Zeiten politischer Unruhen und Repression.

Der Film feiert im Rahmen des Visions du Réel Weltpremiere.

Screenings: 
Mittwoch 22. April 2026, 20:15 Uhr
Donnerstag 23. April 2026, 11 Uhr

Mehr Informationen hier.

Gefördert durch die Claussen-Simon-Stiftung.