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Foto einer Performance. Darauf steht: Netzwerktag stART.up

Geduld & Ekstase 

Show-Case und Netzwertktag mit Masterclasses & Peer-to-Peer Formaten
5. & 6. Februar 2026

Liebe Künstler:innen,

im stART.up-Jubiläumsjahr 2024 haben wir einen Netzwerktag für unsere aktiven und ehemaligen stART.up-Stipendiat:innen veranstaltet. Es ging nicht nur um die Möglichkeit, die konzentrierte Atmosphäre der Workshops, wie ihr sie in eurem Stipendienjahr kennengelernt habt, wieder lebendig werden zu lassen. Sondern wir wollten euch auch miteinander ins Gespräch bringen: Austausch bieten, Kennenlernen ermöglichen, (Wieder-)Anknüpfen von Bekanntschaften erleichtern. Der Tag war ein wunderbares Abbild der lebendigen, sich ständig entwickelnden stART.up-Gemeinschaft und dem Potenzial, das in ihren Verbindungen steckt. Deswegen kommt nun der nächste Netzwerktag!

„Geduld & Ekstase“ ist das Motto des ersten stART.up-Alumni:aetreffens. Zwei gegensätzliche Gefühle, die im kreativen Schaffen dicht beieinander liegen können. Künstlerische Prozesse und insbesondere ihre Verwaltung sind oft sehr langwierig, Projekteideen müssen häufig angepasst und überarbeitet werden. Es wird Durchhaltevermögen, Resilienz sowie stetige Zuversicht abverlangt. Geduld ist dabei von Nöten. Auf der anderen Seite gibt es immer wieder Momente der Ekstase, wenn neue Ideen sprudeln, Anträgen stattgegeben wird, die Premiere oder die Vernissage zum Greifen nah ist und die künstlerische Energie einfach fließt.

Lasst uns am 5. und 6. Februar 2026 zusammenkommen, unsere Verbundenheit stärken und gemeinsam in den Austausch gehen. Es ist die perfekte Gelegenheit, neuen und alten Gesichtern zu begegnen. Wir starten am Donnerstagabend mit einem Show Case von drei ehemaligen stART.up-Stipendiat:innen, die von September bis Dezember 2025 mit unserem Residenzprogramm dépARTS in Paris waren.

Am Freitag ermöglichen vier Masterclasses, drei davon im Peer-to-Peer-Format, die intensive Auseinandersetzung mit Themen, die in eurer künstlerischen Laufbahn von Interesse sind und sowohl das Thema Geduld wie auf das Energielevel Ekstase berühren.

Auf dieser Website findet ihr den detaillierten Programmablauf des Netzwerktags und alle Infos zu den Masterclasses.

Wir freuen uns auf anderthalb ekstatische Tage mit euch und üben uns bis dahin in Geduld!

Die Masterclasses im Überblick

 

Portraitfoto von Draw your enjoyment, perfom your ecstasy

Anne Pretzsch & Karin Kraemer

Draw your enjoyment, perfom your ecstasy
Anne und Karin laden euch ein, kreativ zu werden und für ein paar Stunden alles Administrative aus euren Gedanken zu verbannen.

Zwischen Antragsfristen und Kostenfinanzierungsplänen, Inhaltsverzeichnissen, Skizzen und der achten „Fassung 4.6.“ ist die größte Ekstase, die wir uns manchmal vorstellen können, ein bisschen Zeit zum Spielen. Ein bisschen Zeit, um künstlerisch und ganz ohne Absicht ekstatisch zu werden. Wir laden euch darum zu einer gemeinsamen Schreib-, Sound- und Zeichenimprovisation ein. Ihr müsst nichts vorbereiten und nichts können.

Vielleicht gehen wir hinterher alle mit einer eigenen kleinen Zine-Sammlung nach Hause, das wäre schön. Wir freuen uns auf Euch!

Portraitfoto von Ich und die Anderen - Zusammenarbeit in den Künsten

Anja Kerschkewicz & Antonia Rehfueß

Ich und die Anderen - Zusammenarbeit in den Künsten
Wie kann gute Zusammenarbeit im künstlerischen Umfeld gelingen? Dieser Frage geht der Workshop nach und schafft Raum, sich mit konkreten Werkzeugen für (kollektive) Zusammenarbeit zu befassen.

Kunst entsteht immer in Zusammenarbeit, egal ob eine Person alleine an der Spitze steht oder man sich als Kollektiv organisiert. Aber wie funktioniert eigentlich gute Zusammenarbeit? Welche persönlichen Muster begleiten mich dabei? Und wie kann ich aus vergangenen Reibungen lernen?

Während in künstlerischen Ausbildungen der Fokus auf kreativen Techniken liegt, rückt in der Berufspraxis das Thema Zusammenarbeit und der Wunsch nach einer angenehmen Arbeitsatmosphäre ins Zentrum. Tools wären hilfreich, doch oft fehlt die Zeit, sich explizit mit diesen zu befassen. In diesem Workshop teilen Antonia Rehfuess und Anja Kerschkewicz ihre Erkenntnisse aus ihrer langjährigen Erfahrungen mit kollektivem Arbeiten in den darstellenden Künsten und schaffen Raum, sich mit konkreten Werkzeugen für (kollektive) Zusammenarbeit zu befassen. 

Ausgehend von körperlichen und reflexiven Übungen sammeln wir Erfahrungen aus der Gruppe. Wir schauen gemeinsam darauf, wie wir uns in Gruppen verhalten, welche Muster wir beobachten und wie diese Dynamiken gemeinsame Arbeitsprozesse beeinflussen. Ihr bringt als Expert:innen eurer eigenen Praxis ungelöste Fälle aus früheren Zusammenarbeiten mit. In der kollegialen Beratung bearbeiten wir ein bis zwei dieser Fälle gemeinsam, um daraus übertragbare Handlungsoptionen zu entwickeln.

Der Workshop bietet Raum für Austausch, strukturierte (Selbst)Reflexion und gegenseitige Wertschätzung. Ziel ist es, mit der Erfahrung und Kreativität der Teilnehmenden neue Impulse für künftige Zusammenarbeit zu sammeln.
 

Portraitfoto von Pitch-Perfect

Martin Mutschler & Vera Drebusch

Pitch-Perfect
Wie formuliere ich meine Projektanträge ansprechend? Wie gebe ich meiner Projektidee eine Stimme? Gemeinsam mit Vera und Martin vertieft ihr euch in die Herausforderung "Projektantrag".

Wie begreife ich selbst meine Kunst, und wie wird sie anderen begreiflich? Wie dringe ich vor zu meiner intrinsischen Motivation, was ist mein Ausgangspunkt, mein Problem, mein Wunsch? Wie überführe ich diesen Antrieb in bestimmte Textsorten? Wie beschreibe ich darin meine Kunst in ihrer Besonderheit? Und gibt es andere Möglichkeiten neben der Sprache mich in einer Bewerbung zu profilieren? 

Gemeinsam widmen wir uns diesen Fragen, lassen aber auch Aspekte wie einen realistischen Zeit- und Kostenplan, Check-Listen oder den Einsatz von KI nicht außer Acht.  

Außerdem können wir eure aktuellen Projektskizzen und Konzepte besprechen. Bitte sendet diese vorab (bis zum 30. Januar) an Vera (mail@veradrebusch.de), damit wir uns darauf vorbereiten können. 

 

Fotos: (c) Nadine Schwickart/Matthias Baus

Portraitfoto von Selbstvermarktung für Künstler:innen - Strategien

Stephanie Haase & Anna Nowak

Selbstvermarktung für Künstler:innen - Strategien
Es geht dir eigentlich um deine Kunst oder die „Sache“, aber du hast das Gefühl, dich auch in den sozialen Medien vermarkten zu müssen? Erfahrt wie man in der digitalen Welt präsenter wird.

In diesem Workshop widmen wir uns den wichtigsten Schritten der Selbstvermarktung. Gemeinsam ergründen wir folgende Fragen: Wo sehe ich mich als Künstler:in? 
Was möchte ich, kann ich, sollte ich wo und wie kommunizieren? Verfolgst Du eine Strategie? Wir widmen wir uns Deiner digitalen Kommunikation und analysieren, wie der richtige Einsatz von Text und Bild einen Mehrwert für Dich generieren kann, und überprüfen, wie Du effektiv relevante Inhalte teilen kannst. Ebenso definieren wir Deine unterschiedlichen Zielgruppen: Auftraggebende, Publikum, Kaufende und potentielle Unterstützende sowie die entsprechenden Kommunikationswege. 

Mit Anna Nowak, Kuratorin sowie Geschäftsführung und Künstlerische Leitung am Kunsthaus Hamburg und Stephanie Haase, Direktorin Classics bei Warner Music Central Europe.

Programm

Donnerstag, 5. Februar 2026

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(c) Sven Wied

Wir starten unseren stART.up-Netzwerktag bereits am Donnerstag mit einem Show Case. Bitte seid pünktlich um 18 Uhr in der Stiftung.

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Videostill aus "Residenzen in Paris"

Die stART.up-Alumni:ae Alex Hojenski, Jasmine Fan und Simon Kluth berichten während des Show Case von ihrer Zeit in Paris mit unserem Residenzstipendium dépARTS. In dem Künstler:innengespräch geben sie Einblick in die vor Ort entstandenen Werke und erzählen von der Arbeit an und mit der Fondation Fiminco. 

Einen Einblick in die Residenzen, die wir in Kooperation mit der Fondation Fiminco und der Maison Heinrich Heine anbieten, findet ihr auch in unserem neuen YouTube-Video!

Logo der Claussen-Simon-Stiftung

Bei einem gemeinsamen Abendessen bietet sich viel Raum und Zeit, um über das im Show Case gehört zu sprechen, sich mit neuen und alten Bekannten auszutauschen, in Erinnerungen zu schwelgen und neue Pläne zu schmieden.

Pünktlich um 21:30 Uhr ist Schluss, damit wir alle fit für die Workshops und Mastercalsses am Freitag sind.

Freitag, 6. Februar 2026

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(c) Sven Wied

Herzlich Willkommen beim stART.up-Netzwerktag!

Beginnt den Tag mit einer entspannten Ankunft und stimmt euch auf einen interessanten Tag ein.

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(c) Sven Wied

Das Team der Claussen-Simon-Stiftung eröffnet den Netzwerktag in der Düne, unserem neu gestalteten Veranstaltungsraum.

Im Anschluss an die Willkommensworte werden wir ein Gruppenfoto machen, um den Moment festzuhalten. Als kleinen Throwback seht ihr hier nochmal das Gruppenfoto des Netzwerktags von 2024!

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In der Kennenlernrunde haben wir Zeit, um miteinander in den Austausch zu kommen, alte Bekannte wiederzusehen und neue Gesichter kennenzulernen.

Und seid schon mal gespannt! In dieser Zeit findet eine musikalische Intervention statt!

Von Furioso bis Fermate
Geduld und Ekstase in der Musik 

In diesem Intermezzo treten Blockflöte und Violine in einen spannungsreichen Dialog. Wir streichen, pusten, trillern und lauschen und erforschen das Verschmelzen unserer Klänge und die Kraft der Pausen. Wie stehen sich Klang und Stille gegenüber und wie viel von beidem braucht ein Stück? Welche Stille lädt zum Innehalten ein und welche ist voller Erwartung?

Mit Eva Wetzel & Luise Catenhusen
 

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(c)unsplash/Jakub Dziubak

Genießt eine kurze Pause mit Kaffee, Tee und Franzbrötchen.

Um 11:15 Uhr gehen die Workshops und Masterclasses los. Bitte seid rechtzeitig in den Workshopräumen, sodass wir pünktlich beginnen können.

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(c) Sven Wied

Von 11:15 - 13:00 Uhr findet der erste Teil der von euch gewählten Masterclasses und Workshops statt. Viel Spaß!

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(c) Sven Wied

Genießt die Mittagspause und tauscht euch über das bisher gelernte aus. 

Den Abschluss der Pause markiert ein Energizer von Patricia!

Bewegte Pause – zurück in den Körper
Ein kurzer Perspektivwechsel für Körper und Kopf: ein paar Minuten Bewegung, ein bisschen Musik und ganz viel neue Energie. Mit einem tänzerischen Energizer lädt stART.up-Alumna Patricia Carolin Mai nach dem Mittagessen zum gemeinsamen Auflockern, Auftanken und Ankommen für die nächste Workshoprunde ein.

Seid nach dem Energizer pünktlich um 14:45 Uhr in euren Räumen, damit der zweite Teil der Masterclasses und Workshops starten kann. 

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(c) Sven Wied

Fortsetzung der Masterclasses – teilt eure Erfahrungen, vertieft eure Kenntnisse, kommt ins Gespräch. Viel Spaß!

Foto vom Publikum des Bühnenprogramms.
(c) Sven Wied

Zum Abschluss des inhaltlichen Teils kommen wir nochmal in der Düne zusammen. Was nehmt ihr von diesem Tag mit? Welche Gedanken und Impulse haben euch vielleicht in Ekstase versetze? An welcher Stelle ist noch Geduld angesagt, um Ideen wachsen zu lassen?

 

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Für das Abendprogramm wechsel wir den Ort!

Wir treffen uns auf Kamnagel wieder. Dort werden wir zunächst gemeinsam bei Peacetanbul essen und im Anschluss die Performance "Post-Orientalist Express" von Ahn Eun-Me besuchen. 

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(c) Sven Wied

Wir treffen uns um 18:30 Uhr im Peacetanbul. Das Restaurant ist direkt auf dem Gelände von Kampnagel. Dort stärken wir uns und können in lockerer Runde über die Erfahrungen des Tages sprechen. 

Für diesen Programmpunkt müsst ihr euch gesondert anmelden. 

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(c) Jean-Marie Chabot

Zum Abschluss unseres Netzwerktages besuchen wir gemeinsam die Tanzperformance "Post-Orientalist Express" von Ahn Eun-Me. 

In POST-ORIENTALIST EXPRESS entwirft die südkoreanische Choreografin Eun-Me Ahn einen eindrucksvollen und visuell opulenten Abend, in dem vielfältige kulturelle und choreografische Perspektiven aufeinandertreffen und sich kraftvoll neu definieren. Gemeinsam mit acht Tänzer*innen taucht sie tief in die reichen Traditionen und fließenden Bewegungen Asiens ein, fordert die Darstellungen Asiens – vom Kaukasus über den indischen Subkontinent bis nach Japan – heraus und interpretiert sie neu. Legenden, Kostüme, Musik, Bewegungen und Popkultur nutzt Eun-Me Ahn gezielt, um Klischees sichtbar zu machen – nur, um sie anschließend zu verdrehen und ins Absurde zu übersteigern. So entsteht eine kraftvolle Choreografie, die über die Gegensätze von Tradition und Moderne hinausweist.
(Text von Kampnagel)

Hier bekommt ihr einen Eindruck.

Für diesen Programmpunkt müsst ihr euch gesondert anmelden. 

Veranstaltungsort

Der Netzwerktag findet in den Räumlichkeiten der Claussen-Simon-Stiftung statt. 

Anschrift:
Claussen-Simon-Stiftung
Große Elbstraße 145f
22767 Hamburg

Anfahrt

Anreise mit der U-Bahn & S-Bahn

  • Über die S-Bahnhöfe Altona und Königstraße ist die Stiftung in ca. 15 Minuten zu Fuß erreichbar, Linie S1, S2, S3
  • Bus 30, 111
  • Fähre 61, 62

Hier findet ihr unsere Reisekostenregelung.

Allgemeine Hinweise

Werden die Reisekosten erstattet?

Falls ihr nicht mehr in Hamburg wohnhaft seid, nutzt bitte die Gelegenheit, sowohl eure An- und Abreise als auch eure Übernachtung frühzeitig zu planen. Sobald ihr die Anmeldungsbestätigung erhalten habt, könnt ihr eure Reise buchen. Wir empfehlen die Buchung stornierbarer Tickets und einer stornierbaren Hotelübernachtung. Die Stiftung erstattet 50% der maximalen Erstattungsbeträge für Reisekosten und einer Übernachtung bis zum Maximalbetrag von 60 Euro. Bei Fragen oder finanziellen Engpässen stehen wir gerne für Rücksprachen zur Verfügung.

Hier nochmal die Informationen zu der Reisekostenerstattung.

Care-Arbeit

Solltet ihr auf Grund von Care-Arbeit von der Stiftung Unterstützung benötigt, um an den Terminen teilzunehmen, dann kommt gerne direkt auf uns zu. Wir versuchen individuell eine Lösung zu finden.

Wie, wofür und bis wann kann ich mich anmelden?

In der Einladungsmail, die wir euch Ende November geschickt haben, konntet ihr euch für die beiden Tage anmelden. Für die Masterclasses am Freitag, 6. Februar 2026, findet ihr jeweils einen Link zur verbindlichen Anmeldung in der verschickten E-Mail Mitte Januar. Die Anmeldungsfrist ist der  20. Januar 2026.

An wen wende ich mich bei Fragen oder Problemen?

Meldet euch bitte bei Maria Eplinius, Programmleitung stART.up: Tel. 040 380 3715 131, oder per E-Mail an eplinius@claussen-simon-stiftung.de.

Fotografie einer Performance.

Aufnahme von "hard_break </3" von Marco Merenda

Fotografie: Marie-Theres Böhmker

Titelbild: Ausschnitt aus einer Fotografie der Performance "Hard_break </3" von Marco Merenda, (c) Marie-Theres Böhmker