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stART.up Alumniae-Treffen: Geduld & Ekstase

Gruppenbild der stART.up-Alumni:ae beim stART.up-N
(c) Sven Wied

Unter der Überschrift "Geduld und Ekstase" trafen rund 60 aktive und ehemalige Geförderte des Stipendienprogramms stART.up in den Räumlichkeiten der Stiftung zusammen. Der erste Abend war ein Showcase des Residenzprogramms dépARTS, das wir gemeinsam mit der Fondation Fiminco in Paris für stART.up-Alumni:ae anbieten. Die drei Residenzstipendiat:innen Alex Hojenski, Jasmine Fan und Simon Kluth berichteten sehr persönlich von ihrer Zeit in Paris im Herbst 2025, den dort begonnenen Projekten und den künstlerischen und zwischenmenschlichen Impulsen, die die Zeit in der Fondation Fiminco bot. Alex Hojenski berichtete von ihrer Suche nach Materialien mit unterschiedlicher Haptik, die sie nicht nur sammelte, sondern auch in einem Werk einwob. Tänzerin und Choreografin Jasmine Fan nutzte die Möglichkeiten der Fondation Fiminco, um mittels Sensorik ihre Bewegungen im Raum als 3D-Druck zu realisieren. Simon Kluth präsentierte an dem Abend einen Auszug einer Performance, an der er vor Ort gearbeitet hat. Wie die drei Künstler:innen ihre Residenz in Paris erlebt haben, berichten sie in einem Film. Nikita Petrosian, Schauspieler im aktuellen stART.up-Jahrgang, fand viele lobende Worte für die Vorstellung der dépARTS-Residenz: "Der Showcase von Alex Hojenski, Simon Kluth und Jasmine Fan über ihre Zeit als Resident:innen mit dépARTS in Paris hat mich sehr inspiriert und motiviert, mich für die nächste dépARTS-Ausschreibung zu bewerben. Ich habe wieder gemerkt, wie schön es ist, dass die Claussen-Simon-Stiftung so viele großartige und talentierte Menschen zusammenbringt, und bin sehr dankbar, ein Teil davon zu sein." 

Am Freitag ging es intensiv weiter: Auf dem Programm standen vier Masterclasses, davon drei im Peer-to-Peer-Format. Die Themen berührten Punkte, die für die Stipendiat:innen besondere Bedeutung haben und in ihrer täglichen Arbeit von Relevanz sind. Neben einem Seminar über Öffentlichkeitsarbeit und "Ego-Marketing" ging es um die kollaborative Zusammenarbeit in den Künsten, das Erstellen aussagekräftiger Projektpläne und – hier war Kreativität gefordert! – das gemeinsame Herstellen von Zines. Der Freitag schloss mit einem Besuch auf Kampnagel ab. 

Essenzieller Kern der beiden Tage war das Zusammenkommen der Künstler:innen und der offene Austausch über stART.up-Jahrgänge hinweg. Ein Punkt, den auch Kathrine Altaparmakov, bildende Künstlerin aus dem ersten stART.up-Jahrgang 2014/15, unterstreicht: "Der Netzwerktag war für mich geprägt von Wiedersehensfreude und einer unterstützenden Atmosphäre, die einen vertrauensvollen Austausch und wertvolle Fortbildungsmöglichkeiten bot. Dabei konnte ich interessante Einblicke in die Herangehensweisen anderer gewinnen und nützliche Tipps für mich mitnehmen. Abgerundet wurde der Tag mit leckerem Essen, einer tollen Aussicht auf die Elbe und einer grandiosen Performance auf Kampnagel – ich bin dankbar, dabei gewesen zu sein!" 

Das stART.up-Alumni:aetreffen hatte zum Ziel, die nachhaltige Verbindung zwischen den aktiven und ehemaligen Stipendiat:innen zu fördern und den Raum für Austausch von Erfahrung und Inspiration zu bieten. Das haben wir geschafft! Die beiden Tage waren ein voller Erfolg und stehen für das offene, wertschätzende Miteinander, das unsere Community prägt.