Zum Inhalt springen

Filmreihe & Dialog zu Hamburgs kolonialer Geschichte: Vom Baakenhafen in die Welt

Screening und Gespräch "Forensic Architecture: Swakopmund" mit Celina Abba, Katharina B. Hacker und Tim Mulhanga

Auditorium, HafenCity Universtität, Henning-Voscherau-Platz 1, 20457 Hamburg 18:15 – 20:00 Uhr

None

Hamburg war schon immer eine globale Stadt. Am Baakenhafen, wo heute Wohnhäuser und Einkaufszentren stehen, war viele Jahre lang der internationale Knotenpunkt für den Transport von Menschen, Tieren, Waren und Waffen im kolonialen Handelsnetz. Wie ragt die koloniale Vergangenheit in die Gegenwart des Baakenhafens hinein? Wie können Initiativen aus der Stadt und Anwohner:innen diesen Ort gestalten?
Wessen Geschichte(n) sollen in Zukunft hier am Baakenhafen stattfinden und erzählt werden?
Die Filmreihe schlägt eine Brücke zwischen der urbanen Gegenwart am Baakenhafen und den oft unsichtbaren Spuren kolonialer Vergangenheit. An wechselnden Orten zeigen wir Filme und laden ein zum Gespräch, mit Aktivist: innen, Expert:innen, miteinander.

Siebte Ausgabe: Dienstag 30. Juni 2026, 18:15 Uhr
Die Veranstaltung findet in Koperation mit dem Seminar Urbanes Labor des Studiengangs „Kultur – Digitalisierung –Metropole“ (KDM) und dem dem Projekt Stadtkuratorin Hamburg statt.
Gezeigt wird der Film Swakopmund des internationalen Recherchekollektivs Forensic Architecture.
Der Film Swakopmund ist Teil einer laufenden Untersuchung von Forensic Architecture zur Aufarbeitung des Völkermords an den Nama und Ovaherero im heutigen Namibia. In Zusammenarbeit mit Ovaherero- und Nama- Aktivist:innen beleuchtet die Untersuchung insbesondere die koloniale Geschichte und gegenwärtige Bedeutung des Hafenorts Swakopmund. Forensic Architecture ist eine am Goldsmiths College, University of London, ansässige interdisziplinäre und international tätige Forschungsagentur, die auch einen Standort in Berlin unterhält. Ihre Arbeit verbindet Architektur, Menschenrechtsforschung, Journalismus, Kunst und Rechtsprechung. Weitere Informationen finden sich unter: https://forensic-architecture.org.

Nach dem Film wird Celina Abba (Forensic Architecture) einen kurzen englischsprachigen Input per Videokonferenz geben. Anschließendes Panel auf Deutscht mit Katharina B. Hacker (Graduate Centre for the Study of Culture) und Tim Mulhanga (Medico International).
Moderation: Catherine Schlüter (Ossara e.V.)

Eintritt frei, wir freuen uns über Spenden.

Kontakt zur Filmreihe:Vom-Baakenhafen-in-die-Welt@web.de
Hinweis: Der Film thematisiert Rassismus und Kolonialismus. 

Gefördert durch die Claussen-Simon-Stiftung.