–
Artist Talk: Katja Pilipenko
stART.up Alumna Katja Pilipenko spricht über ihr Projekt im 2. stART.up- Förderjahr
Die Bedrohung durch einen Atomkrieg ist erneut Teil unserer Alltagsrealität geworden. Dies veranlasste Katja Pilipenko zu ihrer Recherche über Bunker in Hamburg: die Stadt mit der größten Anzahl an Bunkern in Europa, von denen rund 1.200 errichtet wurden und etwa die Hälfte bis heute existiert.
Nachdem Deutschland sein bundesweites Zivilschutzraumprogramm im Jahr 2007 offiziell aufgegeben hatte, gerieten diese Bauwerke in einen Übergangszustand und treten heute im Zuge erneuter Debatten über den Zivilschutz wieder in den öffentlichen Diskurs ein. Ihre Arbeiten Bunkerstadt (2022) und Not Everyone Will Be Taken to a Bunker (2024) untersuchen die in der Bunkerarchitektur angelegten Sicherheitsversprechen und deren Zusammenbruch unter den Bedingungen der Gegenwart.
In Arbeiten mit Fotografie, Video- und Klanginstallationen erforscht Pilipenko, wie Architekturen des Schutzes Erinnerung und heutige Realität prägen.