–
Theater: Kein Ort. Nirgends.
Das Theater an der Ruhr zeigt "Kein Ort. Nirgends." unter Regie von stART.up-Stipendiatin Alina Sobotta
Woran glauben Sie noch? Worauf hoffen Sie, was wünschen Sie – und wer macht mit?
Sie sind eingeladen zu Tee und Unterhaltung. Vor den Fenstern ist es nebelig und kalt. In Europa herrscht Krieg. Es ist Winter. In einem Salon lässt Christa Wolfs Roman Kein Ort. Nirgends Karoline von Günderrode und Heinrich von Kleist aufeinandertreffen – zwei Dichtende, Suchende, die ihrer Zeit fremd geblieben sind und sich jung für den Tod entschieden haben.
Die Idee des Salons und die Themen aus Kein Ort. Nirgends möchte die gleichnamige Inszenierung weiterdenken: Was heißt es heute, Kunst zu machen? Welche Radikalität fordern wir von ihr, welche Freiheit im Denken trauen wir uns zu? Und wo ist Heimat, wo Seelenverwandtschaft in dieser Gegenwart?
Drei Figuren ringen um die Notwendigkeit, Utopien zu formulieren – trotz allem. Der Salon, der hier im Foyer des Theater an der Ruhr entsteht, ist kein historisches Tableau, sondern ein Raum der gemeinsamen Befragung. Die Figuren suchen, hoffen, zweifeln, befragen und widersprechen sich. Hören Sie zu, mischen Sie sich ein, halten Sie aus, was nicht bequem ist.
Die Premiere findet im Rahmen einer Doppelvorstellung mit "Das Band. Freundschaft als Lebensform" am 26.02.2026 um 19 Uhr statt.
Weitere Vorstellungen:
Sa, 28.02. 19 Uhr mit Nachgespräch
So, 01.03. 18 Uhr
Fr, 06.03. 19:30 Uhr
Fr, 20.03. 19:30 Uhr
Mehr Informationen und Tickets hier.